Mit ENSO einmal um die Welt

Engagement
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Die ostsächsische Laufszene hatte in diesem Jahr durch das Coronavirus (COVID-19) einen Dämpfer erhalten. Zwar konnten die Laufsportler trainieren, beliebte Wettkämpfe wie der ENSO Läufer-Cup – geplant waren in dieser Saison 14 überregionale Veranstaltungen – mussten ausfallen. Doch Not macht erfinderisch. Das bewies auch der ENSO Läufer-Cup, der kurzfristig in ein digitales Gewand schlüpfte. Die Lösung lautet: Virtual Run!

Dabei schnürten die Ostsachsen ihre Laufschuhe ganz unabhängig von Ort und Zeit – egal ob in Bischofswerda, Bautzen oder in Dresden, ob früh am Morgen, in der Mittagspause oder nach der Arbeit. Nach der Registrierung erhielten die Teilnehmer ihre Startnummer und konnten direkt nach einer Etappe die absolvierten Kilometer online eintragen.

Die Resonanz für das neue Format war beeindruckend. Die 637 Läufer*inner aller Altersklassen schafften es gemeinsam auf 49.716 Kilometern und erliefen damit eine Distanz, die einmal um die Welt reicht.

Mit dabei waren auch zahlreiche Vereine aus der Region, darunter der Bischofswerdaer FV 08, die DSC Volleyball Damen und die Spielerinnen des HCR Rödertalbienen.

Die Ergebnisse des ENSO-Läufer-Cup Virtual Run:

Teilnehmer: 637
Vereine: 23 (mit mindestens 3 Teilnehmern)
Anzahl Läufe: 4819
gelaufene Kilometer: 49.716,348 Kilometer
gelaufene Zeit: 5449 Stunden, 15 Minuten, 2 Sekunden
Altersspanne: 5 bis 81 Jahre
gespendete Bäume: 500

Die Läufer taten dabei nicht nur Gutes für Ihre Gesundheit, sondern auch für unsere sächsischen Wälder. Neben der sportlichen Leistung sind Spendengelder für 466 Bäume zusammen gekommen. ENSO rundet die Summe auf, so dass im Namen des ENSO Läufer-Cups 500 Bäume von der Stiftung Wald für Sachsen neu gepflanzt werden können. Starke Leistung und ein weiterer Beweis dafür: Laufen verbindet!

Läufer erklimmen in der Bobbahn das Dach der Welt

Neben dem digitalen Läufer-Cup sorgte Ende September ein weiteres Laufevent für Aufsehen. Beim BobRun Altenberg wurde der ENSO-Eiskanal erstmals zur Laufstrecke. Denn auch vor der Vereisung und anstehenden Wintersportsaison stellt die Bobbahn eine echte Herausforderung dar – für die Wadenmuskeln.

Die Teilnehmer*innen erwartete eine abwechslungsreiche Waldstrecke mit steilem Finale in der Bobbahn. Der abschließende Anstieg mit einer Steigung von straffen 15 Prozent an der steilsten Stelle verlangte den Läufer*innen einiges ab. Alle 149 Teilnehmer*innen meisterten gemeinsam 16.837 Höhenmeter und erklommen somit umgerechnet fast zwei Mal den Gipfel des Mount Everest. Die Finisher ließen sich weder von dieser Herausforderung, noch von Wind und Wetter unterkriegen und absolvierten erfolgreich die 8,5 Kilometer lange Strecke inklusive Bergwertung.

Foto: Sportwerk/Michael Schmidt
Foto: Sportwerk/Michael Schmidt

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