ENSO macht e-mobil – Teil 2: Ladevorgang beginnen

Elektromobilität
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Ein wenig ratlos fragt der Protagonist in unserem Video vor erstmaliger Benutzung einer öffentlichen Ladesäule den geübten „E-Mobilisten“ um Hilfe. Dieser steht beratend zur Seite – anschließend kann der Ladevorgang starten. In Teil 1 unserer Reihe „ENSO macht e-mobil“ haben wir uns der Frage gewidmet, wie man Ladestationen zum Beispiel via Homepage oder App findet. Nun befassen wir uns der nächsten Frage, die ansteht, wenn eine Ladesäule gefunden ist:

Wie lade ich ein Elektroauto an einer öffentlichen Ladesäule?

An den normalen ENSO-Ladesäulen finden sich hauptsächlich Typ 2-Ladepunkte, die zum Laden des Fahrzeugs auch mit Typ 1-Steckern kompatibel sind. An den Schnellladestationen kommen das europäische Combined Charging System (CCS) und die asiatische Variante Charge de Move (CHAdeMO) zum Einsatz.

Was die Technik angeht, weisen Stromtankstellen unterschiedliche Ausstattung auf und werden stets an die jeweiligen Standortbedingungen angepasst: Normale Ladesäulen haben in der Regel eine Ladeleistung zwischen 3,7 und 22 Kilowatt (kW). Wie lange ein Ladevorgang dauert, ist sehr unterschiedlich und hängt unter anderem von Fahrzeug und Entladungszustand der Batterie ab. Je nachdem, welche Ladeleistung vorliegt und welche Kapazität der Akku des Elektrofahrzeugs hat, dauert das Aufladen zwischen einer und mehreren Stunden. Sogenannte Schnellladesäulen hingehen verfolgen ein anderes Konzept: Hier geht es darum, mit bis zu 50 oder sogar bis zu 150 kW Ladeleistung innerhalb kürzester Zeit große Reichweiten aufzuladen. Solche Turbolader finden sich oft an Verkehrsknotenpunkten mit der Nähe zu Autobahnen oder Fernstraßen.

Das Aufladen eines Elektroautos steht häufig unter Verdacht, kompliziert zu sein. Dabei weist der Ladevorgang einige Parallelen zum bekannten Tankvorgang bei herkömmlichen Verbrenner-Fahrzeugen auf: Auch E-Autos haben einen „Tankdeckel“, in den der Schlauch zum „Nachfüllen“ eingeführt werden muss. Der Tankschlauch ist hier das Ladekabel, das mit der Ladesäule verbunden ist – oder verbunden werden muss. Denn der Unterschied ist: Jedes Elektroauto führt stets ein Ladekabel mit sich. Warum? An den Ladesäulen kann ein fest verbautes Kabel vorhanden sein, muss aber nicht. Etwa an Schnellladesäulen ist es in der Regel integriert, weil es nur mit den speziell gekühlten Kabeln möglich ist, eine so große Ladeleistung bereitzustellen.

An vielen normalen Ladestationen kommt das eigene Kabel des Fahrzeugnutzers zum Einsatz. Dank der europaweit einheitlichen Steckersysteme Typ 2 und CCS stellen diese unterschiedlichen Varianten kein Problem dar. An einigen Ladesäulen ist es sogar möglich, mit dem asiatischen CHAdeMO-System zu laden.

Ladevorgang ist abgesichert

Und keine Angst: Das Ladekabel wird nach dem Start des Ladevorgangs fest verriegelt, so dass das Kabel am Auto und an der Säule gesichert ist. In den Serienfahrzeugen mit Typ-2-Anschluss wird das Kabel durch die Zentralverriegelung des Fahrzeuges mit abgeschlossen. Viele Ladestationen verriegeln zusätzlich die Ladekupplung an der Ladestation, sodass beide Seiten (Ladekupplung und Ladestecker) gesichert sind. Teilweise gibt es auch Ladestationen mit fest installierten Ladekabeln. In diesem Fall ist keine Ladekupplung mehr vorhanden, die abzusichern ist. Heißt also: Ladekabel andocken und schon kann der Ladevorgang starten.

Wie lässt sich das Elektroauto an einer öffentliche ENSO-Ladestation aufladen? Die Antwort findet sich im Video!

 
 

Aktionstag Elektromobilität

Energiekonzerne und kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Stadtwerke und Start-ups treiben die Elektromobilität in Deutschland gemeinsam voran. Ob in Metropolen oder auf dem Land: Die Fahrt ins Grüne hat schon längst begonnen. Überall forcieren die Unternehmen der Energiewirtschaft den Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur und entwickeln innovative Mobilitätskonzepte.

Mit dem Aktionstag Elektromobilität rücken der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und seine Mitgliedsunternehmen das Engagement der Branche in den Fokus.

Wann: 6. und 7. September 2019

Weitere Infos unter www.fahrt-ins-gruene.com

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