Sonnenstrom aus Zeithain

Enrico Neuhaus (l.) und Mike Neumann untersuchen die Anschlüsse eines Wechselrichters. Beide sind im Unternehmen für die Entwicklung und Errichtung von Photovoltaikanlagen zuständig.

Wo einst ein Heizkraftwerk Strom und Wärme lieferte, glitzert heute ein Meer aus Solarmodulen in der Sonne: Auf dem rund 6,5 Hektar großen Gelände im Gewerbegebiet Zeithain betreibt ENSO seine neue Photovoltaik-Freiflächenanlage – die nun größte des Unternehmens. In unserem Film bekommen Sie einen Eindruck von den Schritten, die nötig […]

Beitrag lesen

Wasserkraftwerk Lehnmühle: Jüngling unter Technikveteranen

Luftaufnahme des Wasserkraftwerks Lehnmühle

Die Sonne lacht und das Grün sprießt. Endlich entfaltet der Frühling wieder seine ganze Schönheit und lädt zu ausgiebigen Spaziergängen oder Wanderungen ein. Einen Ausflug zur Talsperre Lehnmühle habe ich mir für dieses Frühjahr fest vorgenommen. Natur und Technik bilden entlang der Wilden Weißeritz schon seit langem eine Einheit. Die […]

Beitrag lesen

Wasserkraftwerk Tharandt: Das Geheimnis des langen Stollens

Stollenbau zwischen Tharandt und Dorfhain
Ein 3,5 Kilometer langer Tunnel verbindet die Wasserwerke Dorfhain und Tharandt. Er wurde am 5. Dezember 1924 fertiggestellt.

Meine Kinder lieben es, im Winter eine große Schneeburg zu bauen. Ein Tunnel durch die Burg gehört selbstverständlich auch dazu. Also graben wir von zwei gegenüberliegenden Seiten einen Durchgang.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich beide Gänge in der Mitte treffen, ist dabei recht groß. Kleinere Abweichungen können wir im Schnee leicht korrigieren.

Ganz anders sieht es aber bei festem Gestein aus. Zugegeben, die Berechnungen zum Bau des 3.500 Meter langen Stollens, der das Wasserkraftwerk (WKW) Dorfhain mit dem WKW Tharandt verbindet, waren sicher etwas umfangreicher als in meinem Beispiel.

Beitrag lesen

Wasserkraftwerk Klingenberg: Brunnen vor dem Tore

Luftaufnahme des Wasserkraftwerks Klingenberg
Das WKW Klingenberg wurde 1913 hinter der gleichnamigen Talsperre erbaut.

Die letzten schönen Sommertage sind vorüber, die Freibadsaison für dieses Jahr beendet. Doch auch der Herbst hat einiges zu bieten. Bei einer Wanderung entlang des ENSO-Energie-Erlebnispfades sammeln meine Kindern und ich zum Beispiel Eicheln, Kastanien und bunte Blätter. Die Erlebnisbereiche rund um das Thema Energie sind dabei immer eine willkommene Ablenkung.

Da ich die Wasserkraftwerke an der Roten Weißeritz mittlerweile gut kenne, führt unser Weg diesmal entlang der Wilden Weißeritz zum Wasserkraftwerk (WKW) Klingenberg. Es befindet sich am Fuße der gleichnamigen Talsperre und wurde 1913 erbaut.

Beitrag lesen

Wasserkraftwerk Malter: Energie aus dem Stausee

Wasserkraftwerk Malter hinter der Staumauer
Seit 1914 erzeugt das Wasserkraftwerk Malter umweltfreundlichen Strom.

Wenn ich den Namen Malter höre, denke ich sofort an mein Lieblings-Eis-Café. Oftmals ist die Talsperre Malter Ausgangspunkt für unsere Familienausflüge. Bei schönem Sommerwetter gehen wir gern im Stausee baden. Ist es dafür zu kalt, machen wir einen Ausflug in das Freizeitbad oder den Kletterpark Paulsdorf. Anschließend gönnen wir uns meistens einen extra großen Eisbecher im Eiscafé Pinguin.

Doch die Talsperre Malter bietet nicht nur Möglichkeiten zur Erholung oder für sportliche Aktivitäten. In erster Linie soll sie den Lauf der Roten Weißeritz regeln, um Schäden durch Hochwasser zu vermeiden. Das abfließende Wasser nutzt unser Unternehmen, um regenerativen Strom zu erzeugen. Am Fuß der Staumauer befindet sich unser Wasserkraftwerk (WKW) Malter, das seit 1914 in Betrieb ist.

Beitrag lesen

Wasserkraftwerk Seifersdorf: Energie aus zwei Quellen

Wasserkraftwerk Seifersdorf mit Photovoltaikanlage
Mit seinen fassadenintegrierten Solarmodulen erzeugt das Wasserkraftwerk Seifersdorf auch umweltfreundlichen Sonnenstrom.

Das zweite Wasserkraftwerk (WKW), das ich Ihnen im Rahmen unserer kurzen Blog-Serie vorstelle, ist das WKW Seifersdorf. Es ist die kleinste und jüngste unserer sechs Anlagen, die wir entlang der Roten und Wilden Weißeritz betreiben.

Das WKW Seifersdorf nahm 1911 den Betrieb auf. Damals erzeugte es Strom durch eine Kraftanlage mit Mühlradantrieb. 20 Jahre später wurde der Gleichstromgenerator durch einen Drehstromgenerator ausgetauscht. Drehstromgeneratoren zeichnen sich durch eine höhere Effizienz, geringeren Materialbedarf und damit auch geringeren Verschleiß aus.

Beitrag lesen

Wasserkraftwerk Rabenauer Grund: So schön kann Technik sein

Rote Weißeritz
Entlang der Roten und Wilden Weißeritz erzeugen sechs ENSO-Wasserkraftwerke umweltfreundlichen Strom.

Heute ist der weltweite Tag des Wassers. Dieses Element, das für das Leben auf der Erde verantwortlich ist, hat mich schon immer fasziniert. So war es kein Zufall, dass ich mich im Jahr 2000 für das Studium der Wasserwirtschaft entschied.

In meiner Abteilung Neue Energien habe ich zwar mehr mit Sonne und Biomasse zu tun. Aber auch die sechs ENSO-eigenen Wasserkraftwerke (WKW) an der Roten und Wilden Weißeritz im Vorland des Osterzgebirges beschäftigen meine Kollegen und mich.

Beitrag lesen

Dresden-Reick: Energiestandort mit Geschichte

Luftbild
So sieht der traditionelle Energiestandort in Dresden-Reick aus der Vogelperspektive aus. Foto: Peter Schubert

Erst kürzlich habe ich mit Verwandten das Asisi-Panometer in Dresden-Reick besucht. Das 360-Grad- Panorama, welches Dresden in der Barockzeit zeigt, befindet sich in einem ehemaligen Gasometer.

Dort  fragte mich mein Neffe, was ein Gasometer ist und wozu er gebraucht wird. Ich konnte ihm nur sagen, dass es sich um einen alten Speicher für Stadtgas handelt.

Aber meine Neugier an den geschichtlichen Hintergründen war geweckt und noch am selben Tag begann ich mit der Recherche. Dabei fand ich heraus, dass  Dresden 1828 eine der ersten Städte war, die durch Vergasung von Kohle Stadtgas für die Straßenbeleuchtung erzeugte.

Beitrag lesen

Windenergie: Von der Getreidemühle zur Stromerzeugung

Persische-Windmühle
Dieses Modell einer persischen Windmühle ist im Deutschen Museum München zu sehen. Foto: commons.wikimedia.org/Saupreiß

Zum heutigen Tag des Windes finden weltweit  Veranstaltungen rund um das Thema Windenergie statt. Da ich mich für Technikgeschichte interessiere, habe ich mir die Frage gestellt, wie lange die Menschen die Windkraft schon für ihre Zwecke nutzen.

Der älteste bekannte Windmühlentyp aus dem 7. Jahrhundert stammt aus Persien (heute Iran). Damals trieb die Windkraft einen Mühlstein an, der unterhalb einer senkrecht stehenden Rotorwelle befestigt war.

Bei der Antriebsform handelt es sich um einen sogenannten Widerstandsläufer. Dabei wird dem Wind eine Fläche entgegengestellt, die ihn bremst, und es entsteht eine Kraft, die die Fläche in Windrichtung weiterschiebt. Widerstandsläufer können sich maximal so schnell bewegen wie der Wind selbst. Ein praktisches Beispiel für diese Antriebsform ist das Schalenanemometer  zur Messung von Windgeschwindigkeiten.

Beitrag lesen