Zeitumstellung
Kommenden Sonntag drehen wir die Uhren um eine Stunde zurück. Foto: pixabay

Mir fällt es derzeit schwer, morgens aus dem Bett zu kommen. Draußen ist es kalt, nass und vor allem dunkel. Zum Glück stellen wir in der Nacht zum Sonntag die Uhren wieder von Sommerzeit auf Normalzeit (Winterzeit) um und drehen die Zeiger eine Stunde zurück.

Die Zeitumstellung wurde in Deutschland 1980 eingeführt. Seitdem gibt es neben der Winter- auch die Sommerzeit. Durch sie soll das Tageslicht optimal ausgenutzt und somit elektrische Energie für Beleuchtung gespart werden. Zwar schalten wir im Sommer abends tatsächlich weniger häufig das Licht ein, jedoch heizen wir laut Bundesumweltamt im Frühjahr und Herbst in den Morgenstunden auch mehr. Damit hebt sich der Spareffekt wieder auf. 

Ich freue mich trotzdem darüber, dass ich Sonntag eine Stunde länger schlafen kann und es früh wieder eher hell ist. Doch das geht nicht jedem so. Vier von zehn Bundesbürgern haben Probleme, sich an die Winterzeit anzupassen. Für einige geht die Zeitumstellung mit Müdigkeit, Schlafstörungen und Abgeschlagenheit einher. Ihre „innere Uhr“ gerät schon bei geringsten Abweichungen aus dem Takt.

Wir könnten zwar eine Stunde länger schlafen. Das Zeitgefühl – vor allem von Frühaufstehern – signalisiert aber zur gewohnten Zeit, dass der Tag anbricht. Sie wachen eher auf. Doch mit den folgenden Tipps können Sie der Müdigkeit den Kampf ansagen.

Tipp 1: Tagesrhythmus verlagern

Hilfreich ist, an den Tagen vor der Zeitumstellung seinen Tagesrhythmus nach hinten zu verlagern. Etwas später Abendbrot essen, etwas später ins Bett gehen. Wachen Sie dennoch früher auf, nutzen Sie die Zeit, für Sport, ein gesundes Frühstück oder den Haushalt. Wichtig ist, dass Sie Ihrem Körper Zeit geben, sich an die Umstellung zu gewöhnen.

Tipp 2: Bewegung an der frischen Luft

Herbstspaziergang
Bewegung an der frischen Luft vertreibt die Müdigkeit. Foto: pixabay

Auch wenn sich die Herbstsonne gern hinter den Wolken versteckt. Gehen Sie raus und tanken Sie Tageslicht. Schon ein bisschen Bewegung und Sport können einen großen Beitrag für Ihr Wohlbefinden leisten.

Erledigen Sie kurze Wege zu Fuß oder mit dem Rad. Ihr Körper sammelt in der Sonne Energie und bildet Vitamin D. Das hält Ihren Kreislauf in Schwung und macht munter. Bewegung hilft außerdem, den Stress des Arbeitstages abzubauen. Wichtig dabei: Wählen Sie eine Bewegungsart, die Ihnen Spaß macht, sonst hilft Sie Ihnen nicht.

Tipp 3: To-Do-Listen

Mit Listen arbeiten ist manchmal das beste Mittel gegen Durchhänger. Einfach mit der Arbeit beginnen. Mit jedem erledigten Punkt, werden Sie merken, dass Sie doch viel schaffen. Und Ihre Motivation wird nachziehen.

Tipp 4: Essen und Trinken

Es muss nicht immer die Schokolade sein, wenn sich Stress und Appetit anbahnen. Greifen Sie stattdessen zu Obst und Gemüse. Das ist gesund, enthält viele Vitamine, kurbelt die Leistungsfähigkeit an und schmeckt auch noch lecker! Wichtig ist auch, genügend zu trinken – am besten Wasser! Denn Müdigkeit entsteht oft durch Flüssigkeitsmangel.

Tipp 5: Schlafen

Eine Frau schläft mit der Zudecke über dem Kopf auf der Couch
Mindestens sieben Stunden sollte ein Erwachsener pro Nacht schlafen. Foto: pixabay

Schlafen Sie ausgiebig. Mindestens sieben Stunden sollte ein Erwachsener pro Nacht schlafen. Bei regelmäßig weniger als fünf Stunden Schlaf, sinke die Entscheidungsfähigkeit, zusätzlich nehme die Gedächtnisleistung um ein Fünftel ab, warnen Schlafforscher.

Und sollte man trotz ausgiebiger Nachtruhe dennoch müde sein, bewirkt ein „Powernap“ Wunder. 15 Minuten Dösen geben Ihnen die nötige Energie. Keiner der anderen Tipps wird dauerhaft funktionieren, wenn Sie Ihr Schlafpensum nicht einhalten.

Das waren meine Tipps! Welche haben Sie?