ENSO-Pressesprecherin Claudia Kuba
Pressesprecherin Claudia Kuba erholt sich gern im Grünen.

Heute geht es weiter mit einem Mitarbeitersteckbrief. Unsere Pressesprecherin ist an der Reihe und plaudert aus dem Nähkästchen: Sie verrät, welchen Traumberuf sie in Kindertagen hatte, was ihren Job ausmacht und wie sie, beispielsweise nach einem langen Arbeitstag, am besten Entspannung findet.

Name: Claudia Kuba
Wohnort: Radebeul
Arbeitsaufgabe/Funktion: Pressesprecherin

Was wollten Sie als Kind werden?

Schneiderin. Es war aufregend, was meine Oma alles an der Nähmaschine zaubern konnte. Die Faszination von Farben, Formen, Stoffen, Strukturen, Oberflächen, Gestaltung und Wirkung ist geblieben. Die historische Tret-Nähmaschine hat einen Ehrenplatz bei uns zu Hause. Sie sieht schön antik aus und an ihr kann man noch so wunderbar anschaulich Mechanik beobachten.

Wie sind Sie zu ENSO gekommen?

ESAG, das Vorgängerunternehmen von ENSO, wurde 1991 gegründet. Von Beginn an gehörte auch eine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit dazu. Seither bin ich dabei und Ansprechpartner für die diversen Presse-, Hörfunk-, Fernseh- und Internet-Redaktionen. Da viele Themen zugleich im ENSO-Kundenmagazin und in der Mitarbeiterzeitung behandelt werden, kümmere ich mich auch um diese Zeitschriften.

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei Ihnen aus?

Das meiste sind aktuelle Anfragen, die am gleichen Tag beantwortet werden. Dabei unterstützt mich eine große Zahl von Fachleuten im Unternehmen. Das ist zwar vor allem während der Ferienzeit eine Herausforderung – denn auch bei ENSO sind manche im Urlaub – aber ebenso lohnend. Erfahrungsgemäß häufen sich gerade dann die Wünsche der Journalisten. Doch das „Sommerloch“ gibt uns auch eine zusätzliche Chance, unsere Themen zu vermitteln.

Was bereitet Ihnen in Ihrem Job die meiste Freude?

Kollegen, die sich einbringen. Kritik, die als hilfreich angenommen wird. Gespräche, die fachlich fundiert geführt werden. Journalisten, die unvoreingenommen argumentieren. Wesentlich für mich ist auch, dass ich meinen Job als „Dolmetscher“ zuverlässig ausführen kann. Wenn das Vermitteln zwischen dem Fachmann, dem natürlich „alles klar“ ist, und dem Fragenden, der „Bahnhof“ versteht, gelingt, dann habe ich meine Arbeit vernünftig erledigt. Außerdem ist es immer wieder spannend, von Berufs wegen stets mit dem Blick „von außen“, also beispielsweise wie ein Kunde oder ein Zeitungsleser, auf seinen Arbeitgeber zu schauen.

Wobei können Sie am besten entspannen?

Zum Beispiel bei „Elektra“ an der Semperoper Dresden mit der phantastischen Evelyn Herlizius. Oder auf dem Elberadweg von Radebeul nach Diesbar-Seußlitz. Entspannung geht auch ganz schnell bei einem großen Stück Schwarzwälder-Kirsch-Torte – es darf auch Erdbeer-Sahne-Schnitte sein – von meinem Lieblingskonditor, den ich nicht verrate.