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Karriere
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Max studiert im sechsten Semester Wirtschaftsinformatik mit ENSO als Praxispartner. Gerade schreibt er an seiner Bachelorarbeit zum Thema Machine Learning.

Mit einem Dualen Studium lassen sich Theorie und Praxis, Verantwortung und Lernen, berufliche Erfahrung und Studentenleben prima vereinen – der angehende Wirtschaftsinformatiker Max Göldner schreibt gerade seine Abschlussarbeit und blickt mit uns gemeinsam noch einmal auf die vergangenen Semester zurück.

Hi, ich bin Max Göldner, 21 Jahre alt und studiere mit ENSO als Praxispartner im sechsten Semester Wirtschaftsinformatik.

Wie ich dazu gekommen bin?

Als ich vor drei Jahren Abi gemacht habe, wusste ich nicht sofort, wo ich hinwollte. Ich hatte zwar schon immer eine Leidenschaft für Computer, Technik und IT, wollte aber, da mir die Praxis wichtig ist, kein reines Studium machen und eigentlich auch nicht aus Dresden wegziehen. Nach einer Beratung im Arbeitsamt stand dann für mich fest: Duales Studium im Bereich Informatik. Dabei hat es mir vor allem die Mischung aus Praxis und Theorie angetan. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik vereint zu gleichen Teilen wirtschaftliche Inhalte und IT-Themen. Das entsprach absolut meinen Interessen und ermöglicht es mir, mich später beruflich vielfältig weiterzuentwickeln. 

Warum ENSO?

Mit einem Dualen Studium in der Unternehmensgruppe habe ich neben der passenden Studienrichtung auch die Möglichkeit, in meiner Heimat zu bleiben, da sowohl der Hauptstandort der Unternehmensgruppe als auch die Berufsakademie (BA) in Dresden sind. Auch die flexiblen Arbeitszeiten und die sehr gute Vergütung haben mich überzeugt.

In die Praxis gestartet bin ich im Herbst 2017 und habe in den ersten Wochen das Unternehmen und verschiedene Abteilungen kennengelernt. Vorab gibt es für die neuen ENSO-Azubis und –Studierenden immer eine Kennenlernwoche, in der sich alle bei Seminaren, Workshops und Teambuilding-Events miteinander vertraut machen und auf die berufliche Zukunft einstimmen können.

Das Duale Studium läuft so ab…

…, dass wir alle drei Monate zwischen Unternehmen und Berufsakademie wechseln. Ausnahme ist das erste Semester, in dem es einen abweichenden Turnus zwischen Theorie und Praxis gibt. In der BA lernen wir die theoretischen Grundlagen wie Betriebs- und Volkwirtschaftslehre, Finanzmanagement, allerdings auch Recht und Englisch. Darüber hinaus natürlich Inhalte aus der Informationstechnik, sprich Datenbank- und ERP-Systeme, aber auch Programmieren. Zu Beginn des Studiums haben wir zum Beispiel mit Java angefangen und selbst eine App entwickelt, in der eine Kuh auf der Weide steht. Wir haben verschiedene Funktionen programmiert, um die Kuh zu steuern. Unser bisher interessantestes Projekt war die Gestaltung und Programmung eines Steuerpults für eine Modelleisenbahn. Im Team haben wir das Design einer Tablet-Hülle erstellt, es mit einem 3D-Drucker selbst hergestellt, sowie die entsprechende Software zur Steuerung der Bahn entwickelt.

Die Energiewirtschaft befindet sich im Wandel und digitale Lösungen und Dienstleistungen werden vermehrt eine Rolle spielen – eine Entwicklung, die ich gern in der ersten Reihe miterleben möchte.“
Max und sein Team haben als praktisches Studienprojekt eine Tablethülle mit dem 3D-Drucker hergestellt und die Software programmiert.

In den Praxisphasen…

… konnte ich mich aktiv einbringen und mir auch oft meine Abteilungen und Aufgaben aussuchen. In einem so großen Unternehmen wie ENSO gibt es viele Möglichkeiten in interessanten Zukunftsprojekten mitzuwirken und eigene Vorschläge anzuregen. Ich war dann hauptsächlich in der IT-Abteilung, da ich das immer noch am spannendsten finde. Momentan bin ich bei den Kolleg*innen, die sich um Digitalisierung kümmern und schreibe dort auch meine Bachelorarbeit, für die ich einen Anwendungsfall im Bereich Machine Learning untersuche. Neben einer umfassenden theoretischen Aufbereitung des Themas erstelle ich gerade ein Datenmodell, dessen Ergebnisse dann die Grundlagen der Weiterentwicklung bilden.

Was ist Machine Learning?

Maschinelles Lernen ist ein Bestandteil der künstlichen Intelligenz. Computerprogramme auf Machine Learning-Basis können mithilfe von Algorithmen eigenständig Muster erkennen und Lösungen für neue und unbekannte Probleme finden. Die Algorithmen bauen beim maschinellen Lernen ein statistisches Modell auf, das auf Trainingsdaten beruht. Das heißt, es werden nicht einfach die Beispiele auswendig gelernt, sondern Muster und Gesetzmäßigkeiten in den Lerndaten erkannt. So kann das System auch unbekannte Daten beurteilen.

Als größte Herausforderung…

… empfinde ich vor allem die in der Regel sehr kurze Prüfungszeit pro Semester. Da schreiben wir bis zu drei Prüfungen pro Woche und wir müssen entsprechend viel parallel lernen. Meistens gibt es auch noch eine zusätzliche Prüfungsleistung in der Praxisphase, zum Beispiel in Form einer Präsentation.

Nach dem Dualen Studium…

bleibe ich im Digitalisierungsteam und sehe auch meine berufliche Zukunft hier in der Unternehmensgruppe, da es echt viele Chancen für die Mitgestaltung und gerade in den nächsten Jahren einige herausfordernde Projekte geben wird. Die Energiewirtschaft befindet sich im Wandel und digitale Lösungen und Dienstleistungen werden vermehrt eine Rolle spielen – eine Entwicklung, die ich gern in der ersten Reihe miterleben möchte.

Euch geht es wie Max?

Bewerbt euch jetzt noch schnell für das Duale Studium Wirtschaftsinformatik und steigt im Herbst bei uns ein: www.enso.de/karriere.

Einen „Kurzsteckbrief“ zum Dualen Studium Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) bei ENSO findet ihr hier.

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