Sven Großmann sitzt mit seinem Notebook im ENSO-NETZ-Auto
Über sein Notebook erhält WFM-Monteur Sven Großmann seine Arbeitsaufträge.

Später einmal Fußballprofi werden, davon träumen viele Jungen. Auch Sven Großmann hegte diesen Wunsch, bis in seiner Schulzeit das Interesse an Physik größer wurde. Als Workforce-Management (WFM)-Monteur der ENSO NETZ ist er heute trotzdem viel in Bewegung, denn seine Arbeitsaufträge verteilen sich über den ganzen Regionalbereich Großenhain. Was er daran schätzt und wie er dem runden Leder trotzdem treu geblieben ist, erklärt er in seinem Mitarbeitersteckbrief.  

Name: Sven Großmann
Wohnort: Riesa
Alter: 29
Arbeitsaufgabe: WFM-Monteur

Was wollten Sie als Kind werden?

Als Kind interessierte ich mich für Autos und Fußball. Deshalb wollte ich damals entweder Fußballer oder KFZ-Mechaniker werden. In meiner Schulzeit haben sich diese Interessen etwas verschoben. Physik und Sport gehörten immer zu meinen Lieblingsfächern. Später wollte ich gern etwas machen, was mit beidem zu tun hat. Das ist wohl auch der Grund, warum ich heute als Monteur bei ENSO NETZ arbeite und in meiner Freizeit immer noch begeistert Fußball spiele.

Wie sind Sie zu ENSO gekommen?

Ich habe 2006 eine Ausbildung bei der ENSO zum Elektroniker für Betriebstechnik begonnen und vorzeitig nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Danach arbeitete ich zunächst in der Instandhaltung in Zeithain. Zusammen mit meinen Kollegen habe ich zum Beispiel Ortsnetze erneuert, mich um den Vogelschutz im Mittelspannungsnetz gekümmert, alte Freileitungen gegen neue Luftkabel ausgetauscht oder von Bewuchs freigeschnitten.

Anschließend wurde ich in den Meisterbereich Neusörnewitz versetzt, in dem ich bis Ende 2015 als Spezialmonteur Elt und später als WFM-Monteur tätig war. Dort habe ich zum Beispiel Schaltungen am Nieder- und Mittelspannungsnetz vorgenommen, Störungen beseitigt, Notstromaggregate aufgebaut oder Kollegen in Baustellen eingewiesen. Heute arbeite ich als WFM-Monteur im Meisterbereich Großenhain.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Als WFM-Monteur beginnt mein Arbeitstag zu Hause. Meine Aufträge erhalte ich vom Auftragszentrum über mein Notebook. Sobald ich es eingeschaltet und das entsprechende Programm gestartet habe, sehe ich sämtliche Aufträge für diesen Arbeitstag in meinem Kalender. Zu den einzelnen Arbeiten kann ich genauere Informationen vom Auftragszentrum abfragen. So erhalte ich einen Überblick über die Tätigkeiten, die ich vor Ort durchzuführen habe.

Dabei unterscheidet sich nahezu jeder Arbeitstag vom anderen. Als WFM-Monteur muss ich flexibel sein, da sich an meiner Einsatzplanung auch kurzfristig etwas ändern kann. Zum Beispiel, wenn eine Störung im Versorgungsnetz auftritt, die schnellstmöglich behoben werden muss. Doch genau das macht meine Arbeit abwechslungsreich und interessant.

Habe ich den Auftrag abgeschlossen, melde ich es über mein Notebook an das Auftragszentrum zurück. Sind alle durchzuführenden Arbeiten erledigt, mache ich mich auf den Heimweg, melde mich in dem Programm ab und klappe den Computer zu.

Was bereitet Ihnen bei Ihrem Job am meisten Freude?

Am besten gefällt mir die Abwechslung. Ich bin immer unterwegs und habe unterschiedlichste Aufgaben, bei denen ich mich immer wieder aufs Neue beweisen und den unterschiedlichsten Gegebenheiten anpassen muss.

Manchmal arbeite ich zum Beispiel ausschließlich allein, an anderen Tagen wiederrum mit weiteren WFM-Monteuren zusammen an einem Einsatzort. Dabei ist eine selbstständige Arbeitsweise ebenso wichtig wie Teamfähigkeit und der tägliche Umgang mit Kunden. Durch diese bunte Mischung aus verschiedenen Faktoren wird der Arbeitstag nie langweilig.

Wobei können Sie am besten entspannen?

Als Ausgleich zu meinem Job treibe ich in meiner Freizeit viel Sport. Ich spiele schon seit Jahren mit großer Begeisterung Fußball in meinem Heimatverein SV Einheit Glaubitz. Dort treffe ich  meine Freunde, mit denen ich mich auch mal richtig auspowern und messen kann. Da spielen Teamgeist, Ehrgeiz und Siegeswille eine große Rolle.

Am besten abschalten kann ich im Urlaub. Denn wo lässt es sich besser ausspannen als am Strand? 😉