Startschuss für neue Stromzähler-Generation

Energie
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Verbrauchsanzeige per Knopfdruck: Andrea Nicklisch und Daniel Frankenstein zeigen, wie es geht.

Seit April werden in Ostsachsen moderne Messeinrichtungen eingebaut. Die neue Technik zeigt den aktuellen Verbrauch an und speichert zurückliegende Zählerstände.

Das Ende der mechanischen Stromzähler rückt näher: Laut Messstellenbetriebsgesetz sind Messstellenbetreiber dazu verpflichtet, beim Zählertausch künftig moderne Messeinrichtungen einzubauen. Damit die Digitalisierung der Verbrauchsmessung reibungslos klappt, haben ENSO NETZ und DREWAG NETZ sowie vier kommunale Energieversorger der Region die Firma DIGImeto gegründet. Das Unternehmen übernimmt unter anderem Einbau, Betrieb und Wartung der modernen Messtechnik.

Die moderne Messtechnik von digmeto im Überblick.

Die modernen Messeinrichtungen zeigen nicht nur die aktuellen Verbrauchsdaten an, sondern speichern beispielsweise auch bis zu 25 zurückliegende, monatlich erfasste Zählerstände. Zudem kann die neue Messtechnik über eine Kommunikationseinheit, das sogenannte Smart-Meter-Gateway, in ein Kommunikationsnetz eingebunden werden. Dies ermöglicht ein Fernauslesen der Verbrauchsdaten. So muss niemand mehr vor Ort den Zählerstand ablesen.

Bei dieser Form sprechen Experten von intelligenten Messsystemen. Die große Mehrheit der Kunden im Gebiet von ENSO NETZ wird jedoch moderne Messeinrichtungen erhalten. Ein intelligentes Messsystem wird nur eingebaut, wenn es das Gesetz vorschreibt. Dies betrifft zum Beispiel Kunden mit einem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden und Einspeiser.

Alle Kunden erhalten drei Monate vorher eine Information per Brief über den Zählerwechsel. Seit April 2019 werden die neuen Zähler eingebaut. Bis 2023 sollen die schwarzen Ferraris-Zähler gänzlich von der Bildfläche verschwunden sein.

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