Förderpaket Elektromobilität – endlich der große Wurf?

Elektroauto an einer öffentlichen Stromtankstelle
Elektroautos sieht man heutzutage noch selten im Straßenbild. Kann das neue Förderpaket der Bundesregierung das ändern?

Haben Sie heute schon ein Elektroauto gesehen? Vermutlich nicht – sind aktuell doch nur rund 50.000 Stromer auf Deutschlands Straßen unterwegs. Das entspricht gerade mal 0,1 Prozent des Fahrzeugbestandes.

Das ursprüngliche Ziel von 1 Million Elektroautos ist auch mit zusätzlichen Fördermaßnahmen bis zum Jahr 2020 nicht mehr zu erreichen. Das musste sich die Bundesregierung eingestehen. Vor zwei Tagen hat die Große Koalition den Zielwert auf 500.000 Fahrzeuge halbiert und ein neues Förderpaket bekanntgegeben.

Bisherige Maßnahmen, die im aktuellen Elektromobilitätsgesetz fixiert sind, beschränken sich auf verkehrsrechtliche Privilegien, wie die Mitnutzung von Bus- und Taxispuren oder Sonderparkplätze für Elektrofahrzeuge. Gebracht haben sie wenig.

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Mitarbeitersteckbrief: Ausbildungsleiter mit Schwung

André Göldner tanzt Boogie-Woogie
Nach Feierabend tanzt André Göldner gern Boogie-Woogie.

Unser technischer Ausbildungsleiter André Göldner war schon immer sportbegeistert. Ob auf dem Fahrrad, auf Skiern oder dem Tanzparkett – in Bewegung zu bleiben, ist für ihn nach wie vor das A und O. In unserem Ausbildungszentrum in Dresden sorgt er dafür, dass unsere technischen Azubis ihren Schwung nicht verlieren.

Was sein Interesse an der Elektrotechnik als Kind geweckt hat und was an den Jugendlichen von heute anders ist als früher, erzählt er in seinem Mitarbeitersteckbrief.

Name: André Göldner
Wohnort: Kesselsdorf bei Dresden
Arbeitsaufgabe: technischer Ausbildungsleiter

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Energetische Sanierung: Ohne „Know-how am Bau“ geht es nicht!

Stefan Vetter
Bauingenieur Stefan Vetter von der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH berät Bauherren zur energetischen Sanierung.

Bis zum Jahr 2050 strebt die Bundesregierung einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand an. Der Energieverbrauch eines Hauses soll dann deutlich niedriger sein als heute. Doch um dies zu erreichen, müsste sich die derzeitige Sanierungsrate mehr als verdoppeln. Gerade für Sachsen stellt das eine große Herausforderung dar, denn der Bestand an unsanierten Altbauten ist in unserem Freistaat besonders hoch.

Zahlreiche Förderprogramme sollen Immobilienbesitzer motivieren, ihre Gebäude energetisch auf Vordermann zu bringen. In unseren Initialberatungen mit Bauherren stelle ich jedoch immer wieder fest, dass viele von ihnen gar nicht wissen, was energetische Sanierung bedeutet und wie diese abläuft.

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ENSO-Mädels-WG: Zwischen Berufsleben und Schulalltag

Jenny (l.) und Sophie in der Berufsschule
Zwei Tage in der Woche haben Sophie (r.) und ich Unterricht in der Berufsschule.

Während unserer Ausbildung verbringen wir nicht nur Zeit in unserem Unternehmen. Auch der Unterricht in der Berufsschule zählt dazu. Für unsere Ausbildungsberufe Industriekauffrau/-mann und Kauffrau/-mann für Büromanagement findet dieser im Berufsschulzentrum (BSZ) für Wirtschaft „Prof. Dr. Zeigner“ in Dresden statt.

Für Sophie und mich bedeutet das: Jeden Mittwoch und Donnerstag drücken wir für sieben bis neun Stunden täglich die Schulbank. Diese Variante der dualen Berufsausbildung gefällt uns sehr gut. Denn was wir in der Schule lernen, können wir anschließend direkt im Betrieb anwenden und festigen.

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Für Sie recherchiert: Energieträgermix in Deutschland

Solar-und Windpark
Erneuerbare Energien wie Wind und Sonne spielen eine wichtige Rolle im Energieträgermix. Foto: pixabay

Um uns als Verbraucher zu schützen und transparent zu informieren, ist es in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, bestimmte Produkte und ihre Herkunft zu kennzeichnen.

Denken Sie zum Beispiel an Lebensmittel, deren Inhaltsstoffe und Zusammensetzung wir auf der Verpackung nachlesen können. Oder an elektrische Haushaltsgeräte. Da wird der Energieverbrauch in Form des Energielabels ausgewiesen.

Und auf Ihrer Energierechnung entdecken Sie jedes Jahr die Stromkennzeichnung, die in grafischer Form darüber Auskunft gibt, aus welchen Energieträgern der verkaufte Strom erzeugt wurde. Deshalb auch der Begriff „Energieträgermix“.

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Meine Heizung: Holzpellets plus Solarthermie

Blick ins Pelletlager
Martin Schramm kontrolliert den Füllstand des Pelletlagers.

Gemeinsam mit sieben anderen Familien kauften meine Frau und ich vor zehn Jahren ein Grundstück mit dreiseitiger Bebauung in einem alten Dresdner Dorfkern. Eine umfangreiche Sanierung war dringend nötig. Wir wollten die Grundrisse und Wohnungsaufteilungen verändern und mussten die Dächer, die Fassaden und die Haustechnik erneuern.

Eines stand für uns als Bauherrengemeinschaft fest: Unsere Wohnungen wollten wir so individuell wie möglich gestalten, die Heizungsanlage aber gemeinsam betreiben. Nur mit welchem Heizsystem?

Eine von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geförderte Energieberatung half uns bei der Entscheidung. Der zertifizierte Berater ermittelte den Wärmebedarf für unsere Gebäude, prüfte verschiedene Heizsysteme und die Möglichkeiten der energetischen Sanierung.

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