Photovoltaik FAQ – Häufige Fragen rund um PV-Anlagen

Energie
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Immer mehr Hausbesitzer setzen auf Photovoltaik und das Produkt ENSO.Gebäude.Solar. Wir haben einige typische Fragen rund um den Sonnenstrom zusammengestellt und beantworten sie in unserem Blogbeitrag.

Was kostet eine Photovoltaikanlage?

Das kommt auf die Größe, die verwendeten Komponenten und eventuelle zusätzliche Handwerkerleistungen an. Mit wenigen Klicks lässt sich das auf unserem Energieportal berechnen. Natürlich geben dazu auch unsere Photovoltaikberater telefonisch Auskunft.

Gibt es dafür Fördermittel?

20 Jahre lang fördert der Staat die Nutzung von Solarstrom durch die Einspeisevergütung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – für jede Kilowattstunde Solarstrom, die nicht selbst verbraucht, sondern ins öffentliche Netz eingespeist wird.

Wer baut die Anlage auf und wie lange dauert es bis zur Inbetriebnahme?

Installation und Wartung übernehmen Handwerksfirmen aus Sachsen, mit denen ENSO zusammenarbeitet. Im Durchschnitt dauert es vom ersten Kontakt bis zur Inbetriebnahme drei bis vier Monate. Einmal im Jahr sollte ein Fachmann die Leistungsfähigkeit der Anlage prüfen.

Lassen sich PV-Anlagen jederzeit um einen Solarstromspeicher erweitern?

Das hängt vom installierten Wechselrichter ab. Wird die PV-Anlage neu errichtet, kann diese Option schon berücksichtigt werden. Bei bestehenden Anlagen prüfen wir den
Einzelfall. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Ist die PV-Anlage wartungsfrei?

Photovoltaikanlagen sind relativ wartungsarm, da die meisten Komponenten unbeweglich und robust sind. Einmal im Jahr sollte dennoch eine professionelle Prüfung durchgeführt werden, um die maximale Leistung Ihrer Anlage zu gewährleisten. Darüber hinaus ist eine regelmäßige Wartung oft Voraussetzung für die Zahlung durch Versicherungen oder verlängerte Herstellergarantien. Dafür bietet es sich an, einen Wartungsvertrag abzuschließen. Gerade bei großen Anlagen lohnt sich die regelmäßige Wartung, da zwar die Kosten kWp-abhängig (Kilowatt Peak) sind, jedoch bei einer Fehlfunktion auch mit weit höheren Ertragsausfällen, also finanziellen Einbußen zu rechnen ist.

ENSO.Gebäude.Solar: Kauf oder Pacht?

  • ENSO bietet Hausbesitzern eine voll funktionsfähige und fertig installierte Photovoltaikanlage zum Kauf oder zur Pacht an.
  • Die Anlage lässt sich im Internet schnell und bequem planen. Auf Wunsch ist sie mit einem Solarstromspeicher kombinierbar.
    www.enso-energieportal.de

Weitere Informationen zu ENSO.Gebäude.Solar finden Sie auf unserer Webseite: www.enso.de/solar

Gern möchte wir diese Sammlung von relevanten Kundenanfragen beständig erweitern. Haben Sie eine konkrete Frage, egal ob zu den Vorteilen einer PV-Anlage, der Finanzierung oder der Installation? Dann schreiben sie Sie uns gern in die Kommentare.

Interessenten können sich unter der Telefonnummer 0351 468-3887 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr auch telefonisch beraten lassen.

Kommentare

  1. Sehr schöner und informativer Beitrag! Danke an den Autor Marian Beck.

    Nachdem ich deinen und diesen Beitrag ( Link: Photovoltaik) gelesen haben, stellt sich mir die Frage:
    Kann man sich mit einer Photovoltaikanlage autark machen? Und was würde mich das in gänze Kosten?

  2. Hallo Herr Fuchs,

    vielen Dank für Ihr Interesse und die spannende Frage. Die Autarkieberechnung hängt im wesentlichen vom Stromverbrauch im Haus ab. Auch das sogenannte Paretoprinzip spielt hier eine Rolle: Für die letzten Prozentpunkte Autarkieerhöhung benötige ich überproportional hohe Investitionen. Das veranschaulicht dieses Rechenbeispiel für einen Stromverbrauch von 2.000 kWh pro Jahr sehr gut:

    Bei einem Autarkiegrad von ca. 80% benötigen Sie eine Photovoltaikanlage mit 5 Kilowatt peak Nennleistung und einen Stromspeicher mit einer Kapazität von ca. 5 Kilowattstunden. Die Investitionskosten betragen ca. 16.000 EUR brutto.

    Bei einem Autarkiegrad von ca. 99% benötigen Sie eine Photovoltaikanlage mit 20 Kilowatt peak Nennleistung und einen Stromspeicher mit einer Kapazität von ca. 20 Kilowattstunden. Die Investitionskosten betragen ca. 40.000 EUR brutto.

    Für die letzten 20% Autarkie erhöhen sich die Investitionen um mehr als das Doppelte. Hinzu kommen die begrenzte und schwankende Leistungsabgabe von Photovoltaikanlage und Stromspeicher, die zu Komforteinbußen führen kann. Zum Beispiel können Sie dann nicht jederzeit alle Haushaltsgeräte wie Waschmaschine, Backofen und die Kochplatten gleichzeitig betreiben, wenn Sie ohne das öffentliche Stromnetz auskommen wollen.

  3. Liebe Leser,

    mehr zu diesem Thema präsentieren wir auf der Messe HAUS 2020 vom 05.-08.03.2020 in Dresden. Besuchen Sie meine Kollegen und mich auf unserem Stand L10 in Halle 4. Oder nehmen Sie an unseren Vorträgen teil: 06.03.2020, 13:45 Uhr, Saal Ostrava, DREWAG: Strom mit Photovoltaik bedarfsgerecht selbst gemacht. 07.03.2020, 12:45 Uhr, Saal Ostrava, ENSO: Hausgemachter Strom – Eigenversorgung mit Photovoltaik.

    Wir freuen uns auf Sie!
    Marian Beck

  4. Hey danke für den interessanten Beitrag 😀 Bin auf meiner Recherche zu Photovoltaik Anlagen auf den Beitrag gestossen. Viele Grüsse

    1. Hallo Sonne1, es freut mich, dass der Artikel Ihnen gefallen hat. Wir werden demnächst weitere Blogbeiträge zu den Themen Photovoltaikstrom zum Heizen und zum Fahren (Elektromobilität) hier veröffentlichen. Es lohnt sich, immer mal wieder reinzuschauen.

  5. Ich habe eine Solaranlage von ENSO vermittelt. Leider sind dort einige wichtige Punkte nicht vermittelt worden. Punkt 1 Umsatzsteuer auf Einspeisung und Punkt 2 Mehrwertsteuer auf selbstverbrauchten Strom und wenn die Anlage grossgenug ist sogar noch Gewerbesteuer.
    Warum werden solche Punkte nicht vermittelt.
    Hätte ich so etwas im Vorfeld gewusst, hätte ich mir das Geld gespart.

  6. Guten Tag Herr Saupe,

    es tut uns leid, dass wir Ihre Erwartungen nicht erfüllt haben. Da jede Situation anders ist, empfehlen wir in unseren Angeboten unseren Kunden, sich bei Fragen zur Umsatzsteuer, Einkommenssteuer und Gewerbesteuer an autorisierte Personen bzw. Institutionen zu wenden. Das sind vor allem Steuerberater, Lohnsteuerhilfevereine und das Finanzamt. Darüber hinaus enthalten viele Steuerprogramme für Computer und spezielle Seiten im Internet Informationen. Wir dürfen zu steuerlichen Fragen leider nicht beraten.

    Freundliche Grüße
    Marian Beck

  7. Sehr geehrter Herr Beck,

    wie sieht es bei der ENSO im Bezug auf eine PV-Balkon Anlage (300W) aus. Leider habe ich nichts in Ihrem ENSO Web Auftritt gesehen.

    Mit freundlichem Gruß

    Karl

  8. Guten Tag Herr Karl,

    die sogenannten Balkon-PV-Anlagen bieten wir nicht an. Aufwand und Nutzen sehen wir in einem ungünstigen Verhältnis.

    Ein TIPP: Wenn Sie Mieter sind, fragen Sie bitte vorher Ihren Vermieter, ob er die Installation einer speziell erforderlichen Anschlussdose vornimmt bzw. genehmigt. Auch für die Anbringung des/der PV-Moduls/e am Balkongeländer oder an der Hauswand sollten Sie mit Ihrem Vermieter vorher sprechen. Lassen Sie die PV-Anlage von einem Elektro-Fachmann installieren.

    Freundliche Grüße
    Marian Beck

  9. Hallo Herr Beck, ich beabsichtige, eine PV-Anlage zu installieren, die überwiegend den Eigenbadarf decken, aber auch einspeisen soll. Da ich dann „Einspeiser“ bin, muss ich dann in den Tarif „ENSO.Strom.Einspeiser“ wechseln oder kann ich in meinem aktuellen Tarif „ENSO.Strom.Fix24“ bleiben?

    Mit freundlichen Grüßen

    1. Hallo PV-Einsteiger,

      sie können im Produkt ENSO.Strom.Fix24 bleiben. Das Produkt ENSO.Strom.Einspeiser ist nur für den Fall gedacht, wenn Sie den gesamten selbst erzeugten Strom einspeisen wollen. Dann wird ein zweiter Zähler installiert. Über diesen Zähler wird auch der sogenannte Betriebsstrom für den Wechselrichter der PV-Anlage aus dem Stromnetz gemessen. Und nur für diesen Strom kann das Produkt ENSO.Strom.Einspeiser bestellt werden.

      Sonnige Grüße
      Marian Beck

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