Dirk Schumann vor der ENSO-Hauptverwaltung in Dresden
Dirk Schumann ist nach seiner Ausbildung in unserem Unternehmen geblieben.

„Ausbildung oder Studium?“ hieß die Frage, die Jakob Wilk und ich vor über zwei Jahren in unserem Blogbeitrag gestellt und aus unserer Sicht beantwortet haben. Ich habe mich darin klar für eine Ausbildung ausgesprochen.

Wie es seitdem für mich als angehendem Informatikkaufmann bei ENSO weiter ging, erzähle ich Ihnen in meinem Blogbeitrag.

Meine Ausbildung habe ich im Winter 2015 vorzeitig abgeschlossen. Auf eigenen Wunsch begann ich anschließend im Energiewirtschaftlichen Controlling. Zusammen mit meinen Kollegen führte ich dort beispielsweise Datenrecherchen und Kostenanalysen durch oder erstellte Berichte über die abgesetzte Strommenge.

Die verschiedenen Auswertungen waren oft umfangreich und beschäftigten mich mehrere Tage. Häufig entwickelte ich dafür eigenständige Lösungen in Microsoft Excel. Die selbstständige Arbeitsweise forderte mich, gefiel mir aber ebenso gut, wie das in mich gesetzte Vertrauen meiner Kollegen. Zudem lernte ich durch diese Tätigkeit vertriebliche Zusammenhänge besser zu verstehen.

Nach ungefähr einem Jahr wollte ich das Unternehmen von einer anderen Seite kennenzulernen. Im Frühjahr 2016 beschloss ich, mich auf eine ausgeschriebene Stelle in der Kreditorenbuchhaltung zu bewerben. Bereits als Azubi konnte ich erste Erfahrungen in der Finanzbuchhaltung sammeln und fühlte mich damals dort sehr wohl. Im Bewerbungsgespräch hinterließ ich scheinbar einen guten Eindruck, sodass ich seit Anfang August als Rechnungsprüfer arbeite.

Dirk Schumann erfasst eine Rechnung mit Hilfe eines Barcodescanners vor.
Mit Hilfe des Barcodescanners erfasse ich die eingehenden Rechnungen elektronisch vor und leite sie anschließend an die Fachbereiche weiter.

Zu meinen täglichen Aufgaben gehört es, Lieferanterechnungen zu erfassen und zu verbuchen. Ich überprüfe, ob eingehende Rechnungen richtig und vollständig sind. Anschließend leite ich sie zur sachlichen Prüfung an die Fachbereiche weiter.

Geprüft und freigezeichnet kehren die Rechnungen zu mir zurück, ich kann sie begleichen und unsere Lieferanten erhalten pünktlich ihr Geld. 😉

Ab und zu treten Fälle auf, die mich während meiner Einarbeitungsphase noch rätseln lassen. Dann wende ich mich gern an meine erfahrenen Kollegen, die mir stets mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Durch die wiederkehrenden Abläufe innerhalb meines Tätigkeitsfeldes kann ich meine Arbeitszeit wunderbar strukturieren und mir meinen Tag gut einteilen.

Dirk Schumann und die anderen Azubis seines Jahrgangs beim Ausbildungsabschluss im Winter 2015
Im Winter 2015 habe ich meine Ausbildung zum Informatikkaufmann vorzeitig abgeschlossen.

Meine Ausbildung hat mich gut auf das Berufsleben vorbereitet. Im Abteilungsdurchlauf lernte ich einerseits das Unternehmen, andererseits aber auch mich selber kennen.

Durch die verschiedenen Tätigkeitsfelder erfuhr ich, wo meine Interessen und Stärken liegen. Parallel lernte ich in der Berufsschule wirtschaftliche Zusammenhänge in der Theorie kennen und konnte sie anschließend innerhalb des Unternehmens „live“ erleben.

Während der Ausbildung entwickelte ich mich auch persönlich weiter. Da ich zuvor mein Studium abgebrochen hatte, begann ich die Lehre als Ältester meines Azubi-Jahrgangs. Diese Erfahrung half mir, meine Ausbildung von Anfang an ernst zu nehmen und den Ehrgeiz zu entwickeln, den bestmöglichen Abschluss zu erreichen.

Ich blicke gern zurück auf meine Zeit als Auszubildender bei ENSO und bin glücklich, weiter im Unternehmen arbeiten zu können.

Deshalb auch mein Tipp an alle Schülerinnen und Schüler: Nehmt euch Zeit, probiert euch aus, sammelt Erfahrungen! Die Erkenntnis, in welche Richtung es letztendlich gehen soll, kommt nicht über Nacht.

Meinen Plan, Wirtschaftsinformatik zu studieren, habe ich immer noch. Allerdings erst, wenn ich für die Studiendauer finanziell abgesichert bin. Dafür muss ich noch etwas sparen. 😉