Der ENSO-Läufer-Cup startete im Schlosspark Bad Muskau in die Laufsaison. Foto: Torsten Müller

„Sunday is Runday“ – ENSO-Kommunalvertriebsleiter Gunnar Schneider im Interview

Die Laufsaison hat begonnen und damit auch die regionalen Cups und Wettbewerbe, die bei zahlreichen Hobbysportlern aus ganz Sachsen fest im Kalender stehen. Einer davon ist der ENSO-Läufer-Cup, dessen 14 Läufe die Teilnehmer unter anderem durch die Region um Bischofswerda, Ostritz, Görlitz und Bautzen führen. Beim Auftakt der Laufserie am 10. März im Schlosspark Bad Muskau liefen insgesamt 485 kleine und große Sportlerinnen und Sportler, einer davon war auch ENSO-Kommunalvertriebsleiter Gunnar Schneider. Ihn habe ich gefragt, was für ihn das Besondere beim Laufen ist, welche sportlichen Ziele er erreichen will und welche Strecken und Läufe er in der Region empfehlen kann.

Herr Schneider, wie war der Auftakt der Laufserie in Bad Muskau?

Das Wetter war perfekt geeignet um zu Laufen, weder zu warm noch zu kalt. Bei sehr hohen Temperaturen im Sommer kann das manchmal schon recht mühsam werden. Die zehn Kilometer-Strecke im Schlosspark Bad Muskau bin ich dieses Jahr bereits zum dritten Mal gelaufen und recht zufrieden mit dem Ergebnis. Generell ist für mich persönlich allerdings die erreichte Zeit ausschlaggebender als die Platzierung.

Was begeistert Sie besonders an dieser Sportart?

Das Schöne beim Laufen ist, dass es zu jeder Tages- und Jahreszeit möglich ist. Egal wann und wo, ich kann einfach aus der Tür gehen und loslaufen. In meinem Job sitze ich die meiste Zeit, ob im Büro oder im Auto auf dem Weg zu Partnern und Kunden – da ist das abendliche Laufen der optimale Ausgleich.

Wie sieht Ihre momentane Laufroutine aus?

ENSO-Kommunalvertriebsleiter Gunnar Schneider und seine Kollegin Mandy Müller im Ziel des Schlossparklaufes in Bad Muskau.

In der Regel laufe ich zwei- bis dreimal die Woche, meist abends nach der Arbeit. Wenn es in den Wintermonaten schon dunkel ist, geht es eben mit Stirnlampe am Kopf auf die Straße. Mein fester Tag um zu laufen ist der Sonntag: „Sunday is Runday“. Und dann gern auch bis zur körperlichen Erschöpfung. Ich mag es mich komplett auszupowern und den Kopf an der frischen Luft frei zu bekommen. Wir haben im Ort auch eine kleine Laufgruppe. Darüber finden sich eigentlich immer zwei bis acht Mitstreiter für eine gemeinsame Runde. Und so können wir uns auch gegenseitig super motivieren.

Wo führt Sie Ihre Laufstrecke lang?

Meine Haus- und Hofstrecke ist in der Gegend um den Valtenberg nahe der Gemeinde Neukirch. Je nachdem wie anspruchsvoll ich es haben möchte, laufe ich dann links oder rechts aus der Haustür. Die Strecke von Göda in Richtung Bautzen entlang der B6 ist eher flach. Wenn ich Lust auf Berge habe, geht es ich in Richtung Wilthen. Für die besonders große Herausforderung abseits des Asphalts laufe ich die kompletten 30 Kilometer bis zum Valtenberg und zurück.

Wann haben Sie den Laufsport für sich entdeckt?

Früher war Laufen nie meine Sportart, das hat sich erst mit meinem Einstieg bei ENSO vor sechs Jahren geändert. Damals haben mich meine Kollegen überredet beim Blütenlauf in Kamenz mitzumachen und ich wollte da auf keinen Fall als Letzter ins Ziel kommen. Das war die Initialzündung. Ich habe angefangen mich darauf vorzubereiten und so die Begeisterung für den Sport entwickelt.

An welchen Laufveranstaltungen nehmen Sie teil und warum?

Vergangenes Jahr habe ich mich der läuferischen Herausforderungen des Sachsen Trails gestellt und bin 34 Kilometer steile Anstiege und enge Waldwege mit insgesamt über 900 Höhenmetern gelaufen. Außerdem sind wir dieses Jahr wieder bei der Rewe-Team-Challenge als ENSO- Kommunalteam dabei und planen unsere Zeit vom Vorjahr zu verbessern.

Natürlich starte ich auch beim ENSO-Läufer-Cup – 2018 habe ich zwölf der 15 Strecken geschafft, mal sehen, wie viele es in diesem Jahr werden. Das Schöne bei den Cups ist die Vielfalt der Strecken. Jede hat ihren besonderen Reiz und unterscheidet sich von den anderen –Bad Muskau und der Bautzener Stadtlauf sind eher flache Touren, beim Zittauer Gebirgslauf und dem Biehlebohlauf hat man schon einige Höhenmeter, die man bewältigen muss.

Vielen Dank für das Gespräch und sportliche Erfolge!

Die nächsten Termine der ENSO-Läufer-Cups:

  1. Mai 2019 32. Lauf um die Kreckwitzer Höhen
  2. Mai 2019 8. Rammenauer Fichte-Lauf
  3. Juni 2019 11. Pfingstrennen um den Bärwalder See (Boxberg)
  4. Juni 2019 16. Froschlauf durch die Biehlaer Nacht
  5. August 2019 40. Bielebohlauf Oppach
  6. August 2019 10. Pulsnitzer Gesundheitslauf
  7. September 2019 26. Bautzener Stadtlauf
  8. September 2019 Lauf „Rund um den Butterberg“ (Bischofswerda)

Die Anmeldung zu den einzelnen Läufen erfolgt über ein Online-Portal. Dort erhalten die Teilnehmer eine persönliche Startnummer und können ihre Leistung und Platzierung in der Gesamtrangliste einsehen. In die Gesamtwertung gehen mindestens fünf und maximal zehn Läufe ein. Am 12. Oktober 2019 erhalten die ersten drei Plätze im Rahmen des Laufes „Schiebock läuft Extrem 6.0.“ ihre Auszeichnung. Ab dem fünften absolvierten Lauf erhalten die Teilnehmer ein ENSO-Läufer-Shirt – so lange der Vorrat reicht.

www.wirinderlausitz.de/termine

www.enso.de/sponsoring