Detlef Gensel, André Gierth und Bernd Pressler vor dem Helikopter
Pilot Detlef Gensel und André Gierth von AEROHELI International sowie ENSO-NETZ-Mitarbeiter Bernd Pressler bei letzten Absprachen zur Flugroute

Viele Worte braucht es an diesem Frühlingsmorgen nicht, bevor der Hubschrauber in Coswig von den Elbwiesen abhebt. Denn Pilot Detlef Gensel und André Gierth von AEROHELI International sowie ENSO-NETZ-Sachbearbeiter Bernd Pressler sind ein eingespieltes Team.

Ehe sie in den „Robinson R 44“ steigen, besprechen sie noch mal die Route.

In den nächsten zwei Stunden wollen sie das Gashochdruckleitungsnetz im Elbland kontrollieren.

Mit an Bord ist diesmal auch unser Fotograf Lutz Weidler. Seine Fotos von diesem Einsatz möchten wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, nicht vorenthalten. Wir haben für Sie daraus eine Bildergalerie zusammengestellt.

Die Route fliegt Detlef Gensel per GPS-Navigationssystem ab. Gelbe Markierungssäulen kennzeichnen am Boden den Verlauf der Hochdruckleitungen.

In luftiger Höhe verschaffen sich der Pilot und seine Begleiter einen Überblick über Wälder, Felder, wenig bebaute Flächen sowie Baustellen und Bepflanzungen.

Von oben sind die Gasleitungen für den Fachmann schemenhaft als dunkle Streifen sichtbar. Veränderungen in der Vegetation können auf Lecks hinweisen.

Zudem kontrolliert die Hubschrauberbesatzung, ob Leitungen überbaut wurden oder ungenehmigte Bauarbeiten im Leitungsbereich ausgeführt werden. Gravierende Mängel oder Auffälligkeiten stellen die drei diesmal nicht fest.

Sechsmal pro Jahr überfliegt ein Helikopter das insgesamt etwa 1.000 Kilometer lange Hochdruckleitungsnetz von ENSO NETZ in Ostsachsen. Zusätzlich dazu laufen Fachleute die Hochdruckleitungen einmal im Jahr zu Fuß ab.

Nach einem erneuten Tankstopp in Riesa startet der „Robinson R 44“ an diesem Tag zu einem weiteren Kontrollflug ins Osterzgebirge.