Zukunftsmusik

Karriere
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Ausbildung oder Studium? Wenn ja, was, wie und wo? Dual oder nicht? Wegziehen oder in der Heimat bleiben? Je näher der Schulabschluss rückt, desto mehr drängen sich diese und weitere Fragen in unsere Köpfe. Woher sollen wir eigentlich wissen, was uns nach der Schule erwartet und welche Branche oder Einstiegsvariante zu uns passt?

Ich habe dazu mit unserer BA-Studentin Franziska gesprochen, die uns einen Einblick in ihren Entscheidungsprozess nach der Schule gibt und erzählt, wie ihr Berufseinstieg lief und warum das Duale Studium genau die richtige Wahl für sie war.

Hey Franziska, schön dass du Zeit gefunden hast. Stell dich unseren Leser*innen doch erstmal kurz selbst vor.

Franziska: Klar gerne. Hi, ich bin Franziska, 21 Jahre und aktuell im vierten Semester Betriebswirtschaft – Industrie. Ich studiere dual, das heißt, ich wechsle alle drei Monate zwischen Theorie in der Berufsakademie (BA) und den Praxisphasen in der DREWAG/ENSO-Gruppe. Nach dem Arbeiten bzw. Lernen verbringe ich hauptsächlich Zeit mit meinen Freunden, sei es Sport an der frischen Luft, Konzerte oder andere gemeinsame Erlebnisse. Außerdem spiele ich Geige im Werkstattorchester in Dresden.

Super, danke dir für die Vorstellung. Wie verlief denn der Weg nach deinem Schulabschluss? Wusstest du sofort, dass du ein Duales Studium beginnen willst?

Franziska: Naja, nicht direkt. Ich wusste nach dem Abi schon, dass ich lieber studieren will, habe mich dann aber erstmal gegen ein „normales“ Studium entschieden und bin ins Ausland gegangen. Ich war dann für neun Monate als Au Pair in Andalusien und habe während dieser Zeit viele spannende Persönlichkeiten getroffen, neue Impulse bekommen und viel über mich gelernt. Vor allem, dass nicht immer der geradlinige Weg richtig sein muss, sondern, dass jeder seinen eigenen finden muss.

Bei der Recherche bin ich dann auf die Dualen Studiengänge bei DREWAG und ENSO gestoßen und das Komplettpaket hat mich direkt überzeugt. Zum einen hat die inhaltliche Ausrichtung des BWL-Studiengangs für mich perfekt gepasst und zum anderen habe ich beim Reisen gemerkt, wie wichtig mir die Heimat ist. Da sowohl der Hauptsitz meines Praxispartners als auch die BA in Dresden sind, war die Entscheidung für mich klar. Ich kannte die Unternehmen schon durch ihr Engagement für die Region und habe mich für das Duale Studium beworben.

Franziska Jahn studiert im vierten Semester Betriebswirtschaft – Industrie mit der DREWAG-/ENSO-Gruppe als Praxispartner.
In unserem YouTube– und Facebook-Format #FRANZISFACTS interviewt Franziska die ENSO-Energieexperten und zeigt, wie die Energieversorgung in Ostsachsen funktioniert.

Einen spannenden Weg hast du da hinter dir… und natürlich auch noch vor dir. Erzähl uns doch mal, wie das Duale Studium abläuft. Was machst du denn zum Beispiel aktuell?

In meiner letzten Praxisphase war ich bei der Personaladministration der DREWAG/ENSO-Gruppe eingesetzt und habe dort auch meine Belegarbeit zum Thema „Mobiles Arbeiten“ geschrieben. Das ist echt ganz cool, da das Thema eine praktische Relevanz für das Unternehmen hat und durch die aktuelle Situation nochmal einen ganz anderen Stellenwert bekommt.

Grundlegend läuft es so ab, dass wir jedes Semester ein Schwerpunktthema haben, beispielsweise Material- und Produktionswirtschaft, Marketing, Controlling und aktuell eben Personalorganisation und -management. Im sechsten Semester schreiben wir dann die Bachelorarbeit. Die Bereiche im Unternehmen werden dann entsprechend dieser Schwerpunktthemen festgelegt. In der BA lernen wir die zugehörige Theorie, unter anderem Arbeitsrecht, Wirtschaftspolitik, Finanzplanung, Projektmanagement usw. Bei meinem Praxispartner hab ich einen ganz guten Blick über den Tellerrand bekommen und war zum Beispiel auch mal im Wasserwerk oder an der Talsperre Klingenberg.

Hört sich spannend an. Ist das Duale Studium so, wie du es dir vorgestellt hast?

Absolut, vor allem der Praxisbezug ist das Wichtige. Einerseits gibt es umfassendes und vertieftes Wissen, auf der anderen Seite kann ich das Gelernte direkt im Unternehmen anwenden. Meiner Meinung nach hat das Duale Studium ziemlich viele Vorteile – neben der Vergütung und den ganzen Sozialleistungen des Praxispartners, können wir BA-Studierende viel mehr Erfahrung sammeln und haben nach dem Abschluss eine sichere Karriereperspektive. Mir war es zudem wichtig, dass ich in ein großes Unternehmen komme, da es hier viele verschiedene Bereiche gibt, von der Finanzbuchhaltung bis zum Personalmanagement und ich damit alles aus erster Hand kennenlernen kann.

Freut mich, dass du da so gute Erfahrungen gemacht hast. Hast du noch einen Tipp für die Schüler*innen, die genau diesen Weg noch vor sich haben?

Franziska: Konkret für das Duale Studium Betriebswirtschaft – Industrie sind Kenntnisse in Mathe von Vorteil, da das vor allem in den ersten drei Semestern sehr wichtig ist. Außerdem hilft es, sich eigenverantwortlich organisieren zu können und generell sehr selbstständig zu sein. Wenn’s um die Berufswahl nach der Schule geht, kann ich nur empfehlen, sich umfassend zu informieren und wenn möglich, schon erste Praxiserfahrung zu sammeln. Bei einem Praktikum, Schnuppertag oder Ähnlichem bekommt ihr meist einen ganz guten Einblick, wie Unternehmen so funktionieren und ob diese Art von Job zu einem passt.

Klasse, vielen Dank und ganz viel Erfolg für die letzten beiden Semester sowie deinen beruflichen Weg.

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Noch mehr Infos zum Dualen Studium gibt´s hier: Duales Studium Betriebswirtschaft – Industrie (B.A.)

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