Hausmodell
Energiesparhaus – dieser Begriff steht für viele verschiedene Konzepte.

Die Umfrage im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) liegt zwar schon ein paar Monate zurück, aber das Ergebnis hat gewiss noch Bestand: Bei der Immobiliensuche ist vielen der Energieverbrauch eines Gebäudes als Entscheidungsfaktor wichtiger als die Bauweise und der Wunsch nach Garten oder Balkon.

Ein Fünftel der Befragten bezeichnet den energetischen Zustand als maßgebliches Auswahlkriterium. Die Bauweise halten 19 Prozent für bedeutsam, einen Garten oder Balkon 14 Prozent.

Auch Faktoren wie Ausstattung und die Helligkeit der Räume stuft die Mehrheit als weniger wichtig ein. Erwartungsgemäß am häufigsten werden klassische Wahlkriterien wie Lage (63 Prozent), Größe (31 Prozent) sowie Preis (28 Prozent) genannt.

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Dieses grafische Element weist auf die neue Serie im ENSO-Magazin hin.

Energieeffizient wohnen – mit diesem Thema beschäftigt sich eine neue Serie im ENSO-Magazin, die in der aktuellen Frühjahrsausgabe startet. Fast 90 Prozent seiner Energie benötigt ein privater Haushalt in Deutschland für Heizung und Warmwasser.

Nach Expertenangaben verbraucht hierzulande ein Gebäude im Durchschnitt rund 160 Kilowattstunden (kWh) Heizwärme pro Quadratmeter und Jahr. Häuser aus den 1960er- und 1970er-Jahren kommen ohne Weiteres auf das Doppelte.

Europaweit könnte allein der Einbau moderner Brennwertkessel, die den Brennstoff Gas oder Öl optimal nutzen, den Energiebedarf von Gebäuden um 30 Prozent senken.

Familie Wagner
Familie Wagner fühlt sich in ihrem neuen Effizienzhaus Plus pudelwohl.

Familie Wagner aus Weifa, einem Ortsteil der Gemeinde Steinigtwolmsdorf im Landkreis Bautzen, muss sich darüber keine Gedanken machen. Ihr Haus kommt auf nicht mal 20 kWh Strom am Tag. Auf eine Heizung im klassischen Sinne können die Wagners verzichten.

Sie setzen auf einen Kamin, Solarenergie und modernste Gebäudetechnik in Form von Wärmetauschern, die die Räume mit warmer oder kühler Frischluft versorgen. Den Strom aus ihrer Photovoltaikanlage, den sie nicht selbst benötigen, speisen sie ins ENSO-Netz ein. Ihr Eigenheim ist als „Effizienzhaus plus“ ein sächsisches Modellprojekt.

Effizienzhaus plus oder Plusenergiehaus – hinter diesen Begriffen verbergen sich Gebäude, die mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen. Sicher sind Sie schon auf andere Bezeichnungen gestoßen, die für einen geringen Energieverbrauch von Häusern stehen: KfW-Effizienzhaus, Drei-Liter-Haus, Passivhaus. Was sie unterscheidet, erläutern wir Ihnen im Beitrag „Eigenheim in Weifa setzt Maßstäbe“.

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Die TU Dresden überwacht die Funktionen des Eigenheims der Wagners in Weifa.

Und dann sind Sie selbst am Zug: Für unsere Serie „Energieeffizient wohnen“ suchen wir Eigenheimbesitzer, die gerade gebaut oder ihr Haus modernisiert haben, aber auch Mieter in frisch sanierten Wohnungen sowie Architekten, Planer und Wissenschaftler, die an zukunftsfähigen Projekten arbeiten.

Berichten Sie von Ihren Überlegungen und Wünschen beim energiesparenden Bauen oder Sanieren. Lassen Sie uns und die Leser des ENSO-Magazins an Ihren Erfahrungen teilhaben. Bitte melden Sie sich unter der E-Mail-Adresse pr@enso.de, Stichwort: Energieeffizient wohnen.

Als Dankeschön erhält jeder, der in unserer Kundenzeitschrift zu Wort kommt, einen Baumarkt-Gutschein in Höhe von 250 Euro. Auf Ihre Zuschriften, aber auch auf Ihre Kommentare zu unserer neuen Serie hier im Blog bin ich schon sehr gespannt!