Alle Jahre wieder…

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Auch das ENSO Startblog-Jahr neigt sich dem Ende. Einige von uns haben ihre Ausbildung abgeschlossen, die anderen sind gerade richtig in die Praxis gestartet und dann kam Corona und stellte unseren (Arbeits-)Alltag auf den Kopf. Trotz der oft ungewissen Situation hatten wir ein tolles Jahr, haben die neuen Azubis in Sayda besucht, unsere eigene Ausbildung Revue passieren lassen, neue Hobbys für uns entdeckt oder die kaufmännische und technische Ausbildung gegeneinander „antreten“ lassen. Nun haben wir zum Jahresausklang einige Vorschläge für euch, wie ihr euch die Weihnachtszeit etwas versüßen könnt:

In der Weihnachtsbäckerei

Im Internet lassen sich ja tausende Rezepte für Plätzchen finden oder bevorzugt ihr lieber das traditionelle geheime Familienrezept eurer Oma? Egal, wir haben hier einen leckeren Vorschlag für euch:

Spitzbuben (oder Linzer Plätzchen)

20 Stück
315g Mehl
100g gemahlene Mandeln
200g weiche Butter
1 Prise Salz
80g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Milch
80g Puderzucker
Marmelade nach Wahl

Zubereitung:

1. Vermische 300 g Mehl, Mandeln, Butter und 1 Prise Salz in einer Rührschüssel.
2. Füge Puderzucker, Zucker, Vanillezucker und Milch hinzu und verkentet alles mit den Knethaken eures Mixers zu einem einheitlichen Teig.
3. Forme den Teig zu einer festen Kugel, wickel ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank.
4. Nach 1 Stunde holst du den Teig aus dem Kühlschrank, wickelst ihn aus und legst ihn auf eine mit Mehl bestreute Arbeitsfläche, so klebt er nicht fest.
5. Rolle den Teig mit einem Nudelholz aus.
6. Steche Plätzchen mit einem Ausstecher deiner Wahl aus (am besten eignen sich runde Formen).
7. Bei der Hälfte der Plätzchen stichst du noch mit einem kleineren Ausstecher ein Motiv in der Mitte aus (man kann auch mit einem Messer einen kleinen Kreis „ausschneiden“.
8. Die Plätzchen kommen jetzt bei 180 °C Ober-und Unterhitze (160 °C Umluft) für 8 Minuten in den Ofen (mittlere Schiene).
9. Nach der Backzeit nimmst du die Plätzchen aus dem Ofen und bestreust die Plätzchen mit Loch mit Puderzucker. Danach lässt du alles für ca. 15 min auskühlen.
10. Gib nun je ein Klecks Marmelade auf die Plätzchen ohne Loch (in die Mitte) und lege die Plätzchen mit Loch auf die mit Marmelade

Fertig sind deine Spitzbuben! Wir wünschen dir viel Spaß beim Vernaschen! Quelle: Backen.de

Aber was ist der schönste Plätzchenduft, wenn er nicht durch ein Haus voller Lichter ziehen kann?

Weihnachtliche Dekoration, Geschenke und vieles mehr…

Die Entscheidung, wann was aufgestellt wird, trifft jeder anders. Ich habe festgestellt, die am schönsten geschmückten Häuser stehen im Erzgebirge. Klar, da kommen sie ja her: Schwibbögen, Räuchermännel, Bergmänner, Engel, Herrnhuter Sterne und viele mehr… Und wir, ENSO, liefern die Energie dafür ;).

Wer sich lieber selbst künstlerisch betätigen will, packt vielleicht schon die Geschenke ein (wenn er sie schon hat) und bastelt etwas Schönes dazu? Sogar Hernhutter Sterne kann man sich, mit viel handwerklichem Geschick, selbst basteln.

Auch wenn das Weihnachtsmarktfeeling dieses Jahr nicht aufkommen will, was spricht denn dagegen, sich zuhause im engsten Familienkreis mit einer Tasse Glühwein (oder Kinderpunsch) an die Feuerschale zu stellen oder, wer es wärmer mag, drinnen im Wohnzimmer zu kuscheln?

Bei all dem darf die passende Musik nicht fehlen. Musik trägt zum Wohlbefinden bei und beeinflusst sogar die Stimmung! Neben einschlägigen Klassikern wie „In der Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski oder den Hits wie „All I want for christmas“, „Jingle Bells“ und „Driving home for christmas“ finden sich auf Streamingplattformen auch Playlists namens „Christmas Cocktail Jazz“. Und es klingt gar nicht schlecht, für euch getestet! Fakt ist: mit der richtigen Musik geht jedes Backen, Schmücken und Dekorieren viel leichter von der Hand.

Die ganz harten Weihnachtsfans unter euch gönnen sich vielleicht einen der unzähligen Weihnachtsfilme. Und damit meinen wir nicht „Stirb langsam“! Meine Klassiker fürs Weihnachtsfest sind aber die deutschen Märchen, „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“ und „Der kleine Lord“.

Der Kontakt mit den Liebsten

Kurz vor Weihnachten fange ich auch an, Weihnachtskarten an meine Freunde zu schreiben. Vor allem dieses Jahr, wo ich einige von ihnen an Weihnachten wahrscheinlich gesehen hätte. Eine Weihnachtskarte ist eine wunderschöne (und in anderen Ländern wie England viel verbreitetere) Geste, einem dir wichtigen Menschen zu sagen, wie sehr du ihn magst. Und sie sind ein viel höflicherer und respektvollerer Gruß als nur über WhatsApp. Wirklich.

Aber es gibt eine Sache, die noch persönlicher in diesen Zeiten ist: Anrufen! Meldet euch bei euren Familien(-mitgliedern) oder Freunden, die ihr nicht persönlich sehen könnt! Die Stimme zu hören, gemeinsam zu lachen, sich aus Versehen ins Wort fallen, alles Sachen, die selten geworden sind. Oder ihr probiert Videotelefonie mit euren, vielleicht technikaffinen Großeltern. Kanäle dazu sollten mittlerweile allen bekannt sein 😉 Und glaubt mir, eure Großeltern werden sich riesig freuen.

Dann ist das Fest heran und der Stresspegel steigt. Dieses Jahr vielleicht weniger als in den vergangenen Jahren, aber dennoch. Gans und Tannenbaum gibt’s ja trotzdem. Und so ein Weihnachtsessen vorzubereiten, kann wirklich Stunden in Anspruch nehmen. Mein Beitrag zum Festessen wird dieses Jahr ein Spekulatiusdessert sein. Aber es gibt da ja so viele Möglichkeiten und jede Familie is(s)t an Heiligabend anders…Vielleicht probiert ihr ja in diesem verrückten Jahr auch mal was Neues aus? Na wie wär‘s?

Doch neben all dem Weihnachtsstress und diesen turbulenten Zeiten muss auch mal Zeit sein, sich hinzusetzen und nachzudenken. Sich zu besinnen über alles was war und die Zeit die noch kommt. Was hat dir das Jahr denn trotz allem Gutes gebracht? Worüber bist du  froh? Denn die Weihnachtszeit ist ja vor allem eines: eine besinnliche Zeit.

Wir vom StartBlog wünschen euch allen von Herzen ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2021!

Elisabeth Hoffmann, Florian Wehner und Anna Sophie Kösterke

Fotos: Florian Wehner