Wäscheberge bewältigen, ohne Energie zu verschleudern

Energie
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Keine Angst vor Wäschebergen: Waschmaschine und Trockner sind häufig echte Stromfresser und gehören zu den Großverbrauchern in jedem Haushalt. Dabei lässt sich mit nur wenig Aufwand Energie und Geld sparen. Wie das funktioniert, zeige ich Ihnen mit folgenden fünf Energiespartipps:

Temperatur

Cool: Je niedriger die Temperatur, desto günstiger die Kosten für den Waschgang. Bei normal verschmutzter Kleidung oder Buntwäsche reichen 30 oder 40 Grad meist völlig aus. Denn moderne Waschmittel machen auch bei niedrigen Temperaturen richtig sauber. Ihr T-Shirt hat hartnäckige Flecken? Dann behandeln Sie es vor, zum Beispiel mit ein wenig Gallseife. Einmal im Monat sollten Sie ein 60-Grad-Programm starten, um die Maschine von Schmutz- oder Waschmittelrückständen zu befreien und muffigen Gerüchen vorzubeugen.

Ladung

Die Füllmenge gibt an, wie viel Wäsche maximal in der Trommel Platz findet. Nutzen Sie das Fassungsvermögen aus! Denn eine voll beladene Maschine wäscht beziehungsweise trocknet am günstigsten. Wählen Sie beim Neukauf die Füllmenge passend zur Haushaltsgröße. Moderne Geräte erkennen ihre Beladung mittels Sensorik automatisch: Waschmaschinen stimmen den Wasserverbrauch darauf ab oder schlagen sogar die nötige Waschmittelmenge vor, Trockner passen die Trocknungszeit an.

Dauer

Zeit ist Geld. Nicht beim Waschen. Die Länge des Programms beeinflusst den Energieverbrauch nur wenig. Der meiste Strom wird fürs Erwärmen des Wassers verwendet – auch beim Kurzprogramm. Deshalb waschen Sie lieber kälter, auch wenn es länger dauert. Energiesparprogramme senken in der Regel Waschtemperatur und Wasserverbrauch. Dafür verlängert sich die Waschzeit. Befindet sich in der Nähe Ihrer Waschmaschine ein Warmwasseranschluss, können Sie das Gerät direkt anschließen. Ob sich das in Ihrem Fall lohnt, weiß der Fachmann.

Wäsche trocknen – am besten an der frischen Luft.

Frischluft

An der frischen Luft getrocknete Kleidung kostet nichts. Wenn Sie nicht auf die Dienste eines Trockners verzichten möchten, sollten Sie regelmäßig das Flusensieb reinigen. Denn Flusen im Gerät verlängern die Trocknungszeit und können es auf lange Sicht sogar schädigen.

Stand-by

Piiieeep! Mit einem lauten Ton melden viele Waschmaschinen oder Wäschetrockner, dass sie fertig sind. Wer Energie sparen will, hört darauf und dreht den Schalter schnell auf „Aus“. Auch zusätzliche Funktionen können den Stand-by-Verbrauch nach oben schrauben. Zum Beispiel die Startzeitvorwahl, mit der sich bei modernen Maschinen der Waschbeginn programmieren lässt. Ein Blick in die Herstellerangaben verrät es.

Lesen Sie weitere praktische Tipps in unserer Rubrik Spartipps.

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