Geothermie: Energie und Wärme aus dem Erdreich

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Prof. Dr. Steffen Wagner von der Technischen Universität Bergakademie Freiberg ist Experte für Geothermie. Foto: H. Stein

Erdwärme ist ein Bodenschatz, der in weiten Teilen Sachsens erschlossen werden kann. Am Geokompetenzzentrum Freiberg e. V. leite ich die Arbeitsgruppe „Geothermie“. Das Kompetenzzentrum versteht sich als Vermittler zwischen klein- und mittelständischen Unternehmen sowie für wissenschaftliche Fachkompetenz auf den Gebieten Geologie, Bergbau und Energie.

Der Planet, auf dem wir leben, birgt einen nahezu unerschöpflichen Energievorrat. 99 Prozent des Erdinnern sind über 1.000 Grad Celsius heiß. Alle 100 Meter steigt die Temperatur in der Tiefe um drei Grad Celsius an. Diese dort gespeicherte Wärme wird als Geothermie bezeichnet und lässt sich auf verschiedene Weise nutzen – zur Stromerzeugung im Kraftwerk ebenso wie für Heizzwecke.

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Frühjahrsputz auf dem ENSO-Energie-Erlebnispfad

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Die Beschilderung auf dem Energie-Erlebnispfad ist in beide Richtungen eindeutig. Foto: Jürgen Männel

Nun endlich hält der Frühling auch in Ostsachsen Einzug. Kaum zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen, zieht es die Menschen ins Freie – und auch auf unseren Energie-Erlebnispfad entlang der Roten und der Wilden Weißeritz.

Wind, Regen, Schnee und Kälte haben ihre Spuren entlang des unter Naturschutz stehenden Wanderweges hinterlassen. Und leider auch so mancher Randalierer. In diesen Tagen führt ein lokal ansässiges Unternehmen in unserem Auftrag den alljährlichen „Frühjahrsputz“ auf dem Wanderpfad durch. Bis Anfang Mai ist alles für die kommende Saison vorbereitet.

Dann können Sie, liebe Leser, auch unseren neuen Wanderweg, der sich auf dem Streckenabschnitt vom Wasserkraftwerk Klingenberg zum WKW Tharandt befindet, nutzen. Er führt vom Bahnhof Edle Krone zur Herberge „Am Tharandter Wald“. Das Gute daran: Sie müssen nun nicht mehr entlang der viel befahrenen Tharandter Straße wandern und erreichen unsere Station „Energie aus Wasserkraft“ über einen Höhenweg.

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Girls‘ Day bei ENSO – Frauenpower für die Energiebranche

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Zusammen mit meiner Kollegin Silke Preibisch bin ich, André Göldner, für die Ausbildung bei ENSO zuständig.

Am 25. April findet zum 13. Mal der deutschlandweite „Girls’ Day“ für Schülerinnen ab der fünften Klasse statt. Sechs junge Mädchen können diesen Tag im ENSO-Ausbildungszentrum auf der Hahnebergstrasse 4 in Dresden verbringen. „Berufe mit Spannung“ und Einblicke in die Energieversorgung, die eher eine Männerdomäne ist, erwarten unsere Besucherinnen.

Der Mädchen-Zukunftstag findet an einem ganz normalen Schultag statt – allerdings außerhalb der Schule. Deshalb muss eine Teilnahme im Vorfeld mit den Eltern und mit der Schule abgeklärt werden.

Nähere Informationen dazu gibt es hier. Schülerinnen, die sich für den Girls’ Day bei uns interessieren, können sich noch bis zum 24. April um 12 Uhr telefonisch oder online dafür anmelden.

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Earth Day – einen Tag lang nachhaltiger leben

Earth-Day-International
Foto: www.earthday.de

Hängt auch in Ihrer Küche ein Kalender, in den Sie wichtige Termine eintragen? In unserer Familie haben wir so einen. Dort sind zum Beispiel Geburtstage von Familienmitgliedern und Freunden oder Arztbesuche vermerkt.

Vor ein paar Tagen habe ich nachgeschaut, was mich in den kommenden Wochen so erwartet. Geburtstagsfeier einer Freundin, Zahnarzt und am 22. April: Earth Day.

Ich hatte schon irgendwann einmal davon gehört. Deshalb weiß ich, dass der „Tag der Erde“ mit Umweltschutz zu tun hat, machte mir aber keine weiteren Gedanken darüber.

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Energie-ABC: Stromkennzeichnung

Stromkennzeichnung
Die Stromkennzeichnung nach Paragraf 42 EnWG finden Sie auch auf der ENSO-Rechnung.

Mindestens einmal im Jahr, wenn Sie unsere Stromrechnung erhalten, begegnet Ihnen der Begriff Stromkennzeichnung. Was hat es damit auf sich?

Die Stromkennzeichnung – umgangssprachlich oft auch Strommix genannt – gibt Auskunft darüber, welche Primärenergieträger eingesetzt wurden, um den Strom zu erzeugen, den ein Energieanbieter an den Verbraucher liefert. Der Anteil der einzelnen Energieträger wird dabei prozentual ausgewiesen.

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Sauberes Trinkwasser: Von der Talsperre in den Hochbehälter

Wasserglas
Gesunder Durstlöscher: Wasser aus der Leitung. Foto: Marko Greitschus/pixelio.de

Haben Sie meinen letzten Blog-Beitrag zur Zentralkläranlage Rodewitz gelesen? Dann wissen Sie, was mit dem Wasser passiert, nachdem es im Abfluss verschwunden ist. Aber wie wird das Grundwasser oder das Wasser aus einer Talsperre zu Trinkwasser aufbereitet?

Für viele von uns ist sauberes Trinkwasser eine Selbstverständlichkeit. Nur wenigen ist bewusst, welcher Aufwand dahinter steckt. Nicht zuletzt erfordern Aufbereitung und Transport des Wassers sehr viel Energie. Ein Teil dieser Energie lässt sich allerdings durch ein spezielles Turbinensystem wieder zurück gewinnen und ins ENSO-Netz einspeisen.

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