Warmes Wasser durch Luft – ein Erfahrungsbericht

Energie
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Händewaschen-mit-Warmwasser
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Zugegeben, die Überschrift stimmt nicht ganz, denn Strom und eine Wärmepumpe braucht es auch, um Wasser durch Luft zu erwärmen. Warmes Wasser ist in der heutigen Zeit Standard in deutschen Haushalten. Es gibt viele Möglichkeiten, das kalte Nass zu erwärmen. Eine davon ist die Wärmepumpe. Diese Methode klingt modern und umweltfreundlich. Doch spart man wirklich Energie und Kosten?

Meine fünfjährige Erfahrung mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, auch bekannt als Warmwasser-, Brauchwasser- oder Trinkwasser-Wärmepumpe, ergibt ein durchwachsenes Bild. Die wichtigste Information am Anfang: Lassen Sie sich vom Fachmann mit Erfahrung auf diesem Gebiet beraten, denn eine Luft-Wasser-Wärmepumpe passt nicht überall.

Wärmepumpe zur Warmwasserbereitung ersetzt Wärmespeicheranlage

Unsere Wärmepumpe zur Warmwasserbereitung.

Unser Wohnhaus ist Baujahr 1926. Wir heizen es seit über 15 Jahren mit einer Wärmespeicheranlage. Nachts von 22 bis 6 Uhr erwärmt sie Wärmespeicher in den Wohnräumen. Tagsüber geben die Speicher diese Wärme an die Räume ab. Bis 2007 haben wir das Wasser in einem 300-Liter-Warmwasserspeicher erwärmt. Dann bauten wir, eine vierköpfige Familie, unser Haus um und ein neues Bad ein. Um den Stromverbrauch zu senken, die Leitungswege zu verkürzen und etwas für die Umwelt zu tun, hatten Bekannte empfohlen, eine Warmwasser-Wärmepumpe zu installieren.

Dieses Gerät nutzt die Umgebungsluft, um das Wasser in einem Speicher zu erwärmen. Das Prinzip ist relativ simpel – vergleichbar mit dem beim Kühlschrank, nur andersherum. Der Luft wird die Wärme durch den Wärmepumpenkreislauf entzogen und dem Wasser über ein Trägermittel zugeführt.

Im Vorfeld hatte ich zwei Fachleute gefragt und zwei gegensätzliche Meinungen bekommen. Also blieb die Entscheidung uns überlassen. Der Familienrat tagte – Ergebnis: „Papa muss entscheiden“. Da ich von der Technik begeistert war und mir neben der Warmwassererzeugung eine gute Durchlüftung meines Kellers versprach, erhielt dieses Gerät den Zuschlag. Dafür sprach auch, dass das Wasser nicht nur nachts – wie bisher bei der Wärmespeicheranlage – erwärmt würde.

Energie und Wasser sparend, aber leider ohne Kostenvorteil

Nun steht seit fünf Jahren eine Brauchwasser-Wärmepumpe bei uns im Keller. Das Gerät läuft sehr zuverlässig. Wir haben fast immer ausreichend warmes Wasser. Fast immer? Richtig, denn wenn wir mal mehr als zwei Badewannen volllaufen lassen, ist der Warmwasservorrat aufgebraucht. Dann dauert es bis zu zehn Stunden, ehe wieder Warmwasser in ausreichender Menge vorhanden ist.

Diese Schwäche von Warmwasserspeichern kannten wir schon von unserer Nachtspeicheranlage. Es war also keine große Umstellung. Im Nachhinein erweist sich die vermeintliche Schwäche sogar eher als Vorteil. Denn durch die begrenzte Wassermenge duschen wir mehr statt zu baden. Dafür reicht der Warmwasservorrat immer. Unser Energieverbrauch hat sich verringert. Nur die Kostenersparnis kam nicht wie gedacht, da wir den – im Vergleich zum Nachtstrom – teureren Tagstrom für die Warmwasserbereitung nutzen. Denn das Wasser wird dann erwärmt, wenn wir es brauchen – also hauptsächlich tagsüber.

Zudem kann die Wärmepumpe nicht das ganze Jahr laufen, weil unser Keller in der kalten Jahreszeit unter acht Grad Celsius abkühlt. Dies ist im Nachhinein der wichtigste Punkt, der bei der Planung zu berücksichtigen ist. Es muss sicher gestellt sein, dass die Lufttemperatur nicht unter diesen Wert sinkt – auch bei vollem Betrieb und dem damit verbundenen hohen Luftumsatz. Sonst drohen die Vereisung der Anlage und ein daraus resultierender Defekt. Wird es also – wie in unserem Fall – in der Umgebung zu kalt, schaltet die Wärmepumpe auf einen 500 Watt Heizstab um, und das Wasser wird nur mit Strom erhitzt. Das widerum wirkt sich ungünstig auf die Haushaltskasse aus.

Das A und O: Gründliche Beratung durch einen Fachmann

Wie Sie sehen, gibt es eine Menge zu beachten. Deshalb ist es wichtig, sich vom Fachmann beraten zu lassen, am besten von einem ENSO-Energiepartner oder dem Installateur Ihres Vertrauens. Die sind aus der Region und kennen die örtlichen Gegebenheiten.

Mein persönliches Fazit nach fünf Jahren Brauchwasser-Wärmepumpe: Da ich die Rahmenbedingungen nicht richtig beachtet habe, spare ich Energie, aber keine Kosten. Eine gute fachmännische Beratung von Installateuren mit Erfahrung in der Anlagentechnik und den erforderlichen Rahmenbedingungen sind das A und O für den erfolgreichen Betrieb einer Warmwasser-Wärmepumpe.

Wenn Sie sich vorinformieren möchten, schauen Sie beispielsweise auf den Internetseiten der Initiative energiesparen-im-haushalt.de. Dort bekommen Sie einen guten Überblick über das System mit seinen Vor- und Nachteilen.

Nun interessiert es mich natürlich, welche Technik Sie einsetzen, um Ihr Wasser zu erwärmen! Und wie zufrieden sind Sie damit?

Kommentare

  1. Naja, wir haben für unser Haus eine Hauptheizung mit Gas. (Früher ÖL)
    Die schalten wir dann etwa so ab Mai ab, und im Oktober wieder an. Sie ist also so etwa 4-5 Monate abgeschaltet.
    Für das Warmwasser – im Sommer -haben wir eine Luft-Wasser Wärmepumpe. Schon seit etwa 25-30 Jahren. Heute hat sie ihren Geist aufgegeben. Warum weiß ich noch nicht.
    Die hatten wir damals auf den Dachboden installiert, weil es dort im Sommer am wärmsten ist.
    Bei einem 4, später 3 Personen-Haushalt haben wir im Durchschnitt pro Saison etwa 500 – 650 kw/h Strom verbraucht. (Duschen, Baden, Warmwasser). Bei der Wärmepumpe hatte ich einen extra Stromzähler dazwischen geschaltet, um genaue Werte zu bekommen.
    Leider habe ich jetzt keine Ahnung, wieviel mehr Gas (Öl) wir gebraucht hätten, wenn die „normale“ Gasheizung (ohne Wärmepumpe) auch den Sommer über gelaufen wäre.
    Ich weiß wirklich noch nicht, ob wir wieder eine neue Wärmepumpe am Dachboden installieren sollen. Hält sie auch wieder 25 Jahre ohne Reparatur???
    Neue Anschlüsse, Installation, alte Pumpe entsorgen, neue Pumpe wieder auf den Dachboden wuchten?
    Mal sehen……

    1. Hallo Herr Winterling, vielen Dank für Ihren Kommentar. 25-30 Jahre Betrieb der Anlage – das klingt nach viel Erfahrung mit dieser Technologie. Zu Ihren Fragen: Aus meiner Sicht ist es sinnvoll, wenn die Anlage das ganze Jahr im Wärmepumpen-Betrieb läuft. Dafür müssen aber die Rahmenbedingungen (ausreichend warme Luft usw.) passen.

      Ich vermute mal, dass Sie einen geringeren Aufwand haben, wenn Sie Ihr bestehendes Heizsystem modernisieren (Erdgasbrennwert-Technik) oder sich eine Solarthermie-Anlage installieren statt einer Warmwasser-, Brauchwasser- oder Trinkwasser-Wärmepumpe.

      Vielleicht kann Ihnen einer unserer Partner (www.enso.de/energiepartnersuche) noch nützliche Tipps geben.

      Schöne Grüße

    2. Hallo Herr Winterling, ist es richtig, dass Sie in den 4-5 Sommer-Monaten bei einem 4-3 Personen-Haushalt 500-650Kw/h verbraucht haben, und das auch noch im warmen (sehr) Dachboden!
      Also, da muss ich schon mal anfügen wie sich hier eine WW-WP rechnen soll wenn sie das ganze Jahr in einem Keller läuft!
      Da scheint mir eine andere Alternative, bei Ihnen z.B. die Nutzung der Heizung mit dem Gas als die deutlich günstigere Lösung, und!! Sie sparen auch noch die Anschaffungskosten der WP!
      In einem anderem Forum habe ich von umgerechnet ca. 6Ct. pro KW bei Gasbetrieb gelesen!
      Ich würde auch gerne von Ihnen wissen was Sie nun installiert haben!
      Schöne Grüße

    3. Grüße,
      Ich betreibe schon seit etwa 6 Jahren eine Eigenbau Wärmepumpe (Kälte-Anlagen Monteur, Bastler und Verwerter). zu den Daten. zu beheizende Fläche 200m², 7 Personenhaushalt (ja , ich war fleißig). Voll flächige Fußbodenheizung (aus dem Jahre 1987) 6cm Dämmung der Außenwände und Kalt-dach. Vor der Marke Eigenbau Sanierung: Gas-Zentralheizung ala Vaillant VKS 41 mit 200l Doppelmantel-speicher, je nach winter 3 – 4 k Heiz- Warmwasserkosten (damals 5 Personen). Teuer oder?? Entscheidung, es muss was passieren! also April 2013 TA UVR für die Regelung ausgesucht und bestellt ( 16 x PT1000 fühler sind extra), im keller ausranchierte Puffer eingebracht (2 x 2000 Liter) und an den betroffenen Stellen eingeschweißt, 6 gebrauchte Solarpanele aufs Dach (nach Hagelschaden mussten sie getauscht werden, ich hab sie mit 2 Glaser freunden neu eingeglast und auf 50° Winkel auf Süden gestellt) natürlich nagelneue PAW Pumpengruppe mit PWM Ansteuerung. Auch eine defekte 30 Jahre alte Vaillant Brauchwasserwärmepumpe mit Register rein ( R12 Kältemittel abgesaugt und fachgerecht entsorgt, den alten Bier kühler demontiert und entsorgt.) Warmwasser war also gesichert ( über die Solaranlage natürlich). Dann natürlich der Jackpot, Kälteanlage bei einem Industrie kunden erneuern, Altes weg neues her, obwohl die 4er Kaskade 2kw Frigopolanlage nur 6 Jahre alt war (von da hab ich auch den Luft – Verfüssiger)! Die habe ich Wissens des Betreibers und meines Chefs in meinen keller entsorgt XD. Fazit ,: Nicht die leiseste Wärmepumpenanlage, aber 4stufig, macht mir im winter Warmwasser und Heizung, im Sommer ne Bauteilkühlung über Fußboden ( ja Ich habe mir einen Taupunktsensor gegönnt), Sie betreibt meinen Kühlraum mit, weil ein Kühlschrank für Anfänger ist (1 m² mit stillem Verdampfer).
      Der Gaskessel wird nur betrieben wenn die Außentemperatur unter – 14c° sinkt. Solaranlage macht nicht nur Warmwasser sondern gerade in der Übergangszeit, wegen der steilen solarpanele die Heizungsunterstützung. Gekostet hat es 5500 € an material (Rohrmaterial, Umschaltventile Verbrauchsmaterial, elektro etc). Arbeitszeit (alles selbst, zusammen mit meinen 4 söhnen , ist für die wie Lego, und meinen 2 Kollegen) keine Aufzeichnungen aber von April bis September jedes Wochenende (Freitag nachmittag bis Sonntag Nachmittag),
      Bierverbrauch Arbeitskollegen mit eingerechnet ca 20 kästen, und viel Futter. Coca-Cola für die söhne hab ich nicht mit geschrieben. Jahres kosten an strom für die gesamte Anlage 1300 – 1500€ und 0 – 100€ gas>> je nach Winter. Kältemittel R32. nur zur Info Kälteanlagen bau ist nur für den Konzessionierten, also nur nachmachen wenn du den Stempel auch hast, sonst kann es teuer werden!

      1. Hallo Adrian,

        vielen Dank für Ihren Kommentar und den Einblick in Ihre Anlage. Es ist beeindruckend was Sie mit vergleichsweise wenigen Mittel und der Unterstützung Ihrer Söhne, Kollegen und etwas Bier 😉 auf die Beine gestellt haben. Schön, dass Sie einen großen Schritt in Richtung autarke Energieversorgung gemacht haben.

        Schöne Grüße sendet Torsten Barthel

    1. Hallo Frau Simdorn,

      an der Brauchwasser-Wärmepumpe ist direkt ein 300L-Schichtenspeicher angeschlossen.

      Schöne Grüße

    1. Hallo „gauner“,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Meine Anlage habe ich über meinen Heizungsinstallateur bekommen. Es war ein Messestück und damit etwas preiswerter. Schauen Sie mal unter dem Begriff „Brauchwasser Wärmepumpe“ bei ebay oder anderen Verkaufsportalen rein. Ich habe auf Anhieb 31 Angebote gefunden und eins ist sogar so ein System wie ich habe.

      Viele Grüße

  2. Eine Warmwasserwärmepumpe in den warmen Monaten zu betreiben und dafür die Gasheizung komplett abzuschalten, ist sowohl energetisch als auch ökonomisch sinnvoll. Noch besser sieht die Rechnung mit eigenem Strom aus der Photovoltaik Anlage aus. Viele Befürworter der Gas oder Öl Geräte vergessen, dass 6ct zwar der Einkauf des Brennstoffes ist, aber mehr als 10 – 13 ct die Kilowattstunde warmes Wasser kostet. Warum? Einmal nach Nutzungsgrad einer konventionellen Heizanlage im Warmwasserbetrieb googlen.

    1. Hallo Florian… Gerade bauen wir unser Haus und mein Mann möchte unbedingt eine warmwasserpumpe, ich hingegen tendiere zu einer Gastherme, weil ich denke das ich somit stetig warmes Wasser habe, mein Mann möchte die Pumpe an der Garage montieren, was ich nicht gerade gut finde, erstens sind diese Pumpen doch auch hörbar und bis das erwärmte Wasser ins Haus gelangt, ist es doch nur noch lau oder? ich kenn mich gar nicht aus, was bevorzugen Sie und warum?

  3. Hallo, wenn ich Ihren Eintrag richtig lese (verstanden habe), geht es nicht nur um das warme Wasser, sondern um die Heizung Ihres Hauses. Eine Gastherme nur für das warme Wasser macht wenig Sinn …

    Wenn das Haus neu gebaut wird, ist eine Wärmepumpe als Heizung eine Alternative. Sie benötigen keinen Gasanschluss und die Geräte (Wärmepumpen) sind so ausgelegt, dass sie ausreichend Wärme für Heizung und Warmwasser liefern.

    Im Übrigen ist der Wärmebedarf von Neubauten sehr gering, so dass eine richtig dimensionierte Wärmepumpe, auch mit Luft als Wärmemedium, Ihr Gebäude beheizen kann. Und was den Weg von der Garage bis zum Haus betrifft – das sollte kein Problem sein, da die Rohre sehr gut isoliert werden müssen … es sei denn, die Garage steht sehr weit weg vom Haus.

    Und ja, die Geräte machen Geräusche, die den Nachbarschaftsfrieden stören können. Also vielleicht nicht gerade vor dem Schlafzimmer vom Nachbarn aufbauen. 😉

    Tipp: Lassen Sie sich von einem unabhängigen Fachmann beraten, denn auch beim Einsatz einer Wärmepumpe ist Einiges zu beachten.

  4. Hallo Herr Barthel, ich habe mit großen Interesse ihren Erfahrungen gelesen, da wir kurz davor stehen eine Luft-Wasser Pumpe für unseren Brauchwasserpuffer anzuschaffen.
    Wenn ich sie richtig verstanden habe, ist der einzige Grund weshalb sie keine Kosten sparen, da ihre Umgebungsluft im Winter zu kalt ist und deshalb der Heizstab zugeschaltet wird.
    Da wir uns im Sommer über ein zu warmes Haus beschweren, war die Idee des Fachmanns unseren Lüftungsschacht der über alle Etage geht als Umgebungsluftabsauger sozusagen zu nutzen. Damit hätten wir indirekt das Haus gekühlt und warme Luft für die Pumpe bereitgestellt. Im Winter hingegen würde ja dann das Gegenteil stattfinden, wir würden uns dann unsere warme Luft aus allen Etage ziehen, dafür aber würde nie der Heizstab angehen. Ist also alles in allem auch keine Perfekte Lösung.

    1. Hallo Herr Hofer,

      ja, Sie haben es richtig verstanden. 🙂 Da ich keine konstante, warme Luft für die Wärmepumpe habe, schaltet sie auf Heizstab im Winter und ist damit ein Warmwasserspeicher mit Direktstrom …

      Ihr Vorschlag klingt auf dem ersten Blick sehr interessant, beachten Sie aber bitte, dass die Wärmepumpe einen sehr hohen Luftumsatz hat. Sie braucht also sehr viel warme Luft, um Wasser zu erwärmen.

      Und diese warme Luft muss immer in ausreichender Menge vorhanden sein. Das Absaugen aus den Wohnräumen hatte ich auch mal im Hinterkopf, habe es aber wieder, aus folgenden Gründen, verworfen:
      1. Geräusche: Die WP setzt sehr viel Luft um und das rauscht
      2. Die warme Luft im Winter für die WP muss ich im Haus auch erst mal erzeugen. Da komme ich besser, wenn ich das Wasser direkt warm mache.
      3. Aufwand – Nutzen .. hat bei mir nicht funktioniert.

      Kurz gesagt, wenn Sie in dem Raum, wo die WP steht, nicht ausreichend warme Luft haben, dann sollte man das Projekt überdenken. Aber vielleicht gibt es ja mittlerweile schon Geräte, die problemlos in Lüftungssysteme eingebunden werden können.

      Schöne Grüße

  5. Hallo Herr Barthel,
    danke für ihre rasche Antwort.
    Ab wieviel grad Umgebungsluft schaltet denn ihr Heizstab zu? Normalerweise sind doch Heute die Anlagen so ausgelegt das sie selbst bis in die Minusgrade noch ausreichend Wäre heraus holen können.

    Mit dem Luftstrom könnten sie Recht haben, da wird ja schon einiges an Luft bewegt. Im Winter wird dann natürlich die Produzierte Wäre der Heizkörper auch von der WP abgesaugt.
    Werde dazu nochmal mit dem Heizungsbauer kontakt aufnehmen.
    mfg
    Hofer

    1. Hallo Herr Hofer,

      bei 8°C schaltet das System auf Heizstab-Betrieb um. Es ist eine Anlage, die mit Luft aus dem Gebäude arbeitet und damit nur bedingt mit Anlagen vergleichbar ist, die zu kompletten Raum-, Haus- und Warmwasserheizung verwendet werden und mit Umgebungsluft von außen arbeiten.

      Ich glaube, Luft-Wärmepumpen arbeiten sehr effektiv, wenn es um die Wohnraumwärme geht. Moderne Niedertemperaturheizungen (Fußboden oder Wandheizungen) verlangen eine geringe Vorlauftemperatur und das bekommen Luft-Wärmepumpen sehr gut hin.

      Bei warmen (55-60°C) Wasser habe ich so meine Bedenken, dass die Systeme sehr effektiv laufen. Die Bedingungen (Warme, feuchte Luft und der Wunsch nach nicht so heißem Wasser) müssen schon gegeben sein (Achtung – Werbeprospekt). Doch wie viele Tage im Jahr ist das so … ?

      Also, wie schon in meinem Beitrag geschrieben, holen Sie sich bitte den Rat von mehreren Fachleuten ein, das schadet nicht 😉 Und die Entwicklung der Systeme verbessert die Maschinen auch ständig …

      Viele Grüße Torsten Barthel

  6. Wir sind auch am überlegen ob wir unsere 28 Jahre alte Ölheizung gegen eine Öl Vollbrennwertheizung von Götz mit einer Ochsner Europa 323 DK tauschen sollen. Laut dem Fachmann wäre es die beste Lösung, da wir eine 8,75 KW Photovoltaikanlage auf dem Dach haben.
    Wer kann uns den da etwas weiterhelfen?

  7. Wir sind ein 4 Personenhaushalt und die Wärmepumpe würde in den Heizungsraum kommen, dieser ist bei der derzeitigen alten Heizung im Winter über 8 Crad. Ob das bei einer neuen und gut gedämmten Anlage auch so ist, kann uns ja leider keiner sagen.
    Da wir das Haus erst 2 Jahre haben, gibt es für uns auch keine Erfahrungswerte.

    Gruß Thomas

    1. Hallo Herr Schneiders,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Thema Heizung ist extrem vielschichtig und die Entscheidung, welches System das optimale ist, hängt von vielen Faktoren ab. Vielleicht hilft Ihnen vorab ein Blick auf die Seite: http://www.enso.de/waerme-komfort

      Alternativ können Sie mit Herrn Dreßler von ENSO sprechen. Er wird Ihnen sicher viele Ihrer Fragen rund um die Heizung beantworten können. Tel. 0351 468-3407.

      Zu Ihrem zweiten Eintrag, auch hier muss die Situation vor Ort genau betrachtet werden. Die Wärmepumpe kühlt den Raum (die Luft in dem Raum) ab. Der Raum muss sich also in der Zeit, wo die WP nicht läuft wieder erwärmen. Ein weiterer Aspekt sind die Luftmenge und die Luftströmungen im Raum.

      Da hat aus meiner Sicht der Schornsteinfeger ein Wort mitzureden. Im Übrigen kann er auch eine „neutrale“ Beratung zum Thema Heizung durchführen.

      Schöne Grüße Torsten Barthel

  8. Hallo , wir haben seit 2 Jahren eine Luft-Wasser – Pumpe im Betrieb, diese wird von der Photovoltalik -Anlage mit Strom gespeist. Ich habe einen Stromspeicher (Gabelstapler-Batterie) zur Versorgung . Funktioniert sehr gut . Die Ölheizung habe ich stehen gelassen , diese wird automatisch eingeschaltet , bei 5 ° Aussentemperatur , somit fahre ich im Winter kostengünstiger.
    Die Kosten : Wärmepumpe ca 5500 € , Photovoltalik mit ca 5kw ,
    10000 € , Staplerbatterie neu 48 V , 645 A , 2500 € .
    April – Oktober Warmwasser mit Solarplatten 300 Liter Speicher und Einspeisung in Heizung .
    Die Ölheizung mit Solarunterstützung läuft ohne Störung seit 10 Jahren . Bei Fragen einfach E-Mail senden. Wir leben in der Pfalz mit sehr viel Sonne , viele Grüße Helmut Schuster

    1. Hallo Herr Schuster,

      vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar. Eine interessante Auslistung der Kosten und Bestandteile Ihres Heizsystems.

      Schöne Grüße aus Sachsen

    2. Hallo Herr Schuster, wie machen Sie das mit der Stapler Batterie, mit einem Sinuswandler? Wie sind die Erfahrungswerte, läuft das damit störungsfrei?

    3. Hallo Herr Meister , sorry das ich so spät Antworte aber die Zeit war so ein Problem .Mein komplettes System kommt von SMA-Solar . die verbaute Anlage SMA flexible Storage System. Die Anlage läuft ohne Probleme seit Inbetriebnahme . Senden sie mir ihre e-mail , sie bekommen von mir den Verschaltungs- Plan mit Bleibatterien .
      Die Bleibatterien Technik ist seit ihrer Erfindung ständig auf dem neuesten Stand und hält lange bei dementsprechender Wartung .
      Frohe Weihnacht und einen Guten Rutsch in 2016
      Mit freundlichen Grüßen , Helmut Schuster

    4. Meine Frage: was ist mit Solar gemeint – Solarthermie oder Photovoltaik. Wir sind auch grade am Überlegen, wie wir unsere Ölheizung sinnvoll unterstützen können, haben aber noch keine Entscheidung getroffen.

      1. Hallo Frau Hoffmann,

        Sie haben eine vorhandene Ölheizung, idealer Weise unterstützen Sie diese thermisch, also mit Solarthermie. Die Brauch-Wasser-Wärmepumpe macht nur Sinn, wenn sie durchgängig laufen kann, also genug wärmeabgebendes Medium (Luft) vorhanden ist und Sie keine Sonne auf dem Dach haben. 😉

        Ohne Ihr Wohnumfeld zu kennen, schlage ich Ihnen vor, die Erdölheizung auf Brennwerttechnik umzustellen und die Anlage thermisch über Solarthermie und einem ausreichenden Pufferspeicher zu unterstützen.

        Auch wieder der Hinweis, fragen Sie bitte einen Installateur oder Schornsteinfeger in Ihrer Nähe.

        Viele Grüße Torsten Barthel

  9. Guten Tag,
    ich habe eine Frage, die sich nicht auf Energieeinsparung bezieht, sondern sich um einen trockenen Keller dreht.
    Wir haben ein relaiv großes EFH (200 qm) aus den 50er Jahren mit einfachem Keller, der nur als Stauraum genutzt wird.
    Das Haus ist energietechniisch ziemlich gut in Schuss: neues Dach, Luftschicht mit HK35 ausgeblasen, gute Fenster, neue Gas-BWT und eine von unten isosierte Kellerdecke. Durch die neue Heizung und die isolierte Kellerdecke hat sich das Kellerklima drastisch verschlechtert. Es ist schön kalt geworden (Sommer 15° und Winter 10-12°), was prinzipiell gut ist, aber im Sommer haben wir viel Kondenswasser und die Luft wird muffig und manche Dinge fangen an zu schimmeln, z.B. Lederstiefel.
    Die Wände blühen aus (salpetern), viel mehr als früher. Wassereinbruch haben wir nicht.
    Die aus meiner Sicht möglichen Lösungen sind:
    – Luftentfeuchter (günstig in der Anschaffung aber Stromkosten ohne Nutzen)
    – WW-Wärmepume (genutzt überwiegend im Sommer)
    – Isolierung des Kellers von aussen.
    Aus meine Sicht verschlimmert die Kellerisolierung eventuell die Sache noch.
    Wer hat Erfahrung damit und kann Rat geben?
    Viele Grüße aus dem hohen Norden
    Gerd Rademann

    1. Hallo Herr Rademann,

      bin zufällig über diesen Kommentar gestolpert. Vielleicht haben Sie das Problem schon gelöst. Ansonsten müssen Sie unbedingt zuerst die Ursache für die Feuchtigkeit im Keller finden. Bei älteren Gebäuden ist meistens eine fehlende Horizontal- oder Vertikalsperre im Mauerwerk der Grund. Mit Lüften allein ist es dann nicht getan, Und man sollte eine nachträgliche Abdichtung in Erwägung ziehen.

    2. Hallo Herr Tannhuber,
      vielen Dank für Ihre Nachricht.
      Ich hatte einen Sanierungsspezialisten im Haus und der sagte, dass der Schaden viel zu gering sei, um etwas dagegen zu tun.
      Sicherlich hat die Vertikalsperre Defekte aber wir haben nur Ausblühungen und keinen Wassereinbruch oder Feuchtigkeit in den EG-Wänden.
      Das eigentliche Problem ist die jetzt fehlende Wärme im Keller und damit verbunden die Kondensatbildung im Sommer. Mit alter Heizung und ohne Isolierung der Decke war alles relativ OK.
      Die Kosten einer Abdichtung von Aussen wären hoch (ca. 45 T€) und der Nutzen begrenzt. Es bliebe der kritische Bereich der Bodenplatte, die nicht isoliert ist und die man auch nicht isolieren könnte. Dort würde man also immer Kondensat haben.
      Wir haben jetzt eine schöne Luft-Wasser-Wärmepumpe installiert und sehen, wie sich die Situation im Sommer entwickelt. Die Investition überschaubar, die Luft wird getrocknet und warmes Wasser produziert sie auch.
      Viele Grüße
      Gerd Rademann

    3. Hallo Herr Rademann,

      in meinem Haus ist es ähnlich wie bei Ihnen. Ich überlege ebenfalls eine BWWP zu installieren um a) meine PV Anlage besser auszunutzen und b) den Keller zu entfeuchten.
      Gerade jetzt merke ich, wie ich wieder mehr Luftfeuchtigkeit im Keller habe und Lüften schwierig wird (absolute Feuchtigkeit/Taupunkt).

      Können Sie schon etwas zur Ihrer Pumpe bzw zum Kellerklima sagen? Interessant wäre die Temperatur/Laufzeit pro Tag der Pumpe und Feuchtigkeit.

      Vielen Dank

    4. Hallo Herr Rademann,
      wenn die Wände im Sommer feucht werden, ist es Kondensation warmer Zuluft an den „kalten“ Wänden. Da würde wahrscheinlich eine Brauchwasser-Wärmepumpe helfen können, da Sie die Luft abkühlt und dabei entfeuchtet und die entzogene Wärme dem Warmwasser zuführt!
      Irgendwelche Sprerren bringen da gar nichts, weil es nach Ihrer Beschreibung keine aufsteigende Feuchtigkeit gibt!
      Mit freundlichem Gruß
      heizerhermann

  10. Hallo Herr Rademann,

    vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Thema Hausdämmung und -isolierung ist komplex und gerade bei alten Gebäuden sind sehr viele Dinge zu beachten. Lassen Sie sich von einem Fachmann vor Ort beraten. Der kennt die örtlichen Gegebenheiten und sieht Ihr Haus. Aus der Ferne kann ich nur den Tipp geben, im Sommer wie im Winter den Keller richtig zu lüften.

    http://www.baulinks.de/webplugin/2004/1079.php4

  11. Moin Herr Barthel,
    vielen Dank für den Kommentar. Die Lüftungsthematik ist mir wohl bekannt und wir geben unser bestes. Das reicht leider nicht.
    Ich werde mit Fachleuten darüber reden.
    Viele Grüße
    Gerd Rademann

  12. Hallo
    möchte mein Haus im Obergeschoss mit einer Brauchwasser Wärmepumpe ausstatten, hier meine frage 🙂
    Haus Bj 54 dach gedämmt mit Glaswolle ,obere Geschossdecke mit 4 cm Styrodur , oben befinden sich 2 Wohnungen 45Qm und 55 Qm Heizung nur zum heizen , warmwasser über Kleinspeicher 20 Liter Dusche und 5 Liter Waschbecken und 5 Liter küche waschbecken, Je speicher sind es 2000 watt

    Will jetzt eine BW-WP mit 300 liter Speicher auf dem Dachboden stellen, im Sommer warm ,Max 40 grad ,im Winter will ich die luft beim Schornstein ansaugen lassen der ja durch meinen Kamin erwärmt wird.

    eventuell später mit einer kleinen PV Anlage koppeln

    Ist es nicht von vorteil wenn ich die vorgewärmte luft des Kamins mit einbinde

  13. Hallo Herr Reinken,

    um Ihnen da eine belastbare Auskunft zu geben, muss man sich die örtlichen Bedingungen genau ansehen. Im Sommer mag die Wärmepumpe unter dem Dach funktionieren, doch im Winter denke ich persönlich nicht.

    Wie ich schon in meinen anderen Kommentaren geschrieben habe, braucht die WP extrem viel Luft mit konstanter Temperatur, um das Wasser zu erhitzen. Bei Kamin, Schornstein und warmer Luft hätte ich sehr große Bedenken. Zum Einen müssten Sie immer heizen, da die WP auch mal Nachts angehen kann und zum Anderen darf die Anlage nicht mit den Rauchabgasen des Kamins in Verbindung kommen.

    Der Gedanke sich eine thermische Solaranlage aufs Dach zu machen und mit einem Speicher zu koppeln, klingt sehr gut. Da ist das Geld aus meiner Sicht besser investiert 🙂

    Tipp: Lassen Sie sich bitte von einem Fachmann beraten, besser von mehreren.

  14. Hallo Daniel,

    die Erfahrung ist bisher positiv.
    Wir haben heute, 6. Juni, draußen ca. 28°C und 50% rel. Luftfeuchte.
    Im Keller sind 19°C und ca. 55% rel. Luftfeuchte.
    Energieverbrauch liegt bei 3 KWh am Tag seit Installation im März.
    Trotzdem gibt es in manchen Kellerecken am Fußboden immer noch dunkle Stellen, soll heiße etwas Kondensation. Der muffige Geruch hat deutlich abgenommen bzw. ist verschwunden. Nach meinem Geschmack läuft die Pumpe nicht oft genug, d.h. unser Warmwasserverbrauch ist zu gering (3 Personen). Auch ist die Luftumwälzung in unserem sehr großen Keller nicht so gut.
    Bezüglich Ihren Gegebenheiten gebe ich kritisch zu bedenken, dass Sie ja eine PV-Anlage haben, die viel Warmasser/Strom für Warmwasser produzieren wird, wenn es mit der Kondensation im Sommer kritisch ist. Haben Sie jetzt schon einen Heizstab im Speicher?
    Natürlich können Sie mit dem PV-Strom die Wärmepumpe betreiben. Aber Warmwasser mit PV-Strom sollten Sie nicht erzeugen, denn dann läuft die Wärmepumpe nicht.
    Wenn Sie günstigen PV-Strom haben, dann sollten Sie damit eventuell einen Luftentfeuchter betreiben. Das ist noch günstiger (<500€) als eine Wärmepumpe (+-3000€) und Sie können in Ruhe sehen, ob Ihr Problem verschwindet.
    Alles Gute wünscht
    Gerd Rademann

    1. Noch eines fällt mir auf:

      Sie sagen:
      „Bezüglich Ihren Gegebenheiten gebe ich kritisch zu bedenken, dass Sie ja eine PV-Anlage haben, die viel Warmasser/Strom für Warmwasser produzieren wird, wenn es mit der Kondensation im Sommer kritisch ist.“

      Aber genau das ist doch die Zeit in welcher man im nicht gut Lüften kann, da die absolute Luftfeuchte draussen meist deutlich höher ist als im Keller. Wäre also doch perfekt wenn man hier mit PV das WW erzeugen kann und gleichzeitig entfeuchtet? Oder hab ich mich hier in der Wirkweise der WW Wärmepumpe vertan? Wie gesagt, heizen will ich mit der Wärmepumpe nicht, sondern lediglich Warmwasser.

  15. Hallo Herr Rademann,

    vielen Dank für die schnelle Antwort! Ich hätte noch eine Verständnisfrage:
    „Natürlich können Sie mit dem PV-Strom die Wärmepumpe betreiben. Aber Warmwasser mit PV-Strom sollten Sie nicht erzeugen, denn dann läuft die Wärmepumpe nicht.“

    wie genau meinen Sie dies? Ich dachte eine Warmwasserwärmepumpe benötigt zur Wärme aus der Umgebungsluft noch Strom? Diesen kann ich extrem einfach aus der PV Anlage bereitstellen (Wechselrichter kann per Impulsschaltung Strom dann abgeben wenn er von der Sonne im Überschuss produziert wird). Dann muss ich vom Energieerzeuger keinen Strom abkaufen (im besten Fall).

    Heizstab habe ich keinen in meinem jetzigen Warmwasserspeicher. Dies würde in der Tat mit einer PV Anlage auch keinen Sinn machen.
    Grüße
    Daniel

  16. Hallo Daniel,
    ich habe mit meiner Bemerkung darauf abgezielt, dass Sie nur ein Konzept zur Warmwassererzeugung haben sollten, keine Konkurrenz.
    Und die Idee mit eigenem PV-Strom und einem Heizstab, der nicht viel kostet, Warmwasser zu erzeugen halte ich für gut. Die Investition muss sich ja auch rechnen. Ich bin da kein allzugroßer Idealist. Für uns wäre der Luftentfeuchter zu teuer, da mit externem Strom betrieben.
    Gruß
    Gerd

  17. alles klar, verstanden.

    Zu Ihrer Idee mit dem Heizstab möchte ich noch etwas anfügen:

    Ich hatte das ursprünglich auch geplant. Allerdings setzt man so 1KW/h Strom direkt in WW um – nicht sehr effizient. Da sind WP mit Arbeitszahlen mit 3 und mehr deutlich effektiver.

    Zudem muss ich jede KWh die ich selbst verbrauche als geldwerten Vorteil versteuern. Somit sollte die Energie sinnvoll eingesetzt werden. Somit kostet mich jede KWh die ich mit Heizstab verwende 12,3 Cent plus USt. Eine KWh Gas lediglich 4cent inkl USt.

    Somit kann sich ein Heizstab leider nie rechnen. Aus diesem Grund wurde die Idee verworfen und ich evaluiere zur Zeit die Idee mit der BWWP.

    Beste Grüße
    DM

  18. Prima Dialoge und hilfreich. Wir bauen ab 09/2016 ein Fullwood Holzblockhaus und wollen eine Luft_Wasser Wärmepumpe installieren. Ev. zusätzlich eine PV Anlage zum Eigenbedarf ( Einspeisung lohnt eh nicht mehr) An Alle; Danke für die wertvollen Dialoge.

  19. Eine von der Viessmann Group entwickelte Technologie wird verhindern, dass der Verdampfer einer Luftwärmepumpe zureift. Dieses erlaubt es die JAZ von Luft/Wasser-Wärmepumpen von 3 auf 3,75 zu erhöhen. Durch diese Technologie werden Luft/Wasserwärmepumpen genauso effektive wie Erdreich Wärmepumpen werden.

    siehe wikipedia: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Reif_(Technik)&stable=0

    Nähers zur, von der Viessmann Group entwickelten, Technologie, unter DIE Kälte + Klimatechnik, KK10, 2016, Bereifung des Verdampfers im Anströmbereich der Kältemaschine verhindern, (Deutliche Effizienzsteigerung) . Das Verfahren wurde zum Patent angemeldet.

  20. Hallo zusammen!!

    danke für die vielen tollen Berichte. Ist das beste was ich bisher im Netzt gefunden habe, da ausreichend kritisch! Die Prospekte der Hersteller versprechen ja immer die tollsten Sachen.

    Bin auch kurz davor mir ein WWWP anzuschaffen. Jetzt bin ich mir natürlich nicht ganz sicher, ob ich nicht doch das Falsche tue (wie das immer so ist …)

    Bisher habe ich hier nur bei Herrn Winterling gelesen, dass er die Wärmepumpe nur im Sommer nutzt. Mein Plan wäre das auch so zu tun. Für die Heizperiode plane ich einen Holzvergaser mit Puffer sowie einen älteren Gaskessel als Reserve, falls der Holzi mal nicht reicht (oder alle gerade zu faul sind …) In dieser Zeit wird das Warmwasser wie in einem „normalen“ Warmwasserspeicher vom Heizsystem erwärmt.

    In der wärmeren Zeit außerhalb der Heizperiode erhoffe ich mir durch die Wärmepumpe folgende Vorteile:

    – Warmes Wasser in Bad und Küche 🙂
    – Ich muss weder Holz noch Gas verbrennen
    – In dieser Zeit ist die (Außen-)Luft nicht so kalt, was das Gerät effizienter machen sollte
    – Auch das zu erwärmende Frischwasser ist in dieser Zeit nicht ganz so kalt
    – Die kalte und trockene Abluft kann bei Bedarf zur Kühlung der Räume im Dachgeschoss genutzt werden. Rohre hierfür sind schon verlegt.
    – Die verbleibende Luft (soll ja schon ne ganze Menge sein) hilft den Keller im Sommer trocken zu halten, wo das Gerät stehen soll.

    Hat sonst jemand Erfahrungen mit der Kühlung von Räumen mit WWWP?

    Zu den Anschaffungskosten:
    Bei ebay gibt es Geräte für ca. 1500,-€

    Der vorhandene Warmwasserspeicher ist schon über 20Jahre alt und wurde die letzten 2 Jahre gar nicht verwendet (Hausleerstand). Ich denke der muss eh neu. Für 250l Speicher ist man auch 600,- € los.
    Also müsste ich ca. 900,- € mehr investieren. Die Installation sollte auch kaum aufwändiger sein, als bei einem neuen Warmwasserspeicher. Braucht ja nur zusätzlich Strom und ein Paar Luftrohre, wenn man denn will.

    Wenn das mit der Kühlung klappt, der Keller trocken bleibt, und man noch ein Paar kleine Euros im Monat spart, ist das denke ich gut angelegtes Geld!
    Über eine Solarthermie- oder PV-Anlage brauchen wir in diesen Preisregionen glaube ich nicht zu sprechen!

    Angenommen wir brauchen 160l Warmwasse am Tag (4 Personen) ergibt sich ein Energiebedarf von ca. 10kWh je Tag (siehe https://www.energie-lexikon.info/warmwasser.html)
    Bei einer angegebenen Heizleistung (nur der Wärmepumpe) der Wärmepumpe von 2kW (Herstellerangebe) müsste 5 Stunden am Tag geheizt werden. Tag hat 24h, sollte im Schnitt also locker passen. Sollte die Leistung doch nur 1kW betragen, dann heizt das teil halt 10 Stunden. Wäre schon konservativ gerechnet. Bei einer angegebenen elektrischen Leistungsaufnahme von 0,55 kW macht das also 5,5 kWh am Tag. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 0,30 €/kWh komme ich auf 1,65€ am Tag also ca. 50,-€ Stromkosten für Warmwasser im Monat. Wie gesagt, konservativ gerechnet. Hoffe es wird deutlich weniger. Hab leider keine Idee, was das mit Gas kosten würde…

    Was meint Ihr? Hab ich noch irgendwo einen Denk- oder Rechenfehler?
    Bin für jedes Feedback dankbar.

    PS: Ich denke ich mache das einfach, weil ich wissen will ob es funktioniert …

    1. Hallo Artur S.,

      vielen Dank für Ihren Eintrag. Das Wichtigste in Ihrem Beitrag ist das PS und damit die Entscheidung, dass Sie die Anlage aufbauen möchten.

      Nun, nach fasst 10 Jahren Erfahrung sehe ich im Großen und Ganzen keinen wirtschaftlichen Vorteil in meiner Anlage. Der Keller wird von März/April bis Oktober/November schön trocken gehalten.
      Eine Belüftung von anderen Räumen ist machbar, ich kenne aber keinen praktischen Anwendungsfall. Zumal nicht die Kühlung der Räume den Tackt der Anlage vorgibt, sondern der Bedarf an warmen Wasser. Und dieser ist bekannter Weise im Winter höher als im Sommer.

      Mein Tipp, machen Sie den Gaskessel fit. Jedes Stück Technik im Haus ist eine zusätzliche Störungsquelle, die Sie im Auge behalten müssen 😉

      PS. „oder alle gerade zu faul sind …“ Das Thema wird Sie bestimmt häufiger ansehen, als Ihnen lieb ist.

      Viele Grüße aus Dresden

  21. Hallo zsammen,
    die Forum ist ja echt interessant.
    meine Idee (war?) ist, eine reinne WWP aufzustellen. Wir betreiben auf dem Reihenhausboden eine Gaskessel und einen separaten 130-l Speicher, der auch zu Zeiten, als wir noch 4 pers. waren, ausreichte. Außerdem haben wir eine kleine PV Anlage auf dem Dach.
    Das ausgebaute Dachgeschoss (Spitzboden) ist immer warm, im Sommer durch die Sonne, im Winter durch den Heizkessel. Der Raum ist allerdings vlt 20 m² groß und nachdem, was ich hier so gelesen habe, könnte es mit dem Luftaustausch knapp werden. Wenn die WäPu wirklich viel Luft bewegt/benötigt, kann es ja sein, dass die Heizung nicht gegen an Heizen kann und dann wäre es sicher uneffektiv.Zumal mir dann die kalte Luft durch Treppenhaus ins Wohnzimmer sinkt.
    Da die WP ja im esten Falle nur die Luft umwälzt, kann es ja sicher mit dem atmosphärischen Brenner im selben Raum keinen Stress geben, oder.
    Da werde ich mich mal intensiv beraten lassen.
    meine Fragen:
    – Wie laut sind die Dinger denn? Wenn das Teil die ganze die ganze Nacht brummt, wäre es sicher mindestens unschön.
    – Hat jemand denn schon WäPu mit Speicher um 130 l gefunden? Oder ist das uneffektiv? Einen 300l-Boliden werde ich der Gesch0ssdecke wohl nicht zumiten können.

    Viele Grüße
    NB

  22. Hallo Norman B,

    meine Warmwasserwärmepumpe steht im Keller und ich nehme sie als Geräuschquelle im gesamten Gebäude mehr oder weniger wahr. Die Ventilatoren in dem System erzeugen den Luftstrom leider nicht geräuschlos 😉 Vielleicht sind aber heutige Maschinen leiser geworden. Sie können aber davon ausgehen, dass die Wärmepumpe lauter als ein Kühlschrank ist.

    Ich habe keine Erfahrung mit kleineren Systemen ..

    Schöne Grüße aus Dresden sendet
    Torsten Barthel

  23. Wir haben vor 2 Jahren neu gebaut mit einer Wärmepumpe von Panasonic WH-Ux09FE8 !Fussbodenheizung und warmwasser !Einfamilienhaus ca 180 Quadratmeter 4 Personen!Zahlen 750 Euro Strom im Monat!Kann das sein?19000 Kilowattstunden im Jahr!Oder liegt da ein Fehler vor !Was machen wir falsch?

  24. Guten Tag Herr Krüger,

    die von Ihnen beschriebenen Fakten werfen einige Fragen auf, die aus meiner Sicht nur durch eine Prüfung Ihrer Gesamtanlage im Haus seriös geklärt werden können. Ich empfehle Ihnen dringend mit einem Wärmepumpen-Experten Kontakt aufnehmen. Die Verbrauchsmenge zeigt eher auf einen elektrische Direktheizung hin, statt auf eine Wärmepumpe.

    Schöne Grüße aus Sachsen sendet Torsten Barthel

  25. Hallo zusammen,

    Wir haben uns aktuell ein Haus zugelegt direkt von Bauträger „Schlüsselfertig“.
    Es handelt sich um ein energieeffizientes Haus (kfw55).
    Das Haus soll mit einer Luft wären Pumpe geheizt werden (Fussbodenheizung). Außerdem soll ein Brauchwasser Speicher mit 300liter hinzukommen. Wir haben eine 4 Personen Haushalt.
    Meine fragen wären:
    Macht diese Heizung Art Sinn?
    Reicht der Brauchwasser Speicher von 300l für Personen?
    Was passiert wenn der Speicher leer Ist?

    Ich kenne mich leider kaum aus und wäre sehr dankbar über eine Rückmeldung sowie Tipps zur Nutzung.

    Beste Grüße!

    1. Guten Morgen,
      vielen Dank für Ihren Eintrag. Ich komme gleich zu Ihren Fragen 🙂

      Macht diese Heizung Art Sinn?
      Ein ganz klares JA. Die Heizungsanlage ist i. d. R. so geplant, dass sie im Gegensatz zur reinen Brauchwasser-Wärmepumpe, bis -15 Grad Celsius Ihr Haus heizen und warmes Wasser erzeugen kann. Sollte es noch kälter werden, dann erledigt ein Heizstab die Arbeit. Dafür spricht noch, dass Sie eine Fußbodenheizung (Niedertemperatur-Heizung) einbauen wollen. Damit ist die Vorlauftemperatur niedrig und die Arbeitszahl (Verhältnis zwischen eingesetzter elektrischer Energie und gewonnener thermische Energie) besser.

      Reicht der Brauchwasser Speicher von 300l für Personen?
      Grundsätzlich ja. Es kommt natürlich auch hier wieder an, wie hoch die Temperatur im Kessel ist, denn in der Badewanne befindet eine Mischung aus Warmwasser und Kaltwasser. Je höher die Temperatur im Kessel, umso mehr warmes Mischwasser bekommen Sie am Einlauf. Aber Achtung: Je höher die Temperatur im Kessel, desto schlechter die Arbeitszahl der Wärmepumpe. Alternativen sind eine zusätzliche thermische Solaranlage oder ein Kamin mit Wassertasche, vielleicht noch ein Durchlauferhitzer (wenn erlaubt). Da kann Ihnen aber Heizungsbauer ganz sicher Tipps geben.

      Was passiert wenn der Speicher leer Ist?
      Dann arbeitet die Wärmepumpe nur für das warme Wasser, was aus meiner Sicht auch Vorrang vor der warmen Heizung hat. Wie geschrieben, der Heizungsbauer Ihres Vertrauens kann da sicher was dazu sagen.

      Einen schönen Tag wünscht Torsten Barthel

  26. Hallo Torsten,
    sehr interessanter Artikel über Wärmepumpen und warmes Wasser. Finde ich super, ich befasse mich mit dem Thema schon seit einigen Jahren. Ich habe dazu noch einen exotischen Tipp. Ich hoffe, der hilft den Lesern, so wie er mir schon oft geholfen hat. Ich schaue mir oftmals Immobilien an von Maklern, die solche Wärmepumpen verbaut haben und probiere diese in der Praxis aus, bei den Objektführungen. Außerdem kann man sich hier sehr interessante Anregungen holen, wenn man selbst Wärmepumpen verbauen will oder erst einmal nicht sonderlich viel Ahnung hat, welche Pumpe man nehmen soll. Eine gute Ratgeberseite zu Immobilien bzw. eine echt gute Maklerseite ist:
    [Link entfernt. Bitte beachten Sie unsere Kommentarrichtlinien. Die Redaktion]
    Hier habe ich mir bei Besichtigungen schon oft Anregungen für Umbauten aller Art geholt, sei es Wärmepumpen oder Einrichtungen im Haus. Ist eine super Sache.
    Ich lese immer wieder gerne die interessanten Artikel hier.

    Viele Grüße
    Oliver

  27. Hallo,

    ich muß mich in den näxten jahren wohl umorientieren.
    Momentan heize ich mit öl, unterstützt durch praktisch 30 m² südlich thermosolar (20m² richtung SW + 16m² richtung SO). Seit wenigen jahren nur noch fußbodenheizung, in einem raum wandheizung, aber in der großen stube noch die alten russischen gußheizkörper. Haupthaus (typ EW65) aus 32 cm gasbetonsteinen (20+12 cm senkrecht „parallel“), anbau 32 cm ytong. Öl-vorlauf bei aussen etwa gefrierpunkt 30…40° an der buderus-anzeige.

    Weil ohnehin garten-neugestaltung fällig war (datschen-abriss), eigentlich flach-erdwärme mit einer wärmepumpe und sommerlicher garteneinspeisung angedacht, doch von meinen finanz-feldwebelinnen, wie auch eine fotovoltaik, beides kategorisch streitend abgelehnt.

    Ich möchte die winterliche (rest-)anfall-wärme des solarspeichers (~25°) jedenfalls mit einfließen lassen.

    Nun bleibt luft wärmepumpe übrig. Doch mit welchem medium? Elektro oder erdgas?

    -Von meiner ausbildung weiss ich, daß jede kWh gelieferter strom mit 50% verlusten (leitung, transformatoren) behaftet ist. Hinzu kommt gefühlte liefer-unsicherheit.
    -Vom beobachten weiss ich auch, dass es (noch) keine klein-gas-wärmepumpen für den nutzleistungsbereich um 16 kW gibt.
    -Vom nachbarn weiss ich, dass seine luft-wärmepumpe winters häufig patronen-heizt.
    -Vom beobachten weiss ich, dass die brennwerttechnik auch bereits vor über 30 jahren entwickelt wurde, also nicht gerade modern.

    Was wählten Sie an meiner statt für zukünftiges?

    Viele grüße

    Bernd

  28. Guten Morgen,

    vielen Dank für Ihren Kommentar und die ausführliche Beschreibung Ihrer Anlage. Ich komme dann gleich zu Ihren Fragen. Ich gehe der Annahme, dass es sich im Kommentar um die Warmwassererzeugung handelt, obwohl Sie Angaben zum Gebäude gemacht haben. Sollte das nicht der Fall sein, dann muss das Thema grundsätzlicher gedacht werden. Ein Umstieg auf Wärmepumpe als Zentralheizung muss gut geplant sein und funktioniert leider noch nicht rein über das Internet. Hier ist die fachmännische Beratung vor Ort notwendig. 🙂

    „Doch mit welchem medium? Elektro oder erdgas?“
    Wie Sie richtig erkannt haben, ist die Stromerzeugung mit Verlusten behaftet. Die Versorgungssicherheit ist in Deutschland sehr hoch und kann bei der Betrachtung aus meiner Sicht außen vor bleiben. In wie fern Sie diese Aspekte in Ihre Betrachtung einfließen lassen wollen, ist natürlich Ihre Entscheidung. Betrachten wir den Sachverhalt vor Ort, ist grundlegend wichtig zu wissen, ob Sie einen Erdgasanschluss haben oder nicht. Da Sie mit Öl heizen gehe ich mal nicht davon aus. Also müsste erst einer gelegt werden, der sicher Geld kostet. Strom liegt an und kann für eine Warmwasser-Wärmepumpe (WWP) verwendet werden. Um die Restwärme Ihrer Solaranlage zu nutzen, können Sie diese i. d. R. mit der WWP koppeln.

    Da die Warmwasser- bzw. Brauchwasser-Wärmepumpe eine Anlage im Haus ist sind natürlich baulich viele Dinge zu berücksichtigen. Also, wie am Anfang geschrieben holen Sie sich einen Fachmann ins Haus.

    Viele Grüße Torsten Barthel

  29. Hallo Spezialisten,
    hat einer von euch eine Idee, wie viel % seiner Heizungskosten durch den Betrieb einer Wärmepumpen [Link entfernt. Bitte beachten Sie unsere Kommentarrichtlinien. Die Redaktion] einsparbar sind?
    Die Anschaffung und der Einbau gehen ja auch nicht von selber. 😉
    LG
    Stefan

    1. Hallo Herr Tiez,
      die Frage kann man leider so pauschal nicht beantworten. Die Einsparung der Heizkosten hängt von vielen Faktoren wie Ihrem Heizverhalten, der Wärmepumpe und dem Gebäude ab. Eine präzisiere Einschätzung kann Ihnen sicher ein Fachmann aus einem Installationsbetrieb in Ihrer Nähe geben.

      Viele Grüße Torsten Barthel

  30. Hallo,
    könnte ich bitte die Vor- und Nachteile eines Kamins im Neubau mit WP erfahren?

    Könnten ggf Probleme beim Betrieb/Holzauflage des Kamins mit einer Lüftungsanlage (Unterdruck) auftreten? Beim Öffnen der Kamintür wird dem Haus, wenn auch nur kurz, (durch den Schornstein) schließlich ein Weg nach Draußen geboten.

    Die Überlegung ist, da Im Winter Solarthermie nicht funktioniert, die WP mithilfe des Ofens zu entlasten/unterstützen. Im Winter wird die WP ja auch am meisten Strom benötigen. Wie gut ist es mit Raumluft und Warmwasser kombinierbar?

    1. Guten Morgen Kilian,
      soweit ich Ihre Fragen verstehe, geht es bei Ihnen nicht um die Brauchwasser-Wärmepumpe, wie im Blogartikel beschrieben, sondern um ein komplettes Heizsystem für ein Wohnhaus. Dazu kommt noch, dass eine Lüftungsanlage in Ihren Plänen berücksichtig werden muss. Ihre Fragen verlangen nach einem Beratungsgespräch mit einem Fachmann. Das kann der Heizungsinstallateur sein, der Schonsteinfeger in Ihrer Region oder ein anderer Fachmann. Ohne Ihr System zu kennen, kann ich Ihnen den Hinweis geben, dass jedes Element, welches sich zusätzlich im Heizkreislauf befindet, Aufwand erzeugt und eine Störquelle sein kann. Sie haben höhere Kosten bei der Installation und der Wartung. Frage: Lohnt sich das für etwas Kostenersparnis bei der Warmwassererzeugung .. hm? Zumal Sie den Kamin oder Ofen nicht anmachen, wenn Sie warmes Wasser brauchen, sondern wenn Sie es gemütlich haben wollen 😉

      Viele Grüße Torsten Barthel

  31. Hallo Herr Barthel
    Wenn Sie noch baden anstatt zu duschen verschwenden Sie sehr viel Wasser und Energie.

    Freundliche Grüsse
    H.Schaffner

  32. Hallo Schaffner,
    ja, da gebe ich Ihnen Recht. Energetisch und vom Wasserverbauch betrachtet, macht baden keinen Sinn und es reicht eine Dusche vollkommen aus. Zum Glück läuft nicht jeden Abend die Badewanne voll, sonst müsste ich mit meiner Familie ein ernstes Wörtchen reden. 🙂 Und Hand auf Herz, an einem kalten Wintertag ein Erkältungsbad zu nehmen, ist was Wunderschönes und Erholsames zugleich.

    Schöne Grüße
    Torsten Barthel

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