Jalousie
Foto: www.istockphoto.com

Wenn im Sommer das Thermometer auf  tropische Werte klettert, ist Abkühlung gefragt – im Freibad oder an einem schattigen Plätzchen unter Bäumen. Zu Hause kann eine Klimaanlage Abhilfe gegen die Hitze schaffen. Doch mancher scheut die damit verbundenen Zusatzkosten und bedient sich lieber bewährter Hausmittel. Schreiben Sie mir, auf welche Sie setzen. Für die ersten zehn Kommentare bedanken wir uns mit einem Solarcap.

In den Tagen nach Himmelfahrt gab es in unseren Breiten schon mal einen Vorgeschmack auf den Hochsommer. Temperaturen an die 30 Grad brachten uns mächtig ins Schwitzen. Auch wer draußen von Sonne und Hitze nicht genug bekommen kann, ist für ein angenehmes Raumklima in seiner Wohnung oder seinem Haus dankbar. In einem kühlen Zimmer schläft es sich einfach besser als in einem Backofen.

Und so habe ich gleich nach dem Aufstehen Fenster und Terrassentür weit geöffnet, um die frische Morgenluft hereinzulassen. Und bevor ich aus dem Haus gegangen bin, habe ich die Jalousien vor den Fenstern an der Südseite heruntergefahren, um die Räume vor der Sonne zu schützen.

Mit diesen Hausmitteln liege ich offenbar goldrichtig. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) empfiehlt, drei Dinge zu beachten, damit die Zimmertemperatur erträglich bleibt: einen wirksamen Sonnenschutz, ausreichende Belüftung und den Verzicht auf überflüssige Wärmequellen.

Sonnenschutz
Markisen, Jalousien oder Fensterläden bieten den besten Hitzeschutz. Foto: obs/Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V

Punkt 1: Jalousien, Fensterläden oder Markisen als äußerer Sonnenschutz sind am effektivsten. Sie reduzieren die Sonneneinstrahlung um bis zu 75 Prozent. Vorhänge, Rollos oder Innenjalousien dagegen nur um bis zu 25 Prozent. Wenn das Licht die Scheibe passiert, wandeln sich Teile seiner Energie im Raum in Wärme um. Gerade moderne, beschichtete Fenster wirken dann wie ein Treibhaus: Was im Winter nützt, ärgert im Sommer, so die dena.

Punkt 2: Faustregel für das Lüften an heißen Sommertagen – spät abends, nachts oder am frühen Morgen. Am Tag oder bei angekippten Fenstern dringt noch mehr Hitze ins Haus, die dann in den Wänden gespeichert wird, warnt die Verbraucherzentrale Sachsen. Am besten sei Querlüften mit weit geöffneten Fenstern und Türen.

Punkt 3: Computer, Deckenfluter oder Plasmafernseher sollten nur dann eingeschaltet sein, wenn sie wirklich gebraucht werden. Denn sie strahlen zusätzliche Wärme ab.

Wem das alles noch nicht ausreicht, für den kommt eine Klimaanlage in Betracht. Im Auto möchte sie kaum noch jemand missen. Und auch die Nachfrage für den Wohnbereich wächst stetig. Moderne stationäre Anlagen gehören nicht mehr zur Kategorie Stromfresser. Näheres dazu erfahren Sie in unserem Beitrag „Auch in der Sommerhitze schön cool bleiben“ in der druckfrischen Ausgabe des ENSO-Magazins, das in den nächsten Tagen in Ihren Briefkasten kommt.

Solarcap

Schreiben Sie mir, was sich bei Ihnen gegen hohe Temperaturen bewährt hat. Auf Ihr persönliches Rezept gegen die Sommerhitze bin ich gespannt. Für die ersten zehn Kommentare gibt es dieses Basecap. Ein kleiner Ventilator auf dem Schirm, der mit einer Solarbatterie betrieben wird, sorgt für Abkühlung.