Breitbandausbau: Die weißen Flecken schrumpfen

Internet & Telefonie
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ENSO bringt seit 2015 den Breitbandausbau in Ostsachsen mit voran. Als Internetanbieter sorgen wir gemeinsam mit Netzbetreiber ENSO NETZ für eine immer bessere Telekommunikations-Infrastruktur.

Im ostsächsischen Raum gibt es – wie in anderen Regionen Deutschlands – noch viel Nachholbedarf bei der Internetgeschwindigkeit: Der Freistaat lag 2018 im Bundesvergleich auf dem drittletzten Platz bei der Breitbandversorgung. Doch schon im Jahr 2019 ist einiges passiert.

Zwar geht der Breitbandausbau voran, doch wenn sich der Netzausbau nicht rechnet, weil die Investitionskosten zu hoch und die potenziellen Nutzer zu wenige sind, findet sich keiner, der baut. Davon betroffen ist meist der ländliche Raum. Für solche Gebiete stellen Bund und Land Förderprogramme bereit, die die Lücke zur Rentabilität schließen. Neben dem Ausbau auf eigene Kosten bewirbt sich ENSO auch auf diese geförderten Projekte. Als sogenannte weiße Flecken im Hinblick auf schnelles Internet gelten Siedlungsbereiche, in denen derzeit technisch nicht mehr als 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich sind. Darüber hinaus sind das auch Bereiche, die in den kommenden drei Jahren nicht eigenwirtschaftlich mit höheren Bandbreiten erschlossen werden. Zwischen Großenhain und Görlitz sind sie noch zahlreich. Da es sich oft um kleine Gemeinden handelt, koordinieren überwiegend die Landkreise die Ausbauaktivitäten.

Dank der Förderung erhalten die Grundstückeigentümer meist einen kostenfreien Glasfaseranschluss bis ins Gebäude, wenn sie der Erschließung zustimmen. Bei ihrer Kommune erfahren sie, ob bereits ein Förderverfahren auf den Weg gebracht wurde.

ENSO startete 2015 mit einem Pilotprojekt in Großenhain. Wilsdruff, Dorfhain, Ebersbach-Neugersdorf, Herrnhut, Kottmar, Sebnitz, Bischofswerda, Oderwitz, Lommatzsch, Zeithain, Seifhennersdorf, Hirschfelde und Dittelsdorf folgten.

Staatssekretär Stefan Brangs (re.) übergab die Fördergelder, Bürgermeister Jürgen Opitz (Mi.) und Dr. Steffen Heine unterzeichneten die Vereinbarung zum Ausbau des Breitbandnetzes in Heidenau.
Auch Seifhennersdorf (Landkreis Görlitz) kommt ans schnelle Netz. ENSO-Projektleiter Klaus Dieter Viete freut sich über den offiziellen Start zum Breitbandausbau.

Inzwischen sind in Ostsachsen über 50.000 Haushalte angeschlossen. Mehr als 6.000 Kunden nutzen das schnelle Internet von ENSO. Und die Liste der Kommunen wird immer länger. ENSO wird mit dem Breitbandausbau noch viele Jahre beschäftigt sein. Wir ziehen zum Jahresende Bilanz und haben den aktuellen Stand für einige Regionen und Kommunen zusammengefasst.

Großenhain

Im Stadtkern von Großenhain hat ENSO 2015 ein leistungsfähiges Glasfasernetz bis zu den Kabelverzweigern aufgebaut. Mit bis zu 100 Mbit/s können die Einwohner seitdem über DSL-Vectoring surfen. In 17 umliegenden Ortsteilen geht der Ausbau noch weiter. Hier erhält jeder Hausbesitzer einen kostenlosen Glasfaseranschluss, wenn er ihn beantragt.

95 Prozent aller Eigentümer haben diese Möglichkeit genutzt. Im 2. Quartal 2020 sollen die ersten Anschlüsse fertig sein. Für ENSO NETZ ist der Breitbandausbau in Großenhain ein Mammutprojekt. Durch die Ortsteile kommen 3.000 angeschlossene Haushalte hinzu, dafür müssen über 500 Kilometer Glasfaser verlegt werden.

Heidenau

Der Breitbandausbau in Heidenau ist ebenfalls ein gefördertes Projekt, für das ENSO NETZ den Zuschlag erhalten hat. Hier schließt der Netzbetreiber gezielt Versorgungslücken. Etwa 80 bisher unterversorgte Adresspunkte sind als „weiße Flecken” anschlussberechtigt und erhalten einen Glasfaseranschluss bis ins Gebäude. Dazu gehören auch Schulen.

Landkreis Görlitz

Am 30. September 2019 war Spatenstich im Landkreis Görlitz. Auch hier werden „weiße Flecken” auf der Internet-Landkarte beseitigt. Das erfordert rund 450 Kilometer Tiefbauarbeiten. Insgesamt sind rund 5.000 private Haushalte, 350 Unternehmen und 35 Schulen anschlussberechtigt. Wer dazu gehört, erfahren Sie auf der Homepage des Landkreises. Bis März 2020 informiert dieser alle berechtigten Hauseigentümer und versendet gleichzeitig die Aufträge zum Ausfüllen. Bereits im zweiten Quartal 2020 sollen die ersten Anschlüsse in Betrieb genommen werden. Erst kürzlich startete auch der Breitbandausbau in Seifhennersdorf.

Nossen

In Nossen hat ENSO NETZ im Februar 2019 ein Breitband-Projekt ohne Fördermittel beendet und rund 2.600 Haushalte und Gewerbetreibende ans schnelle Internet angeschlossen. In der Stadt sind jetzt Geschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s drin. Dies ermöglicht das sogenannte Supervectoring. Bei dieser Technologie wird am Übergang zwischen den neuen Glasfaser- zu den vorhandenen Kupferkabeln der Datenfluss optimiert. Im Oktober hatten bereits mehr als 150 Kund*innen das Highspeed-Internet über ENSO gebucht.

Altenberg

In der für den Wintersport bekannten Stadt im Osterzgebirge sorgt ENSO eigenwirtschaftlich – also ohne Fördermittel – für schnelles Internet. In Kooperation mit der IG Antennenkabel schließt das Unternehmen das vorhandene Kabel an sein Breitbandnetz an. Rund 1.000 Haushalte sollen davon profitieren.

Direkte Beratung rund um das schnelle Internet von ENSO

ENSO-Kundenservice:
Telefon: 0800 5075100 (kostenfrei)
E-Mail: ensonet@enso.de
www.enso.de/internet

Altenberg
Funk-Tele-Com Sommerschuh, Anton-Unger-Str. 3

Bischofswerda
expert Bischofswerda, Carl-Maria-von-Weber-Straße 24
Info-Kabel GmbH, Bahnhofstraße 24

Ebersbach-Neugersdorf
expert MediaPark Ebersbach, Adam-Ries-Straße 10

Großenhain
MP-Mike Preibisch, Frauenmarkt 37

Nossen
FirstGo Kommunikation, Markt 30

Oderwitz
Brückner & Nitschke OHG, Hauptstraße 173

Radeburg
Ideenwerk Kroemke, August-Bebel-Straße 2

Sebnitz
expert Lustig, Lange Straße 5–7

Bilder: Lutz Weidler

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