Wenn sich Leistung auszahlt

Karriere
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Laura-Marie Schulte, Marika Leubner und Sophia Haitsch von der Personalentwicklung betreuen die Stipendiat*innen.

Junge Leute von heute gestalten bekanntlich die Welt von morgen. Deshalb liegt der DREWAG/ENSO-Unternehmensgruppe der Nachwuchs besonders am Herzen. So arbeitet sie eng mit den ostsächsischen Hochschulen zusammen und unterstützt mit dem Deutschlandstipendium zukünftige Spitzenkräfte. Ende 2019 erhielten vier neue Stipendiat*innen ihre Urkunden: Anna Borisenko und Lukas Grambole von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW) sowie Viktoria Seidemann und Elias Strunz, die beide an der Technischen Universität Dresden (TU) studieren. In diesem Blogbeitrag stellen wir Ihnen die vier Studierenden einmal genauer vor.

Anna Borisenko: Freude an Zahlen und am Dialog

Seit 2016 lebt Anna Borisenko in Dresden. Geboren ist sie im russischen Swerdlowsk, jetzt Jekaterinburg. Sie steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der HTW Dresden. Das interne Rechnungswesen und Controlling haben es ihr besonders angetan. Künftig möchte sie als Wirtschaftsprüferin oder Steuerberaterin arbeiten. Anna wird bereits seit 2018 durch das Deutschlandstipendium gefördert und erhielt im selben Jahr den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender. „Nicht zuletzt die Betreuung durch DREWAG und ENSO hat mich in meinem Interesse für die regionale Energiewirtschaft bestärkt“, sagt sie. Im Kooperationsprojekt „Kulturdialog mit der islamischen Welt – wirtschaftsethische Aspekte einer nachhaltigen Textilindustrie“ leitet die Stipendiatin ehrenamtlich eine Arbeitsgruppe von Studierenden aus Usbekistan, Jordanien und Deutschland. Ansonsten schwimmt sie gern, fährt Fahrrad und wandert am liebsten in der Sächsischen Schweiz.

Anna Borisenko (Betriebswirtschaftslehre) und Lukas Grambole (Wirtschaftsingenieurwesen) studieren an der HTW Dresden.

Lukas Grambole: Zwischen Technik und Kamera

Zu Hause ist Lukas Grambole in Dohma nahe Pirna. Nach dem Abitur begann er sein Bachelorstudium Wirtschaftsingenieurwesen an der HTW Dresden. Schwerpunkte sind dabei Energietechnik, Finanzierung und die Energiewende.

„Das Deutschlandstipendium bietet mir neben finanzieller Entlastung die Möglichkeit, die DREWAG-/ENSO-Unternehmensgruppe kennenzulernen.“

Lukas Grambole

Sein Praxissemester will er hier absolvieren. Neben dem Studium hat er sich zum Übungsleiter ausbilden lassen. Nun kann er beim ESV Lokomotive Pirna selbstständig das Tischtennis-Training leiten. In seiner Freizeit geht Lukas Grambole dieser Sportart selbst nach oder ist als Hobbyfotograf unterwegs.

Viktoria Seidemann: Nach der Vorlesung ins Tanzstudio

Für Viktoria Seidemann war schnell klar, dass sie Wirtschaftsinformatik an der TU Dresden studieren möchte. „Zum einen verspüre ich eine starke Bindung an die Stadt, in der ich schon seit fast 25 Jahren lebe. Zum anderen reizt mich der Diplomabschluss des Studiengangs“, sagt sie. Weil ihr Mathematik und Statistik liegen, entschied sie sich für den Schwerpunkt Business Intelligence (Geschäftsanalytik). Vier Mal hat sich Viktoria Seidemann für das Deutschlandstipendium beworben. Nun kann sich die junge Frau über die finanzielle Unterstützung freuen. Diese ermöglicht ihr unter anderem, beim Studierendenprojekt „Elbflorace“ mitzuarbeiten. Zusammen mit 80 weiteren Motorsport-Begeisterten entwickelte und baute sie dabei einen Rennwagen mit elektrischem Antrieb. Wenn sie nicht studiert, geht sie leidenschaftlich ihrem Hobby Standard- und Lateintanz nach. Da sie gern schwimmt, freut sie sich bereits jetzt auf den Sommer und die Freibadsaison.

Absolvieren ihr Studium an der TU Dresden: Elias Strunz (Elektrotechnik) und Viktoria Seidemann (Wirtschaftsinformatik).

Elias Strunz: Pendeln zwischen Uni und Institut

Elias Strunz stammt aus Hof an der Saale und begeisterte sich schon früh für die sogenannten MINT-Fächer, also für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. So lag es für ihn nahe, an der TU Dresden Elektrotechnik (Diplom) mit Schwerpunkt Elektroenergietechnik zu studieren. Zwar bewarb sich Elias wegen der finanziellen Unterstützung fürs Deutschlandstipendium, erkannte aber schnell, dass die damit verbundenen Kontakte zu einem Unternehmen ebenso wichtig sind. „Meine berufliche Zukunft sehe ich in der Energieversorgung oder in der Automobilindustrie“, sagt er. Neben dem Studium arbeitet Elias Strunz als studentische Hilfskraft am Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung. Seine Hobbys sind Handball, Schwimmen sowie Fitness- und Ausdauersport.

Deutschlandstipendium

Monatlich 300 Euro kommen Studierenden mit herausragenden Studienleistungen zugute, die sich gesellschaftlich oder hochschulpolitisch engagieren und mit ihrer Persönlichkeit überzeugen. Bei der Auswahl der Stipendiat*innen wird auch deren familiäre Situation berücksichtigt. 150 Euro tragen private Förderer, die andere Hälfte steuert der Bund bei. Die DREWAG/ENSO-Unternehmensgruppe unterstützt seit knapp zehn Jahren Stipendiat*innen und wurde dafür von der TU Dresden mehrfach als „Superförderer“ ausgezeichnet. DREWAG und ENSO fördern jeweils zwei Studierende an der TU Dresden und an der HTW Dresden.

Kommentare

  1. Vielen Dank für diesen gut formulierten und hilfreichen Artikel, der mir sehr bei der Recherche geholfen hat.

    Liebe Grüße aus Hannover
    W. Wengenroth

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