Azubi Franz interessiert sich für Erneuerbare Energien. Da ist er bei ENSO genau richtig.

Gerade jetzt bei diesem tristen Wetter erinnere ich mich gern zurück an den Sommer: Vogelzwitschern, kein Handyempfang und absolute Ruhe: Das ist der kleine Ort Sayda im Erzgebirge.

Es sei denn: Die neuen Auszubildenden von ENSO sind da! Das Unternehmen veranstaltet hier jedes Jahr zum Ausbildungsstart eine sozialpädagogische Seminarwoche. In der erleben die Azubis eine Kennenlernzeit mit Seminaren wie „Gewalt und Neue Medien“ oder Vorträgen zu Themen wie Arbeitsrecht und Arbeitssicherheit. Eine Menge Spaß ist natürlich auch dabei.

Damit die „Erstis“ durch das Sitzen nicht einrosten, gibt es in der Woche auch genügend sportliche Aktivitäten: ein ausgearbeitetes Programm der Erlebnispädagogen, bei dem die Teamarbeit im Vordergrund steht. Der Höhepunkt ist hier der Bau eines Floßes, bei dem aus einer begrenzten Auswahl an Materialien ein seetüchtiges Gefährt gebaut werden soll. Außerdem gibt es in dieser abenteuerlichen Woche noch eine Rückenschule sowie Volleyball und Tischtennis am Abend.

Als Autorin für den Start-Blog war ich, Elisabeth Hoffmann, Ende August in Sayda, um für unsere Blog-Leser darüber zu berichten. Sofort kamen viele Erinnerungen hoch, denn ich bin nicht nur letztes Jahr zu meinem Ausbildungsstart hier gewesen, sondern auch schon in der 5. Klasse auf Klassenfahrt. Und wie ich weiß, geht es ganz vielen Kolleginnen und Kollegen ähnlich: Sayda ist bei (ehemaligen) ENSO-Auszubildenden legendär.

Gewalt-Prävention ganz praxisnah

Polizist Jan Wittmann arbeitet im Präventionsdienst und hat das Erlebnisseminar „Gewalt und neue Medien“ geführt.

Es war Mittwochnachmittag und da ich die Seminarwoche mitgeplant hatte, wusste ich, was gerade auf dem Terminplan stand. Ich hatte mir das Erlebnisseminar „Gewalt und neue Medien“ ausgesucht, um meine Azubikollegen zu beobachten. Der Polizist Jan Wittmann, welcher im Präventionsdienst arbeitet, sprach gerade vom Umgang mit Chatrooms und verschiedenen Apps sowie von Onlinerecht in anderen Ländern. Der Vortrag war spannend und regte zum Mitdenken (tatsächlich wollte ich mich selbst manchmal melden) an. Im zweiten Teil ging es um reale Gewalt: „Wie würdet ihr euch in dieser Situation verhalten?“ Diesen Satz stellte der Polizeibeamte, in den Raum. Gemeinsam mit den Azubis stellte er Situationen in Bus und Bahn nach, die jedem durchaus widerfahren können.

Warum eigentlich ENSO?

Start-Bloggerin Elisabeth Hoffmann im Gespräch mit Josie (Azubi Kauffrau für Bürokommunikation)

Am Abend wollte ich mit den Jungs und Mädels ins Gespräch kommen und herausfinden, warum sie sich für ihren Beruf und für ENSO entschieden haben. Als erstes traf ich Isabell. Die 16-Jährige erzählte mir, dass sie den Ausbildungsberuf Kauffrau für Büromanagement lernt. Ihr gefällt, dass sie in einem großen und professionellen Unternehmen arbeiten wird. Da sie sich in ihrer Freizeit schon ausreichend sportlich betätigt, sucht sie für ihren Arbeitsalltag eine vorwiegend sitzende Tätigkeit, lachte sie. „Außerdem habe ich schon ein Praktikum bei ENSO NETZ gemacht.“

Bei einem Steak lernte ich dann Lukas kennen. Er wusste schon genau, dass er seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik in einem Energieunternehmen starten will, denn sein Vater betreibt ein eigenes Unternehmen im Energiesektor. Daher kennt sich der 20-jährige gut mit dem Versorgungssystem aus. Ich habe ihn gefragt, wie es nach seiner Ausbildung weitergehen soll. „Ich könnte mir eine Weiterbildung oder ein Duales Studium vorstellen. Ich arbeite gern selbstständig und entwickle eigene Lösungen“.

So auch der 18-jährige Franz, der bei ENSO Kaufmann für Büromanagement lernt. Er spielt mit dem Gedanken, danach Wirtschaftsingenieurswesen zu studieren, möchte aber erstmal die Praxis kennenlernen. „Und wo würdest du hier im Betrieb gern eingesetzt sein?“, fragte ich ihn. „Ich würde gern ins Personalwesen und in einen Regionalbereich kommen – so nah an der Praxis wie möglich.“ Und was findet er an der Energiewirtschaft so spannend? „Ich interessiere mich besonders für Erneuerbare Energien.“

Auch Josie (19), Kauffrau für Büromanagement, berichtete mir rückblickend auf die ersten Tage: “Mir hat die sozialpädagogische Woche bisher sehr gut gefallen, da wir uns alle ein wenig besser kennen lernen konnten und Zeit zusammen verbracht haben, auch mal außerhalb des Betriebs.“ Sie fand besonders die Seminare gut, in denen man innerlich gefesselt wurde, also zum Beispiel bei der Sozialkompetenz, oder „Gewaltsensibilisierung und neue Medien“, da der Polizeibeamte alle Inhalte interaktiv und praxisnah vermittelt hat.

Es war ein wunderschöner Abend und ich habe mich oft an „mein“ Sayda damals zurück erinnert. Ich habe viel über die Wünsche der neuen Azubis erfahren und bin gespannt, für wen und wie sie sich nach der Ausbildung erfüllen. Vielleicht treffe ich den einen oder anderen künftig für einen anderen Blogbeitrag wieder.

Mehr Infos zur Ausbildung bei ENSO unter www.enso.de/karriere