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Die Photovoltaikanlage auf dem Kuhstall in Elsnig liefert seit einigen Wochen Sonnenstrom.

Neulich sitze ich mit meiner Familie am Frühstückstisch. Die Morgensonne scheint ins Zimmer und ich gieße mir Milch in meinen Kaffee. Dabei fällt mir das Projekt meines Kollegen Jens Wallenaar ein. In Elsnig nahe Torgau hat er im Auftrag der ENSO AG auf den Dächern von Rinderställen eine Photovoltaikanlage geplant und errichten lassen.

Mit dem erzeugten Strom werden unter anderem die rund 200 Milchkühe der Elbeland AG Neiden gemolken. Der Landwirtschaftsbetrieb verbraucht zehn Prozent des erzeugten Stroms selbst. Eine runde Sache, wie ich finde – mein Milchkaffee schmeckt mir gleich doppelt so gut.

Kühe
Die rund 200 Milchkühe der Elbeland AG Neiden werden mit Sonnenstrom gemolken.

Nach dem Windpark Wachau und der Biomethananlage Zittau hat unser Unternehmen in Elsnig eine weitere große Anlage zur Erzeugung regenerativer Energie in Betrieb genommen. Auf insgesamt sechs Stall- und Hallendächern mit einer Gesamtfläche von zirka 8.700 Quadratmetern sorgen 4.000 Photovoltaikmodule für eine Spitzenleistung von knapp einem Megawatt.

Mit dem erzeugten Strom könnten fast 200 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden. Rund 1,3 Millionen Euro hat die ENSO AG in das Projekt investiert. Baubeginn war Anfang Januar. Die gesamte Bauzeit dauerte trotz schneereichem Winter nur dreieinhalb Monate.

Für uns ist es bereits die siebente Phtovoltaikanlage. Neben den vier Anlagen auf den Dächern firmeneigener Gebäude gibt es auch je eine Anlage auf dem Dach des Landratsamtes Großenhain und der Freiwilligen Feuerwehr Nossen. Jedes Projekt hat seine Besonderheiten – beispielsweise mussten in Großenhain Auflagen des Denkmalschutzes eingehalten werden.

Firmenschild
Die sechs Ställe und Hallen, auf deren Dächern ENSO Photovoltaikanlagen errichtet hat, gehören der Elbeland AG Neiden.

Mit diesem Projekt in Elsnig haben wir uns über die Grenzen des eigenen Netzgebietes hinaus begeben. Ein Großteil des erzeugten Stroms wird in das Netz der MITNETZ eingespeist. Reizvoll für unser Unternehmen – der Landwirtschaftsbetrieb verbraucht mindestens zehn Prozent des Sonnenstroms selbst.

Im Sinne der Energiewende soll der Strom dort erzeugt werden, wo er benötigt wird. Und auch der Landwirtschaftsbetrieb zieht einen Vorteil aus der Kooperation. Im Zusammenhang mit der Errichtung der Anlage haben wir die Stall- und Hallendächer komplett saniert.

Rundgang
Bei der feierlichen Inbetriebnahme der Anlage erläutert ENSO-Mitarbeiter Jens Wallenaar (4. v. r.) das Projekt.

Am 3. Mai war großer Bahnhof in Elsnig. Zur feierlichen Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage kamen unter anderem:

  • der Bürgermeister von Elsnig, Karlheinz Herrmann (im Foto 4. v.l.),
  • der Vorstandsvorsitzende der Elbeland AG Neiden, Torsten Kinne (2.v.l.),
  • Projektentwickler Michael Lohschmidt von der Oschatzer Firma Lohschmidt Solar & Energie GmbH
  • und von der ENSO AG die beiden Vorstände Dr. Reinhard Richter (5. v. r.) und Dirk Behrendt (2. v. r.), Bereichsleiter Dr. Rutger Kretschmer (rechts), Abteilungsleiter Dr. Thomas von Schieszl (links) sowie  Projektleiter Jens Wallenaar.

Obwohl an diesem Tag die Sonne nicht schien, war die Stimmung gut. Gemeinsam schauten sich die am Projekt Beteiligten die fertig gestellte Anlage an.

Möchten Sie auch die Vorteile der eigenen Stromerzeugung nutzen? Für Hausbesitzer in Ostsachsen gibt es ein spezielles Angebot  von uns. Vielleicht haben Sie bereits eine Photovoltaikanlage auf ihrem Dach. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht, und welche Tipps können Sie Anderen geben?

Auch wenn Sie Gewerbetreibender sind und größere Dachflächen bisher nicht nutzen, können Sie von einer ENSO-Photovoltaikanlage profitieren. Melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail bei unseren Service-Mitarbeitern: Tel. 0800 6686868 (kostenfrei), service@enso.de.