Zeitumstellung: Weiß der Osterhase Bescheid?

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In der Nacht zum Ostersonntag werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt.

Dem Osterwochenende blicke ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Mit einem lachenden, weil die ganze Familie in Vorfreude aufs Osternestersuchen ist. Mit einem weinenden, weil Mama-Osterhase in diesem Jahr eine Stunde früher los muss, um unbemerkt Eier und Süßes im Garten zu verstecken.

Schuld daran ist die Umstellung der Winter- auf die Sommerzeit. In der Nacht zum Ostersonntag werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Das heißt ganze 60 Minuten weniger Träumen. Die Freudensprünge halten sich bei mir in Grenzen. Ich sehe mich am Morgen bereits schlaftrunken durch den Garten stolpern.

Gut, dass ich die kleine Osterüberraschung an Sie ein paar Tage später ausgeschlafen per Post versenden kann. Es gibt drei Piep-Eier zu gewinnen. Kommentieren Sie meinen Beitrag bis zum 7. April und Sie haben die Chance auf eine dieser kleinen intelligenten Eieruhren zum Mitkochen.

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MIRABEL – erneuerbare Energien intelligent nutzen

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Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Lehner ist Direktor des Instituts für Systemarchitektur an der Fakultät Informatik der Technischen Universität Dresden. Foto: TU Dresden

Zahlreiche Forschungsprojekte untersuchen Lösungsvorschläge, die von effizienten Stromspeichern bis hin zur bewussten Stromnutzung durch die Endkunden reichen. Der Lehrstuhl Datenbanken an der Fakultät Informatik der Technischen Universität Dresden, den ich leite, ist an einem solchen Forschungsprojekt beteiligt – dem sogenannten MIRABEL Projekt.

MIRABEL steht für Micro-Request-Based Aggregation, Forecasting and Scheduling of Energy Demand, Supply and Distribution – zu Deutsch: anforderungsbasierte Optimierung der Energiebalancierung bei Erzeugung, Verbrauch und Verteilung.

Acht Partner aus fünf verschiedenen EU-Ländern erforschen, wie Endkunden dazu beitragen können, erneuerbare Energien besser zu nutzen. Außerdem untersuchen sie, wie sich durch flexible Nutzung und intelligente Steuerung der Verteilung die Strompreise optimieren lassen.

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Jugend forscht – von Käseverpackung bis Planarien

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Logo des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend forscht“.

Vom 21. bis 23. März heißt es in der Stadthalle Chemnitz: Jugend forscht. Die Regionalsieger aus ganz Sachsen treten dort mit ihren Projekten beim Landeswettbewerb gegeneinander an. Ich drücke den Preisträgern „unseres“ Regionalwettbewerbs Dresden-Ostsachsen fest die Daumen, denn sie sind mit spannenden Arbeiten dabei. Käseverpackungen spielen dabei genauso eine Rolle wie Planarien.

Neugierig? Dann kommen Sie doch in die Stadthalle nach Chemnitz und überzeugen sich. Am Samstag, den 23. März, stehen die Türen in der Theaterstrasse 3 von 9 bis 11 Uhr für Besucher offen.

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Wettbewerb: Räumen Sie Ihre Energierechnung um!

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Zum Maßschneidern unserer Energierechnung brauchen Sie keine Schere. Wenn Sie sie gemeinsam mit anderen am PC mitgestalten, können Sie tolle Preise gewinnen.

„Rechnung umräumen?“ Ganz genau! Mit der Aktion Mitmachrechnung laden wir Sie ein, unsere Strom- oder Erdgasrechnung nach Ihren Vorstellungen neu zu gestalten – also umzuräumen.

Sicher kennen Sie das Online-Lexikon Wikipedia, in dem Nutzer Inhalte gemeinsam generieren. Vielleicht gehören Sie auch sozialen Netzwerken, Foren oder Gruppen im Internet an und diskutieren dort mit Freunden oder anderen Nutzern über verschiedene Themen. Oder Sie nutzen sogar interaktive Wohnraum- und Küchenplaner, mit denen Sie am Computer Ihr eigener Innenarchitekt sind und Ihre Einrichtung selbst planen. Mitmachen im Internet liegt im Trend. Und genau nach diesem Prinzip funktioniert unsere Mitmachrechnung.

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300 Jahre Nachhaltigkeit: Wo der Klimaschutz seine Wurzeln hat

Wald
Der Begriff Nachhaltigkeit entstammt der Forstwirtschaft. Foto: BMU/H.-G. Oed

Nachhaltigkeit. Ich gebe es zu: Zu meinen Lieblingsworten gehört der Begriff nicht. Auch wenn er häufig verwendet wird – er sagt alles und nichts, finde ich. Umso erstaunter war ich zu hören, dass das keine Erfindung unserer Tage ist.

Geprägt hat diesen Begriff ein namhafter Landsmann schon vor 300 Jahren. Es war eine schwere Zeit. In Sachsens Wäldern wurde das Holz knapp, das vor allem Erzbergwerke und Schmelzhütten dringend benötigten.

Der Oberberghauptmann am kursächsischen Hof Hans Carl von Carlowitz (1645 – 1714) appellierte 1713 in seinem Buch „Sylvicultura Oeconomica – Die Naturgemäße Anweisung zur Wilden Baum-Zucht“ an seine Zeitgenossen: „Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann! So viel Holz, wie nachwachsen kann!“.

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Noch Zukunftsmusik: Mit dem E-Auto von Ostsachsen nach München

Streckenverlauf-von-Großpostwitz-in-Ostsachsen-nach-München
In Zukunft soll es möglich sein, diese Strecke komplett elektrisch zu bewältigen.

Stellen Sie sich vor, Sie wohnen in Ostsachsen und wollen nach München. Mit einem Elektroauto! Ein abwegiger Gedanke, finden Sie? Zumindest einer, der viele Fragen nach sich zieht:

Gibt es entlang der Strecke genügend Stromtankstellen? Erreiche ich diese auch oder bleibe ich unterwegs liegen? Schalte ich die Lüftung und das Radio ein oder verkneife ich es mir lieber, weil so die Batterie länger hält? Damit jeder, der es will, eine solche Fahrt mit einem Elektroauto in Zukunft genauso beruhigt antreten kann wie mit einem herkömmlichen Auto, haben sich die Bundesländer Bayern und Sachsen im gemeinsamen Schaufenster „Elektromobilität verbindet“ zusammengefunden.

Das „Schaufenster“ steht dabei für: Erprobungsraum, Versuchslabor und Werkstatt, in der Elektromobilität auf Nutzen, Umweltwirkung und Nutzerakzeptanz getestet wird. Mehr als 60 Projekte aus den Bereichen Fahrzeug, Verkehr und Energie werden bis zum Jahresende 2015 umgesetzt.

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Vogelschutz: ENSO entschärft Mittelspannungs-Freileitungen

Vogelschar
Amsel, Drossel, Fink und Star nutzen Stromleitungen gern als Rastplatz. Foto: LXpee/pixelio.de

Jeden Morgen werden es mehr. Auf meinem Weg zur Arbeit sehe ich zurzeit ganze Scharen von Zugvögeln, die von ihren Brut- oder Überwinterungsgebieten in südlichen Gefilden nach Ostsachsen zurückkehren. Manche von ihnen legen Strecken von mehreren Tausend Kilometern zurück. Dabei überqueren sie Meere, Wüsten und sogar Kontinente. Nicht alle, aber viele Vogelarten brauchen hin und wieder eine Pause.

Stromleitungen sind beliebte Rast- und Sammelplätze. So lange sich die gefiederten Gesellen nur auf einem Leiterseil bewegen, besteht keine Gefahr – obwohl sie einer hohen Spannung ausgesetzt sind.

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Carsharing: Elektroautos im Alltagstest

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Geschäftsführer Patrick Schöne (li.) und Ich, Franziska Wilhelm, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei teilAuto. Foto: teilAuto

Seit Oktober 2012 gehören zur Flotte des Carsharing-Anbieters teilAuto auch zwei Elektrofahrzeuge. Sie werden im Rahmen des Projekts „SaxMobility II“ durch Mittel des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert. teilAuto arbeitet dabei eng mit ENSO und DREWAG zusammen. Wie sich die ersten sächsischen E-Mobile im Carsharing-Alltag bewähren, erfahren Sie hier.

In Umfragen und über die sozialen Medien hatten einige interessierte teilAuto-Nutzer bereits mehrfach den Wunsch nach Elektroautos an uns herangetragen. Wir als Carsharing-Anbieter zögerten eine Weile, diesen Schritt zu gehen. Fragen, die uns umtrieben, waren: Wie würde das Gros unserer Kunden – allein in Dresden sind es immerhin 4.500 – mit dem neuen Antrieb zurecht kommen? Wie würden sie auf die vergleichsweise langen Ladezyklen und die beschränkte Reichweite reagieren?

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