Straßenbeleuchtung: Revolution durch LED-Technik

Umbau der Straßenbeleuchtung in Böhla
Umbau der Straßenbeleuchtung in Böhla (v.l.n.r. Bürgermeister Hans-Georg Weigel, Projektleiter Christoph Enderlein und Bauleiter Ulrich Ulpins).

Als ich neulich durch die Lampenabteilung meines Lieblingsmöbelhauses schlenderte, ging ich auch am Regal mit den Leuchtmitteln vorbei. Da wurde mir bewusst, dass die alten Glühlampen nun schon seit einigen Jahren vom Markt verschwunden sind.

Seit 2009 dürfen Lampen ab 100 Watt nicht mehr hergestellt und verkauft werden. 2010 folgten die Modelle ab 75 Watt, 2011 die ab 60 Watt und 2012 die bis 60 Watt.

Die zu geringe Lichtausbeute und der zu hohe Energieverbrauch führten zum Herstellungs- und Vertriebsverbot, das auf die Ökodesign-Richtlinie der Europäischen Union von 2005 zurückgeht.

Die Richtlinie betrifft neben vielen anderen Bereichen nicht nur die Lampen in den privaten Haushalten, sondern auch die der öffentlichen Beleuchtung von Straßen, Wegen und Plätzen. 

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Neues bei Jugend forscht: Von Tintenlöscher bis Medizintechnik

Tintenkleckse
Tintenkleckse? Kein Problem für den Tintenlöscher von Jungforscher Tobias Jordan: Er erwärmt die Tinte und schwupps löst sie sich auf. Foto: Claudia Hautumm/pixelio.de

Einen Tintenlöscher, mit dem sich Tinte präzise entfernen lässt, ohne Bleistiftzeichnungen oder gar das Papier zu beschädigen. Der Traum eines jeden Schülers! Zumindest wäre es meiner in jungen Jahren gewesen. Denn nicht selten befand sich an der Stelle, an der ich gekillert habe, ein Löchlein im Blatt und meine kreativen Zeichnungen waren verschmiert. 😉

Die Idee für den neuartigen thermischen Tintenlöscher stammt von Jungforscher Tobias Jordan. Ich bin gespannt, wie er sie uns zum diesjährigen Regionalwettbewerb Dresden-Ostsachsen am 3. März präsentiert.

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Meine Heizung: Fernwärme aus dem Heizkraftwerk

Thermostat
Über meinen Fernwärmeanschluss kommt wohlige Wärme fertig zu mir ins Haus. Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Vor einiger Zeit planten meine Kollegen und ich eine neue Blogserie. Darin berichten wir über unsere Erfahrungen mit unterschiedlichen Heizungssystemen.

Von der Gasbrennwertheizung über eine Kachelofen-Luftheizung bis zur Wärmepumpe mit Direktverdampfung haben Sie bereits einige Beiträge meiner Kollegen lesen können. „Über Fernwärme kann ich etwas schreiben“, verkündete ich in unserer Runde damals selbstbewusst.

Nur was? In meiner Dresdner Mietwohnung hatte ich keine Wahl. Das Heizungssystem stand beim Einzug bereits fest. Deshalb habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, wie Fernwärme eigentlich funktioniert. Bis ich diesen Beitrag schrieb.

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Solarstraßen: Eine Idee nimmt Fahrt auf

Solarradweg in den Niederlanden
Auf dem Solarradweg in den Niederlanden werden verschiedene Oberflächen getestet. Foto: SolaRoad Netherlands

Vor knapp zweieinhalb Jahren berichtete ich hier im Blog von der Idee eines amerikanischen Ehepaars, die mich faszinierte: Strom aus der Straße.

Während Julie und Scott Brusaw in den USA noch immer daran tüfteln, ihre „Solar Roadways“ zur Marktreife zu bringen, ist man in den Niederlanden bereits einen Schritt weiter.

Seit mehr als einem Jahr radeln Fahrradfahrer dort über den ersten Solarradweg der Welt. Nun zogen die Betreiber Bilanz – mit überraschend positivem Ergebnis.

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Großfamilie: Schwerstarbeit für Kühlschrank und Waschmaschine

Kinder
Kinder lassen sich dafür begeistern, sparsam mit Energie umzugehen. Foto: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de

Jeden Freitag steht Antje, eine gute Bekannte von mir, vor dem gleichen logistischen Problem: den Inhalt von vier prall gefüllten Einkaufstaschen mit Lebensmitteln im Kühlschrank zu verstauen.

„Wer leeren Raum kühlt, verschwendet Energie“. Antje schüttelt lächelnd den Kopf. Den Tipp hätte ich mir sparen können. „Dieser Fall wird bei uns wohl nie eintreten,“ sagt sie. 300 Liter Nutzinhalt passen in ihren Kühlschrank. Wer sechs gute Esser zu versorgen hat wie sie, der braucht Platz.

„Marmelade und Joghurt lagert man am besten oben, da ist es wärmer, die Wurst unten“, habe ich ihr mal geraten. Eigentlich logisch – genau wie die Sache mit der Energieeffizienz.

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ENSO-Gebäude-SOLAR: Kaufen Sie noch oder pachten Sie schon?

Solaranlage pachten
Gegen eine monatliche Nutzungsgebühr können Sie eine Solaranlage zukünftig auch pachten. Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

Viele Dinge benutzen wir ganz selbstverständlich, obwohl sie uns gar nicht gehören. Wir wohnen zur Miete, leihen uns ein Auto oder die Skiausrüstung im Urlaub.

Nutzen statt Besitzen liegt im Trend. Auch bei uns. Denn zukünftig können Sie Ihre Solaranlage nicht nur kaufen, sondern auch pachten.

Welche Vorteile dieses Modell bietet, erkläre ich Ihnen in meinem Beitrag – oder persönlich auf der Messe HAUS vom 25. bis 28. Februar. Wir haben Freikarten für Sie.

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