Gebäudemanagement wird digital

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Bei Energieversorgern denkt man automatisch an die Erzeugung und Verteilung von Strom, Gas und Wärme, an erneuerbare Energien oder Dienstleistungen wie Elektromobilität. Doch in der DREWAG/ENSO-Gruppe gibt es noch weit mehr Bereiche, die hinter den Kulissen dafür sorgen, dass Prozesse im Unternehmen reibungslos und effizient ablaufen.

Einer davon ist der Bereich Liegenschaften, der die zahlreichen Gebäude der Unternehmensgruppe verwaltet und die damit einhergehenden Abläufe zunehmend digitaler gestalten will.

Doch wie genau digitalisiert man eigentlich Gebäude? Welche Systeme und Prozesse sind für das Gebäudemanagement wesentlich? Welche Rolle haben die IT-Spezialisten im Unternehmen dabei? Im Gespräch mit meinen beiden Kollegen Mario Gerisch (Liegenschaften) und Alexander Schwolow (IT) schaue ich heute hinter die Fassade der Gebäudeverwaltung unserer Unternehmensgruppe in den Bereich Liegenschaften.

Gewähren Sie unseren Lesern doch zunächst einmal einen Blick in Ihren Arbeitsalltag.

Mario Gerisch: Ich kümmere mich im Bereich Liegenschaften um alle Organisations- und IT-Prozesse, dazu gehören zum Beispiel Facility Management, SAP-Prozesse, Managementsysteme für Dokumente oder die 3D-basierte Gebäudeplanung BIM*.

Bei mir gibt es dabei nicht den typischen Arbeitstag, ich priorisiere und plane meine Projekte wöchentlich und arbeite vor allem strategisch. Das macht meine Arbeit sehr spannend und vielfältig, aber auch herausfordernd, da man täglich eine Vielzahl von Projekten mit verschiedenen Beteiligten koordinieren muss.

Alexander Schwolow: Als Demand-Manager in der IT betreue ich unter anderem den Bereich Liegenschaften und arbeite dabei sehr eng mit meinem Kollegen Mario Gerisch zusammen. Da passiert momentan sehr viel, da die Bereiche sich digital stark aufstellen. Rund drei Viertel meines Arbeitstages bin ich daher in Abstimmung mit den verschiedenen Fachbereichen und den Teams innerhalb der IT und bespreche die fachliche und technische Umsetzung einzelner Projekte.

*Building Information Modeling (BIM) ist eine Software zur digitalen Abbildung der Gebäude, welche der Unterstützung gebäudebezogener Prozesse wie Bau, Planung, Betrieb (Instandhaltung, Gebäudemanagement und Gebäudeautomatisierung) dient. Alle Beteiligten können gemeinsam an einem Entwurf arbeiten, was die Arbeit effizienter und fehlerfreier werden lässt.

Warum ist Ihr Job genau der Richtige für Sie?

Alexander Schwolow: Eindeutig aufgrund der Abwechslung. Jeden Tag gibt es neue Themen und Herausforderungen und ich habe stets den Anspruch, immer eine gute, sprich nutzerfreundliche, umsetzbare und wirtschaftliche Lösung zu finden.

Mario Gerisch: Weil ich auch privat sehr großes Interesse an IT und der Medienwelt habe. Ich liebe es, dies nun beruflich in allen Facetten umsetzen zu können.

Wie stellen Sie sich der Herausforderung, ihre Prozesse zu digitalisieren?

Mario Gerisch: Als Koordinator dieser Prozesse im Bereich Liegenschaften arbeite ich eng mit den Kollegen aus der IT zusammen. Wir schauen uns die bestehenden Abläufe genau an und identifizieren Handlungsfelder, wo sich Prozesse und Aufgaben digital abbilden lassen. Aktuell suchen wir auch einen Trainee Wirtschaftsinformatik (m/w/d), der uns dabei unterstützt.

Dieser Platz ist noch frei. Mario Gerisch (Liegenschaften) freut sich auf Unterstützung für seinen Bereich.
Alexander Schwolow (IT) unterstützt die Suche nach Verstärkung.

Was genau sollte der neue Kollege oder die neue Kollegin mitbringen?

Mario Gerisch: Er oder sie sollte vor allem neugierig und kommunikativ sein, sprich keine Scheu im Austausch mit den Kollegen haben. Auch eine selbstständige Arbeitsweise setzen wir voraus.

Alexander Schwolow: Außerdem sollte er begeisterungsfähig sein und sich schnell in komplexe Sachverhalte einarbeiten können. Fachlich ist eine Mischung aus Bauingenieurwesen, Informatik und Betriebswirtschaft zu empfehlen. Auch die Fähigkeit über den Tellerrand hinaus zu schauen, zahlt sich aus.

Wie sind Sie damals ins Unternehmen gekommen und was macht die Arbeit für Sie aus?

Mario Gerisch: Angefangen habe ich im Bereich Einkauf mit dem Fokus auf Architektur- und Ingenieurleistungen. Als eine Stelle im Bereich Liegenschaften ausgeschrieben wurde, die eine Mischung aus IT und Management beinhaltete, habe ich diese Gelegenheit ergriffen. Inzwischen mache ich die Arbeit seit knapp fünf Jahren. Wir haben im Unternehmen ein sehr angenehmes Arbeitsklima und einen respektvollen Umgang untereinander. Das weiß ich zu schätzen.

Alexander Schwolow: Nachdem ich 2004 mein Diplom in Wirtschaftsinformatik in der Tasche hatte, bekam ich die Chance bei der DREWAG/ENSO-Gruppe im Energiedatenmanagement einzusteigen. Intern habe ich mich dann in Richtung Projekt- und Prozessmanagement entwickelt und schnell eigene größere Projekte übernommen. Inzwischen macht das Projektmanagement einen Großteil meiner täglichen Arbeit aus und ich habe mehrere Zertifikate als Projektmanager.

Seit letztem Jahr bin ich in der Demand-IT (Schnittstelle IT und Fachbereich) und kümmere mich um sämtliche IT-Anforderungen der Fachbereiche, um sie in Projekte zu überführen. Auch für mich spielt das Unternehmensklima eine entscheidende Rolle, die Kollegen sind sehr loyal und man kann sich immer aufeinander verlassen. Außerdem ist das Unternehmen stark regional verwurzelt, was auch das Miteinander prägt. Darüber hinaus befindet sich die Energiewirtschaft aktuell in einer spannenden Phase und muss sich neuen Herausforderungen, wie dem Klimawandel, Kohleausstieg und Umweltschutz, stellen und dabei neue Lösungsansätze entwickeln und Chancen nutzen.

Vielen Dank für das Gespräch und noch eine spannende Zeit in der DREWAG/ENSO-Unternehmensgruppe.

Trainee Wirtschaftsinformatik (m/w/d)

Ihr habt euer Studium in (Wirtschafts-)Informatik abgeschlossen und wollt euer Wissen und Energie in die Praxis umsetzen? Das trifft sich gut, denn die beiden vorgestellten Kollegen suchen Verstärkung im Bereich Liegenschaften. Als Trainee Wirtschaftsinformatik (m/w/d) kümmert ihr euch beispielsweise um:

– Erstellen und Umsetzen von IT-Konzepten im Immobilienmanagement
– Analysieren und Visualisieren von Immobilienprozessen
– Unterstützung der Kollegen bei der Einführung und Weiterentwicklung von BIM
– Digitalisieren von Bestandsimmobilien und Dokumentationen

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