Energie-Tachometer

Torsten Mättig arbeitet seit 2013 bei ENSO im Vertrieb. In seiner Freizeit nimmt der 53-Jährige leidenschaftlich gern an Orientierungsläufen teil. Er wohnt in der Nähe des Rabenauer Grundes in Oelsa und damit unmittelbar am ENSO-Energie-Erlebnispfad. Das ist ein etwa 40 Kilometer langer Rundweg, der neben wildromantischer Natur auch viel Wissenswertes rund um das Thema Energie bietet. Dort trainiert Torsten Mättig regelmäßig seine Kondition – wir haben ihn begleitet.

Energie für die Gesundheit

„Ich bin leidenschaftlicher Orientierungsläufer und gehe meinem Hobby regelmäßig im Rahmen der Trainingsangebote des Universitätssportvereins TU Dresden nach. Das ist der größte Verein für Orientierungslauf in Deutschland.

Mir geht es darum, mich wohlzufühlen, Spaß zu haben, neue Leute kennenzulernen und etwas für meine Gesundheit zu tun. Ich beschäftige mich in meinem Beruf viel mit Energieeffizienz. Vor dem Hintergrund ist es interessant, ein Gefühl für den Energieverbrauch des eigenen Körpers zu bekommen. Wie viel Energie ich tatsächlich beim Laufen nutze, kann ich zum Beispiel mit dem Energie-Tachometer auf dem ENSO-Energie-Erlebnispfad im Abschnitt Höckendorf sehen: Der Tachometer zeigt mir, dass 30 Minuten zügiges Laufen 0,4 Kilowattstunden (kWh) verbraucht, das entspricht etwa 340 Kilokalorien (kcal). Das Laufen fördert dabei den ganzen Körper und ich kann diesen Sport das ganze Jahr betreiben. Ich bin dabei immer draußen, auch im Winter, da laufe ich sogar nachts, mit Stirnlampe. Einmal habe ich dabei eine Wildschweinhorde aufgeschreckt, aber die hatten mehr Angst vor mir als ich vor denen.“

Das Laufen macht Torsten Mättig nicht nur Spaß, es ist auch interessant. Am Energie-Tachometer ist zu sehen, dass ein Läufer bis zu 400 Wattstunden Energie in 30 Minuten verbraucht.

Das Erlebnis zum Genießen

„Ich laufe gern zusammen mit anderen. Deshalb mache ich bei einer Laufgruppe mit, in der wir uns meist spontan verabreden, so zum Beispiel auch mal zu einer Runde um die Talsperre Klingenberg.

Ganz passend war die Gründung der Rabenauer Lauftouren vor einem Jahr. Die Initiative um den Rabenauer Ron Hoffmann bietet einmal im Monat verschiedene Strecken an. Im Schnitt macht unsere Gruppe einen Kilometer in sieben bis acht Minuten. Das ist nicht viel, aber bei uns geht es auch nicht um die Leistung, sondern um das Erlebnis, um den Spaß. Wir sind alle zwischen 30 bis über 50 Jahre alt, manchmal sind auch die Kinder dabei. Wir machen auch mal Pausen, um die Natur und die Aussicht zu genießen oder um uns die Stationen auf dem ENSO-Energie-Erlebnispfad anzuschauen.

Die nächste große Veranstaltung ist übrigens die Rabenauer Rad-Lauf-Tour am 24.06. direkt auf dem ENSO-Energie-Erlebnispfad. Teilnehmer können mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß laufen oder beides kombinieren – wie sie möchten.“

Regelmäßiges Training ist wichtig für die Kondition, dabei genießt die Laufgruppe von Torsten Mättig die Natur und die Aussicht – wie hier an der Talsperre Klingenberg.

Das Wasser zur Erfrischung

„Ich laufe mindestens einmal in der Woche. Am Wochenende mache ich regelmäßig bei Orientierungslauf-Wettkämpfen mit. Im Schnitt sind das zehn Kilometer pro Strecke. Trinken ist dabei natürlich wichtig – ich bin was das angeht aber etwas faul. Ich mag es nicht mein Wasser mit mir herumzutragen, habe aber immer etwas am Start- und Zielpunkt stehen, meistens Oppacher. Auch wenn unsere Trinkwasserqualität sehr gut ist, schmeckt es für mich besser als normales Leitungswasser.“

Kühles Wasser tut gut – wie hier an der Archimedischen Schraube am Wasserkraftwerk Tharandt.  

Die Sonne für den Akku

„Ich habe 1975 mit dem Laufen angefangen. Damals in der 5. Klasse an der Polytechnischen Oberschule war es üblich eine Arbeitsgemeinschaft (AG) zu belegen. Ich hatte keine Ahnung was Orientierungslauf ist, fand aber, dass es toll klang. Und dann bin ich bei dem Sport hängen geblieben. Ich mache das, um mich zu entspannen, um den Kopf frei zu kriegen. Dabei ist mir frische Luft, weicher Waldboden und vor allem die Sonne wichtig. Wir laufen heute übrigens immer noch klassisch mit Karte und Kompass und genau das ist der Reiz an dieser Sportart. Einzig die Posten sind mittlerweile moderner: Statt immer eine Startkarte zum Ablochen dabei zu haben, gibt es einen Chip am Finger, den die Läufer einscannen. Die Daten werden dann in Echtzeit und ohne lästiges Zusammenrechnen ausgegeben.“

Torsten Mättig ist es wichtig, draußen in der Natur zu laufen. Dabei tankt er Sonne und lädt den eigenen Akku auf – fast so wie das Solarmodul an der Rabenauer Mühle.

Die Balance für das gute Leben

„Als Kundenbetreuer im Geschäftskundenvertrieb der ENSO AG kümmere ich mich um die Energieversorgung von mittelständischen Betrieben unterschiedlicher Branchen. Für sie beschaffe ich aber nicht nur zum richtigen Zeitpunkt günstig Strom und Erdgas, ich biete auch Servicedienstleistungen wie zum Beispiel Lastganganalysen an. Das sind Aufzeichnungen der abgenommenen elektrischen Leistung. Sie helfen, Sparpotentiale aufzudecken, den Verbrauch zu optimieren und energieeffizient zu wirtschaften.

Einen Teil meiner Arbeitszeit bin ich im Büro, den anderen vor Ort bei meinen Kunden. Da verbringe ich automatisch viel Zeit im Auto. Am liebsten fahre ich die Elektroautos aus dem Fuhrpark der ENSO. Zu meinem Berufsalltag brauche ich den sportlichen Ausgleich. Das Training auf dem ENSO-Energie-Erlebnispfad hilft mir, die Balance zu halten.“

Als Kundenbetreuer ist Torsten Mättig viel unterwegs und braucht einen Ausgleich zum Arbeitsalltag.