Dritter Advent
In unserer Wichtelei zum 3. Advent überraschen wir Sie mit Apps, die wir gern nutzen. Foto: angieconscious / pixelio.de

Dropbox – diese Anwendung hat Ihnen mein Kollege Torsten Barthel zusammen mit anderen hilfreichen Programmen für Ihren heimischen Rechenknecht als Netzfundstück zum 2. Advent vorgestellt.

Auch auf die dazugehörige App, mit der Sie Ihre digitalen Inhalte auf dem Smartphone synchronisieren und anschauen können, kam er dabei zu sprechen.

In unseren Netzfundstücken zum 3. Advent geht es ausschließlich um Apps (Kurzform für Applikation) – nützliche Anwendungen für unsere mobilen Begleiter, die wir gern nutzen. Thematisch reicht das Spektrum von Energiekosten über Finanzen bis hin zum Arbeitsweg und zur Lektüre, die ihn unterhaltsamer macht.

Energie- und Wasserverbrauch analysieren

EnergieCheck-App
Mit der EnergieCheck-App können Sie Ihre Verbrauchsdaten direkt am Zähler eintragen und auswerten lassen. Foto: www.co2online.de

Die kostenlose Energiecheck-App macht endlich Schluss mit der Zettelwirtschaft an unseren Verbrauchszählern in der WG.

Denn jetzt kann ich unsere Zählerstände für Strom, Wasser und Heizung direkt am jeweiligen Zähler in die App eingeben und anschließend grafisch auswerten lassen. Mit den Werten erstellt die App Verbrauchsdiagramme über einen frei wählbaren Zeitraum. Je öfter ich unsere Zähler ablese und die Daten eingebe, umso genauer wird die Analyse.

Darüber hinaus habe ich beispielsweise angegeben, wie viele Personen in unserer Wohnung wohnen und wie groß die Wohnfläche ist. Anhand dieser Daten vergleicht die App unseren Energiebedarf mit denen ähnlicher Haushalte.

Die integrierten Energiespar-Tipps helfen, den eigenen Verbrauch mit einfachen Mitteln zukünftig zu senken. Möchten Sie Ihren Energieverbrauch noch weiter reduzieren, empfehle ich einen „unserer“ Schornsteinfeger als Energieberater.

Die Finanzen im Blick behalten

Bei Finanzblick ist der Name Programm. Mit dieser mobilen Home-Banking-Lösung für mein Smartphone habe ich nicht nur meine Energieausgaben ständig im Blick. Die App gibt mir einen Überblick über all meine Konten und Transaktionen.

Neben der Möglichkeit, Überweisungen von unterwegs vorzunehmen, zeigt mir die App auch auf Knopfdruck, wo mein Geld geblieben ist.

Dafür kategorisiert diese meine Kontobewegungen automatisch und legt für mich quasi ein Haushaltsbuch an – und das funktioniert erstaunlich gut: meine Einkäufe im Supermarkt erkennt die App als Ausgaben für „Nahrungsmittel und Getränke“, während sie Abschlagszahlungen für Strom und Wasser den Mietnebenkosten zurechnet.

Tickets für die Deutsche Bahn beispielsweise fallen wiederrum unter die Kategorie „öffentliche Verkehrsmittel“. Irrt sich die App bei der Kategorieauswahl, kann ich das kinderleicht per Hand nachkorrigieren. Die Ergebnisse stellt Finanzblick anschließend in übersichtlichen Grafiken dar.

Das nachfolgende Video stellt Ihnen die umfangreichen Funktionen der App ausführlicher vor:

Juliane Marschner: Ist mein Zug pünktlich?

Ich gehöre zu den Tausenden von Pendlern aus dem Dresdner Umland, die in der Elbestadt arbeiten. Um ins Büro zu kommen, brauche ich kein Auto. Denn ich fahre mit der Bahn.

Bahn im Dresdner Hauptbahnhof
Die DB Navigator App zeigt Ihnen in Echtzeit, ob Ihr Zug pünktlich ist. Foto: Deutsche Bahn AG/Hans-Joachim Krumnow

Bevor ich das Haus verlasse, zücke ich jeden Morgen mein Smartphone und starte die App DB Navigator. Sie berücksichtigt auch die Verbindungen des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) und des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON).

Dann sehe ich, ob ich mir noch Zeit lassen kann, weil der Zug Verspätung hat oder ob ich pünktlich am Bahnhof sein muss. Kommt die Bahn später, kann ich mir mit einem Klick anzeigen lassen, wo sie sich gerade befindet (aktueller Streckenverlauf).

Ich nutze den DB Navigator fast ausschließlich für die Abfrage, ob mein Zug pünktlich ist. Doch mit der App lassen sich auch Handytickets buchen oder Sitzplätze reservieren.

Wenn ich selbst auf Reisen bin, kann ich schauen, ob ich rechtzeitig ankomme und/oder meine Anschlusszüge schaffe. Die App kann noch einiges mehr. Aber das habe ich bisher nicht ausprobiert.

Tina Rüssel: SMART-WAY: Das Navi für Bus und Bahn in Dresden

Ich fahre gerne Auto. Doch in manchen Situationen bevorzuge ich öffentliche Verkehrsmitteln. Zum Beispiel beim Besuch des Weihnachtsmarktes. Da möchte ich die stressige Parkplatzsuche und die Parkgebühren vermeiden. Auf einen Glühwein dagegen möchte ich nicht verzichten.

Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt
Wer Glühwein trinken will, fährt besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln. SMART-WAY lotst Sie nach Hause. Foto: top-traumurlaub.de / pixelio.de

Für mich als ungeübte ÖPNV-Nutzerin gibt es seit 2012 eine tolle App: SMART-WAY. Das ist ein Navigationssystem für Nutzer von Bus, Bahn und Zug in Dresden.

Die App informiert mich in Echtzeit über Fahrplanänderungen oder Störungen. Sie lässt mein Smartphone vibrieren, wenn ich aus- oder umsteigen muss und zeigt mir bei Ausfällen alternative Verbindungen zum Ziel an.

Bei meinem ersten Weihnachtsmarktbesuch am vergangenen Wochenende hat sie mich wieder treu begleitet. Als die Stände schlossen, standen mein Mann und ich vor der Frage: wie kommen wir von hier am schnellsten nach Hause?

Die Antwort lieferte die App. Ich tippte in mein Smartphone einfach unsere Heimatadresse ein. Unsere derzeitige Position erkannte die App per GPS und navigierte uns anschließend zur richtigen Haltestelle. Sie gab uns Signal zum Ein-, später zum Umsteigen und erinnerte uns schlussendlich ans Aussteigen. Den restlichen Fußweg bis nach Hause haben wir dann so gefunden, aber auch dabei hätte SMART-WAY uns unterstützen können. 😉

SMART-WAY gibt es momentan nur für das Betriebssystem Android. Die Ausweitung auf andere Plattformen ist aber geplant.

Sylvia Redlich: Flipboard – das persönliche Magazin

Zeitungskiosk
Nachrichten, Reportagen, tolle Fotos – mit Flipboard werden Smartphone und Tablet-PC zum virtuellen Zeitungskiosk. Foto: Christian Evertsbusch / pixelio.de

Für meinen Arbeitsweg nutze ich den DB Navigator auch regelmäßig. Die Fahrtzeit in der S-Bahn vergeht mit Flipboard wie im Fluge. Mit dieser kostenlosen App für Smartphone und Tablet-Computer kann ich Nachrichten, Blogs, Titelstories verschiedenster Magazine oder Geschichten aus aller Welt lesen und mir großformatige Fotos anschauen.

Quellen sind zum Beispiel der Stern, die Frankfurter Allgemeine Zeitung oder Schöner Wohnen. Das Themenspektrum reicht von A wie Autos über Kunst, Politik und Sport bis W wie Wissenschaft.

Beim Start der App muss ich mir nur einige Themen aussuchen, auf die „Entdecken“-Kachel tippen – und schon blättere ich durch mein persönliches Magazin. Auch soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Twitter lassen sich ohne Probleme einbinden. So teile ich mit meinen Freunden, was ich gerade lese – und umgekehrt.

Darüber hinaus kann ich selbst ein virtuelles Magazin zu jedem beliebigen Thema gestalten. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Welche Apps nutzen Sie am liebsten?