Energiespartipps im Test: Mittagspause auch für den PC

Kaffeepause
Eine Kaffeepause gönne ich ab sofort nicht nur mir, sondern auch meinem Rechner. Das spart Energie. Foto: Alexander Dreher/pixelio.de

In unseren Büros stehen viele PCs, mindestens einer pro Schreibtisch. Bei den Kollegen der IT-Abteilung sind es hin und wieder auch zwei oder drei. Manchmal sitzt aber niemand am Arbeitsplatz, auf dem Monitor leuchtet der Bildschirmschoner – entweder es ist Projektbesprechung oder Mittagspause. Lässt sich da nicht Energie sparen?, fragte ich mich.

Wir verwenden im Büro keine Spiele-PCs mit hochauflösenden 3D-Grafikkarten, sondern sehr effiziente Desktop-PCs mit einfacher Ausstattung: mit einem aktuellen Quad-Core-Prozessor, einer leisen Festplatte, einer Onboard-Grafikkarte mit passiver Kühlung und einem DVD-Laufwerk. Hinzu kommt ein moderner 24-Zoll-Flachbildschirm, dessen Leistung bei ca. 30 Watt liegt.

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Mein erstes Grußwort: Was gebe ich Absolventen mit auf den Weg?

Sven Kretzschmar beim Rede schreiben
Um die richtigen Worte für meine Rede zu finden, brauchte ich einige Anläufe.

Vor einigen Monaten rief mich Franziska Wels, Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit an der Berufsakademie in Dresden (BA), an. Als ich ihre Nummer auf dem Display sah, schossen mir verschiedene Gedanken durch den Kopf. Ob sie uns wieder als Praxispartner für die nächsten gemeinsamen Marketingmaßnahmen gewinnen möchte? Oder habe ich vielleicht eine Meldefrist für die kommende Messe verpasst?

Sie überraschte mich allerdings mit einer Frage, mit der ich nicht gerechnet hatte: Ob ich mir vorstellen könnte, auf der feierlichen Exmatrikulationsveranstaltung der Berufsakademie das Grußwort an die Absolventen zu richten.

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Haushalt unter Strom: Elektro-Ausstattung damals und heute

Röhrenfernseher
Anfang der 60er Jahre gab es nur in jedem dritten Haushalt einen Fernseher – damals noch ohne Farbe, Fernbedienung oder Flachbildschirm. Foto: Karl-Heinz Laube/pixelio.de

Können Sie sich noch an Ihren ersten Fernseher erinnern? Oder an Ihr erstes Telefon?

Einen Fernseher hatten meine Eltern schon, bevor ich geboren wurde. Meine Mutter erzählt gern die Geschichte, wie meine Großeltern in den 60er Jahren ihren ersten bekommen haben. Sie ging damals gerade erst zur Schule.

Aber dass sich zu Sendungen wie „Da liegt Musike drin“ oder zum „Sandmännchen“ regelmäßig das halbe Dorf vor der Flimmerkiste versammelte, ist ihr noch gut in Erinnerung geblieben.

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Verbundauto – Carsharing für die Wissenschaft

Verbundauto VW e-up
Mit dem Praxisprojekt Verbundauto erproben DREWAG, ENSO und die TU Dresden mögliche Szenarien für die Mehrfachnutzung von Elektroautos.

Haben Sie sich schon mal überlegt, wie viele Stunden in der Woche Sie Ihr Fahrzeug wirklich nutzen? Und vor allem wie viele nicht?

Die meisten Autos fristen den Großteil ihrer Existenz im stehenden Zustand – dies gilt selbst für Carsharing-Fahrzeuge. Bedenkt man die hohen Anschaffungskosten und den auch im Stand voranschreitenden Zeitwertverlust und Verschleiß, wird einem die Verschwendung von Geld und Ressourcen bewusst. Besonders trifft das auf Elektrofahrzeuge zu, die teuer in der Anschaffung, dafür aber billiger im Unterhalt sind.

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Wohnen im Passivhaus: 90 Prozent weniger Heizkosten

Architekt-Olaf-Reiter
Diplomingenieur Olaf Reiter ist freier Architekt in Dresden und Vorsitzender des Arbeitskreises „Energiesparendes und ökologisches Bauen“ der Architektenkammer Sachsen. Sein Büro hat unter anderem den Sächsischen Staatspreis für Architektur und den Holzbaupreis Sachsen erhalten. Foto: privat

Verhält sich jemand passiv, ist das meist kein besonders sympathischer Zug. Bei Gebäuden sieht das anders aus: In sogenannten Passivhäusern geht die Wärme nie verloren.

Ein hervorragender Wärmeschutz dank spezieller Dämmmaterialien, dreifach verglaste Fenster und eine Komfortlüftung mit integrierter Nachheizung für die Frischluft sorgen dafür.

Zunehmend mehr Menschen wollen energiesparend bauen. Dieses Kriterium ist ihnen nach meinen Erfahrungen inzwischen genauso wichtig wie der Wohnkomfort oder eine ansprechende Architektur. Die diesjährige Serie „Energieeffizient wohnen“ im ENSO-Magazin trifft deshalb den Zeitgeist.

Die Rollen zwischen den Geschlechtern sind klar verteilt. Während den Frauen vor allem gesunde Baustoffe am Herzen liegen, kümmern sich die Männer um die Heizung. Im Passivhaus fallen die Heizkosten extrem niedrig aus. Im Vergleich zum herkömmlichen Eigenheim benötigt es 90 Prozent weniger Heizwärme, gemessen an einem  Niedrigenergiehaus sind es immer noch 75 Prozent weniger.

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Mitarbeitersteckbrief: Pressesprecher muss auch Übersetzer sein

ENSO-Pressesprecherin Claudia Kuba
Pressesprecherin Claudia Kuba erholt sich gern im Grünen.

Heute geht es weiter mit einem Mitarbeitersteckbrief. Unsere Pressesprecherin ist an der Reihe und plaudert aus dem Nähkästchen: Sie verrät, welchen Traumberuf sie in Kindertagen hatte, was ihren Job ausmacht und wie sie, beispielsweise nach einem langen Arbeitstag, am besten Entspannung findet.

Name: Claudia Kuba
Wohnort: Radebeul
Arbeitsaufgabe/Funktion: Pressesprecherin

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Energiegeschichte: 85 Jahre Pumpspeicherwerk Niederwartha

PSW Niederwartha
Aus der Vogelperspektive: reizvoller Blick aufs Pumpspeicherwerk Niederwartha. Foto: Vattenfall GmbH

Vielleicht erinnern Sie sich: Vor einigen Monaten habe ich mich hier im Blog allgemein mit dem Thema Energiespeicher befasst.

Für unsere Serie zur sächsischen Energiegeschichte gehe ich heute auf eine Stromspeicherform näher ein – das Pumpspeicherwerk (PSW). Zwischen 1927 und 1930 wurde das bis dahin leistungsstärkste der Welt in Niederwartha, heute ein Ortsteil von Dresden, am Ufer der Elbe errichtet.

Damals wie heute dient es dem Ausgleich von Schwankungen zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch.

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Schülerpraktikum: In den Ferien zu ENSO

André Göldner
André Göldner ist Ausbildungsleiter für die technischen Ausbildungs-berufe bei ENSO.

Es ist Montag, der 25. August 2014. Um 7 Uhr morgens stehen sechs Schüler aus Klingenberg, Nünchritz, Heidenau, Langenwolmsdorf und Dresden vor unserem Ausbildungszentrum auf der Hahnebergstraße 4. Eigentlich könnten sie noch im Bett liegen und sich in der letzten Ferienwoche erholen.

Aber sie haben sich etwas anderes vorgenommen, denn sie denken schon an die Zeit nach der Schule. Mit einem freiwilligen Schülerpraktikum bei ENSO wollen sie sich in der bevorstehenden Woche beruflich orientieren und Neues lernen.

Nach einer freundlichen Begrüßung schauen mich sechs Augenpaare ungeduldig an: “Wann können wir mit der Arbeit beginnen?“. Doch zuvor müssen wir noch einige Dinge besprechen: Wie kommen die Schüler in den nächsten Tagen selbstständig in das Ausbildungszentrum? Wo können Sie sich umziehen? Wann haben sie Pause?

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