Fotovoltaikanlage
Solarmodule wandeln das Sonnenlicht in elektrische Energie um.

In diesem eher durchwachsenen Sommer zählte jeder Sonnentag doppelt. Genießen Sie es auch so wie ich, bei schönem Wetter möglichst lange an der frischen Luft zu sein?

Wissenschaftliche Studien haben es bestätigt: Sonnenlicht ist gut für Körper und Seele. Die kurzwellige UV-B-Strahlung*) aktiviert unser Immunsystem und kurbelt die Vitamin-D-Produktion an. Licht sorgt dafür, dass im Gehirn Hormone und Botenstoffe wie Melatonin oder Serotonin ausgeschüttet werden. Diese regulieren unseren Schlafbedarf und sorgen für gute Laune.

Die haben auch Besitzer von Photovoltaikanlagen, wenn sich die Sonne von ihrer besten Seite zeigt. Immer mehr Unternehmen und Haushalte in Deutschland profitieren von der staatlichen Förderung – auch wenn diese schrittweise zurückgefahren wird. Die letzte Kürzung der Einspeisevergütung segneten Bund und Länder im Juni ab. Über den Anlagen-Boom in Ostsachsen berichteten wir in der diesjährigen Frühjahrsausgabe des ENSO-Magazins.

Bei allen Diskussionen um die Effektivität solcher Anlagen: Die Sonne erweist sich als größte Energiequelle überhaupt. Ihre energiereiche Strahlung ist 10.000-mal höher als der Weltenergiebedarf. Und während Braun- und Steinkohle, Uran, Erdöl- und Erdgas seriösen Berechnungen zufolge in diesem oder im nächsten Jahrhundert aufgebraucht sind, steht die Sonne auch dann noch zur Verfügung.

Hinter dem Begriff Sonnenenergie verbirgt sich die Energie, die die Sonne durch Kernfusion erzeugt und die in Teilen als elektromagnetische Strahlung zur Erde gelangt. Sie lässt sich auf zweierlei Art nutzen: zum Erzeugen von Strom (Photovoltaik) oder als Wärmequelle (Solarthermie). In die Geheimnisse des Zentralgestirns unseres Universums weiht diese Dokumentation ein.

Auch unser Unternehmen hat die Zeichen der Zeit erkannt und betreibt mehrere Photovoltaikanlagen auf eigenen und fremden Gebäuden. Mehr dazu erfahren Sie in der aktuellen Herbstausgabe des ENSO-Magazins. Unsere Serie zu den vier Elementen des Lebens beschäftigt sich diesmal mit dem Element Feuer und der Nutzung der Sonnenenergie.Wie wir alle wissen, schwankt die Sonneneinstrahlung je nach Tages- und Jahreszeit. Um den aus Solarenergie erzeugten Strom rund um die Uhr nutzen zu können, sind unter anderem mehr und neuartige Energiespeicher notwendig.

ENSO-Fotovotaikanlage Kesselsdorf
Auf dem Dach des Betriebshofes in Dresden-Kesselsdorf hat unser Unternehmen eine Photovoltaikanlage aus Dünnschichtmodulen errichtet.

Das Thema Nutzung der Sonnenenergie ist noch lange nicht ausgereizt. In diesem Sommer hat der Freistaat beschlossen, die Energieforschung in Sachsen mit 1,4 Millionen Euro zu fördern. Bis zum Jahr 2020 sollen 20 Prozent der Energie in der Europäischen Union aus regenerativen Anlagen stammen.

Übrigens: Jede solar erzeugte Kilowattstunde Energie erspart der Umwelt laut Bundesumweltamt fast 600 Gramm des Klimakillers Kohlendioxid. Und was gut ist für die Umwelt, tut auch unserer Gesundheit gut. Da schließt sich der Kreis.

*) Zur Erklärung: Die Sonne sendet unterschiedliche elektromagnetische Strahlen aus – die Ultraviolett(UV)-Strahlen, das sichtbare Licht und die Infrarotstrahlen. Nur etwa sechs Prozent davon macht die UV-Strahlung, der kurzwellige Anteil des Lichtes zwischen 200 und 400 Nanometern Wellenlänge, aus. Das sichtbare Licht hat eine Wellenlänge von 400-750 Nanometern. Die ultraviolette (UV-)Strahlung der Sonne unterteilt sich je nach Wellenlänge in den UV-A-Bereich (320 bis 400 Nanometer), den UV-B-Bereich (280 bis 320 Nanometer) und den energiereichsten UV-C-Bereich (200 bis 280 Nanometer). Letzterer wird in der Atmosphäre vollständig aufgesaugt und dringt nicht zur Erde vor.