5 Tipps für eine energiesparende Festbeleuchtung

Energie
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Alle Jahre wieder leuchten kurz vor Weihnachten Fenster und Vorgärten auf. Mit einigen Tipps und Tricks lassen Ihre sich Stromkosten für die Festbeleuchtung verringern. Was Sie beachten sollten, zeige ich Ihnen mit folgenden fünf Energiespartipps:

Sparen mit LED und Solar

Eine festlich beleuchtete Tanne im Wohnzimmer, Schwibbögen oder Sterne im Fenster, bunte Lichtschläuche am Balkon – Weihnachten kann den Stromverbrauch ganz schön in die Höhe treiben. Da lohnt sich sparsame Technik: Lichterketten mit LED-Lampen verbrauchen im Vergleich zu herkömmlichen Glüh- oder Halogenlampen nur rund ein Zehntel des Stroms. Gleichzeitig halten sie deutlich länger. Ein Umstieg zahlt sich also schnell aus.

Für die Außenbeleuchtung empfehlen sich solarbetriebene Lichterketten: Die Solarzellen sammeln tagsüber Energie und leuchten, wenn es dunkel wird.

Aber bitte mit Prüfsiegel

Ob alt oder neu – bei Lichterschmuck geht Sicherheit vor. Deshalb sollten Sie alte Lichterketten gründlich auf Schäden prüfen, ehe Sie sie ein weiteres Mal ums Treppengeländer wickeln. Sind einzelne Lämpchen ausgefallen oder gar blanke Kabel zu sehen, ist die Deko wahrscheinlich ein Fall für den Wertstoffhof. Vor dem Kauf ist es wichtig, ganz genau hinzuschauen: Immer wieder gelangen Produkte auf den Markt, die teilweise erhebliche Sicherheitsmängel aufweisen. Zuverlässigkeit versprechen das GS- und VDE-Prüfzeichen sowie ein TÜV-Siegel.

Feiern mit Kelvin

Es werde neues Licht, hieß es nach dem viel diskutierten EU-Glühlampenverbot. Denn mit den deutlich effizienteren Leuchtdioden, kurz LED, wirkte das Licht plötzlich kühler. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Heute sorgen auch LED-Lampen für die richtige Weihnachtsstimmung. Entscheidend ist die Farbtemperatur oder auch Lichtfarbe. Sie wird auf der Lampenverpackung in Kelvin (K) angegeben. Wer sich warm weißes, gelbliches und somit gemütliches Licht wünscht, sollte Lampen mit weniger als 3.000 K wählen. Bei Werten um die 4.000 K ist es neutralweiß. Erst bei einer Farbtemperatur von mehr als 5.000 K erscheint das Licht bläulich kalt.

Kurzschluss, nein danke!

Nicht jede Lichterkette, die in Wohnräumen leuchtet, taugt auch für den Balkon oder Garten. Trafo und Kabel müssen gegen Feuchtigkeit geschützt sein, sonst droht bei Regen ein Kurzschluss. Wasserunempfindliche Lichterketten sind an den Kürzeln IP44, IP54 und IP64 oder am Symbol zu erkennen: Ein Tropfen im Dreieck steht für „spritzwassergeschützt“, der Tropfen im Quadrat für „regenwassergeschützt“. Übrigens vertragen LED Kälte besser und bieten außen mehr Sicherheit als Glühlämpchen.

Pause machen

Weihnachtsbeleuchtung sollte nur dann erstrahlen, wenn Sie zu Hause sind und sie bewundern können. Beim Verlassen der Wohnung oder vor dem Schlafengehen gilt: Der Letzte macht die Lichterketten aus. Wenn Sie sie nicht jedes Mal ein- und wieder ausstöpseln wollen, nutzen Sie abschaltbare Steckerleisten. Noch bequemer sind Zeitschaltuhren. Diese lassen sich auf fast alle Steckdosen montieren und versorgen angeschlossene Geräte nur zu festgelegten Betriebszeiten mit Strom.

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