Schnelles Internet dank ENSO in Großenhain

Energie
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Diana Schulze
Unsere Autorin Diana Schulze ist Pressesprecherin der Stadt Großenhain. Foto: Stadtverwaltung Großenhain

Ohne schnelles Internet ist für uns der Alltag heute kaum noch denkbar. Täglich werden große Datenmengen empfangen und versandt. Wenn dafür die notwendige Leistung fehlt, ärgert uns das beim Online-Spielen am heimischen PC oder beim Streaming des neuesten Kinotrailers auf YouTube.

Für Gewerbetreibende und Unternehmen kann es schnell ernsthafte Folgen haben, wenn sie Kunden und Partner auf Daten warten lassen. Für örtliche Händler ist Online-Marketing längst zu einer festen Größe im harten Wettbewerb geworden.

Laufkundschaft und Neukunden werden damit auf Angebote vor Ort aufmerksam und nehmen eventuell auch mal einen zusätzlichen Weg in Kauf. Schnelles Internet, soviel ist sicher, ist ein handfester Vorteil für den Einzelnen, die Wirtschaft, eine Stadt und Region.

Im Großenhainer Rathaus waren wir uns dessen schon seit längerem bewusst. Seit 2014 suchte die Stadtverwaltung intensiv nach einer Lösung, wie sie der bestehenden Unterversorgung in der Innerstadt begegnen könnte.

Dr.-Steffen-Heine
ENSO-NETZ-Geschäftsführer Dr. Steffen Heine stellte das Projekt Breitbandausbau im Großenhainer Stadtrat vor.

2015 fanden wir mit der ENSO NETZ GmbH und der desaNET die idealen Partner, um gemeinsam und mit Zustimmung des Stadtrates den Breitbandausbau in einem bis dato in Sachsen einmaligen Pilotprojekt zu starten.

Über die Stromleitungen der ENSO NETZ sollten Privathaushalte und Geschäftskunden mittels eines hochmodernen Glasfasernetzes ins digitale Zeitalter geführt werden. Datenmengen zwischen 25 und 100 Mbit, auf Wunsch auch mehr, hieß unser ambitioniertes Ziel.

Im April 2015 begannen die Arbeiten. Insgesamt 13 Kilometer Glasfaserkabel mussten neu verlegt und 55 Verteiler aufgebaut werden. Das alles wollte die ENSO NETZ innerhalb nur weniger Monate schaffen, eine Herkulesaufgabe.

Viele Großenhainer stellten sich anfangs die bange Frage, ob dies technisch und logistisch überhaupt leistbar wäre. Unklar war, wie man eine ganze Stadt bei „laufendem Betrieb“ umgraben könnte. Anwohner und vor allem Gewerbetreibende befürchteten massive Sperrungen und erhebliche Verkehrseinschränkungen.

Bauarbeiten
Die Baumaßnahmen im Stadtzentrum waren mit Einschränkungen für die Bürger verbunden. Foto: Stadtverwaltung Großenhain

Würden Schäden im aufwändig sanierten Pflaster zurückbleiben? Wie lange müssten wichtige Straßen für die Tiefbauarbeiten gesperrt werden? Durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit konnten Stadtverwaltung und ENSO jedoch viele dieser Fragen im Vorfeld und während der Baumaßnahmen beantworten.

Eine weitere Herausforderung stellte der Bauablauf dar. Die Arbeiten, die in zwölf Abschnitten erfolgten, erforderten immense Abstimmungen zwischen allen Beteiligten und viel Verständnis vonseiten der Bürger.

Bereits im Vorfeld galt es, Stadtverwaltung, ENSO, Verkehrsbehörden, die Wasserversorgung, Denkmalschutz sowie Archäologen an einen Tisch zu bringen, zu planen und, wenn nötig, Kompromisse zu finden.

Die Zusammenarbeit mit den ausführenden Firmen musste ständig koordiniert werden, um auf neue, unvorhersehbare Situationen reagieren zu können. Ein reichliches halbes Jahr später, im November 2015, schlossen die Baufirmen die Arbeiten in der Großenhainer Innenstadt größtenteils ab.

Mike-Preibisch
Mike Preibisch ist der ENSO-Partner fürs schnelle Internet vor Ort.

Bereits am 1. Oktober freute sich Händler Mike Preibisch, ENSO-Partner vor Ort, über seinen ersten Vertragsabschluss. Mehrere hundert Großenhainer sind es mittlerweile, die einen ENSO-Vertrag besitzen und vom schnellen Internet in Großenhain profitieren.

Überzeugen konnte sie  das Angebot vor allem wegen der  fairen Preise. Die Großenhainer haben nun noch mehr Auswahl, welchen Anbieter sie fürs schnelle Internet und für die Telefonie nutzen möchten.

Das ENSO-Angebot ist dabei optimal auf die hiesige Kundschaft zugeschnitten und das Leistungsspektrum höher als das der derzeitigen Mitanbieter vor Ort.

Dank ENSO können die Großenhainer in der Innenstadt eine Internetflatrate mit bis zu 100 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload, wahlweise mit oder ohne Telefonflatrate ins deutsche Festnetz, buchen.

Ein weiteres großes Plus: Jeder Kunde zahlt nur für die Leistung, welche auch tatsächlich bei ihm zu Hause anliegt. Ob das schnelle Internet verfügbar ist, kann dabei jeder schon vorher bequem von zu Hause per Mausklick testen.

Werbemotiv
Mit diesem Plakat macht ENSO auf das Angebot aufmerksam.

Dazu reicht es aus, einfach seine Adresse auf der ENSO-Homepage einzugeben und die Verfügbarkeit zu prüfen oder direkt eine Anfrage an die ENSO zu stellen.

Und auch nach Vertragsabschluss geht der Service weiter. Einen Router zum Vorteilspreis und schnelle Hilfe bei der Installation sind garantiert.

Wer danach denkt, dass sein Anschluss noch mehr Speed gebrauchen könnte, kann sogar auf Wunsch einen Monat lang eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit ohne Mehrkosten testen, wenn sie technisch verfügbar ist. Alles in allem, so das Fazit nach einem Jahr, hat sich die Zusammenarbeit mit der ENSO in und für Großenhain mehr als gelohnt.

Kommentare

  1. Und das Wohngebiet Käthe-Kollwitz-Straße in Großenhain guckt in die Röhre !!!! Verstehe ich nicht !!! Dort wohnen jede Menge Einwohner.

    1. Hallo elemaas,

      vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Ich habe mich für Sie bei meinen Fachkollegen erkundigt. Leider hängt die Käthe-Kollwitz-Str. am Hauptverteiler der Deutschen Telekom, die dafür die exklusiven Erschließungsrechte besitzt. Deshalb können wir Ihnen dort leider kein schnelles Internet anbieten.

  2. Ich wohne hier in GRH im Nord-West Wohngebiet,Sandweg 23,ist da auch die Telekom vorrangig?Wie weit ist die nächste Kzv von mir entfernt? Ist Enso 100 bei mir überhaupt möglich?
    Enso->Glasfaser->Kvz->Kupferkabel->Hausanschluß = ? Mbit/s

    Danke

    1. Hallo Herr Sattler,

      an Ihrer Adresse können Sie ENSO-Breitband empfangen. Vorraussichtlich erreichen Sie dabei eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s im Download. Der Kabelverzweiger ist circa 250 Meter von Ihrer Anschrift entfernt.

  3. Hallo , ich wohne in Zschauitz . Hier ist jeglicher Empfang schlecht. Kaum möglich , von hier aus geschäftlich zu arbeiten. Der ländliche Raum wurde leider immer vernachlässigt .Wann ist dieses Gebiet für einen schnellen Internetzugang erschlossen und wie schnell ist geplant? Bitte um Info !!!
    Viele Grüße

  4. Hallo Herr Altner-Emmerlich,

    entschuldigen Sie bitte die verspätete Antwort. Ich habe mich dazu kundig gemacht und kann Ihnen Folgendes mitteilen:

    Laut einem Presseartikel in der SZ vom 10.05.2017 investiert die Stadt Großenhain knapp 16 Millionen Euro in den Breitbandausbau in allen Ortsteilen außer Görzig und Colmnitz.

    In dem Zusammenhang soll Glasfaser bis zum Gebäude verlegt werden (Fibre-to-the-buildings). Die Folge ist, dass damit Geschwindigkeiten ab 100 Megabit pro Sekunde möglich sind.

    Im nächsten Schritt sollen die europaweiten Ausschreibungen für den fördermittelfinanzierten Ausbau starten, der günstigste Anbieter erhält den Zuschlag.

    Baustart soll im Frühjahr 2018 sein, so dass das Netz 2019 steht.

  5. Seit kurzem bin ich Kunde bei ENSO-Internet und nutze das Produkt: ENSO.Net.Duo.50 DSL. Am 15.2.2019 wurde das Internet freigeschalten. Die Erwartung war groß und die Enttäuschung ebenso. Die Geschwindigkeit betrug gerade mal 25 Mbit/s. Nach telef. Rücksprache mit einem Techniker von ENSO wurde mir mitgeteilt, dass die volle Geschwindigkeit nur in Verbindung mit einem LAN-Kabel erreicht wird. Weder im Angebot, noch im Vertrag von ENSO wurde darauf verwiesen, dass die volle Geschwindigkeit von 50 Mbit/s nur mit LAN-Kabel zu erreichen ist. Hier fühle ich mich schon arg getäuscht. Die meißten Nutzer verwenden mobile Geräte und möchten nicht an das Kabel gebunden sein. Einige meiner Nachbarn, die auch an einen Wechsel zu ENSO-Internet interessiert waren und denen ich den tatsächlichen Sachverhalt erläutert habe, werden das wohl lassen.

    1. Hallo Herr Eberle,

      die bei Ihnen anliegende Geschwindigkeit von 50 Mbit/s ist nicht überall im WLAN verfügbar – wir verstehen, dass Sie enttäuscht sind.
      Allerdings gibt es zahlreiche aktive und passive Störquellen, die die Qualität der Verbindungen und deren Geschwindigkeit im WLAN beeinflussen. Einfluss haben wir darauf leider nicht.

      Aktive Störungen sind solche, die beispielsweise durch andere Geräte verursacht werden, wie Mikrowellen, DECT-Telefone, Bluetooth-Sender, Fernsehgeräte usw. Passive Störungen hingegen lassen sich nur schwer beeinflussen. Dazu gehören zum Beispiel fremde WLAN-Netzwerke von Nachbarn in der Umgebung oder Materialien, durch welche die Funkstrahlen nicht (gut) durchdringen können. Zum Beispiel Metall in Baustoffen (Stahlbetonwand), Glasscheiben oder Wasser (z. B. bei einem hohen Feuchtigkeitsanteil im Mauerwerk).

      Welche Möglichkeiten haben Sie, Ihr Heimnetzwerk so aufzubauen, dass Störquellen minimiert bzw. die Funksignale im WLAN verstärkt werden?
      – Stellen Sie den Router bestenfalls im Mittelpunkt der Wohnung auf, verstecken Sie ihn nicht hinter Regalen und Schränken und platzieren Sie ihn nicht direkt neben dem Festnetztelefon.
      – Mit einem Verstärker können Sie die Reichweite des WLANs erhöhen.
      – Zusätzlich sollten Sie regelmäßig den WLAN-Funkkanal (Einstellung im FRITZ!Box-Menü) verändern. Denn je mehr Router auf einem Kanal senden, desto anfälliger sind die Netze für Störungen.
      – Gegebenenfalls sollten Sie prüfen, ob die im Einsatz befindlichen mobilen Endgeräte die entsprechenden WLAN-Standards unterstützen.

      Sollten Sie sich für einen Verstärker entscheiden, ist unser ENSO-Partner MP-Preibisch in Großenhain gern für Sie da.

      Viele Grüße

  6. Hallo,
    wir werden demnächst im Großenhain Kleinraschütz am ehemaligen Exer Bauen.
    Meine Frage ist, laut meinen informationen wurde mit der erschließung des neunen Wohngebietes „Heideblick“ Glasfaserkabel verlegt. Ist diese Leitung von der Telekom oder von der enso verlegt wurden??
    Gruß F.Müller

    1. Hallo Herr Müller,

      die Verlegung von Glasfaserkabel ist an Ihrem Ort nicht durch ENSO erfolgt. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg für Ihr Bauvorhaben.

      Viele Grüße und ein schönes Wochenende für Sie.

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