Energiegeschichte: Eine Dresdner Hausfrau erfand den Kaffeefilter

Melitta Bentz und ihr Kaffeefilter
Melitta Bentz aus Dresden machte mit ihrem Filter das Kaffeetrinken zum Genuss. Fotos: Melitta Gruppe

Beim Tee leistete ein Sieb gute Dienste. Doch beim Kaffee versagte es. Waren die Löcher im Sieb zu klein, verstopfte das gute Stück.

Waren sie dagegen zu groß, kam Kaffeesatz in die Tasse, der den Trinkgenuss schmälerte.

Und so griff sich die Dresdner Hausfrau Amalie Auguste Melitta Bentz vor gut 100 Jahren ein Löschblatt aus den Schulsachen ihres Sohnes, schlug Löcher in den Boden eines Messingtopfes, legte das Löschblatt darauf, füllte das Kaffeepulver hinein und goss heißes Wasser darüber.

Es schmeckte köstlich – und der Prototyp des Kaffeefilters war geboren.

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Energie sparen zu Weihnachten?

Gabentisch
Wir wünschen Ihnen, liebe Leser, friedliche, erholsame Weihnachtstage. Kommen Sie gut ins Jahr 2015! Foto: Stephanie Hofschläger / pixelio.de

Energiespartipps sind ein Dauerbrenner. Aber zu Weihnachten? Wenn jeder mit Geschenken und Schlemmen beschäftigt ist?

Wir ENSO-Blogger können auch in der Adventszeit nicht aus unserer Haut. Warum nicht das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden?

Lassen Sie sich überraschen, was uns dazu eingefallen ist. Das möchten wir Ihnen vorfristig auf den Gabentisch legen und zur Nachahmung ausdrücklich empfehlen.

Wenn Sie unseren Beitrag kommentieren, können Sie ein Energiekosten-Messgerät im Wert von 25 Euro gewinnen. Damit behalten Sie Ihren Energieverbrauch das ganze Jahr über im Blick.

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Preisgekröntes (Hör-)Buch: Wie die kleine Rennmaus Strom erzeugt

Kind-mit-Kopfhörer
Zuhören und mitsingen – beides macht bei der Geschichte von der Rennmaus und ihrem Zauberhaus großen Spaß.

Was meinen Sie – kann ein Dreikäsehoch verstehen, was erneuerbare Energien sind? Ich war bis vor kurzem recht skeptisch.

Ausgerechnet einem Thema, mit dem sich viele Erwachsene schwer tun, widmet sich die Musikerin und Produzentin Karen Kassulat in ihrem Hörbuch „Die kleine Rennmaus und ihr Zauberhaus“.

Die Geschichte, die sich an Kindergartenkinder und Grundschüler wendet, ist schnell erzählt: Die kleine Rennmaus bekommt Besuch von ihrer Freundin.

Sie führt sie durch ihr Zauberhaus. Dabei zeigt sie ihr ein Laufrad, einen Propeller auf dem Dach und ein Wasserrad am Bach neben dem Haus. Mit alledem erzeugt die Rennmaus ihren eigenen Strom.

Die 34 Seiten des Buches bieten nicht nur eine spannende Geschichte und lustige Zeichnungen. Sechs Lieder laden mit einfachen eingängigen Melodien sowie kindgerechten Texten zum Mitsingen ein.

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Grüner Strom: Mit Kuhfladen Wäsche waschen?

Rinderherde
Rinder liefern neben Milch und Fleisch auch Dung, der sich als Energiequelle nutzen lässt. Foto: Uschi Dreiucker / pixelio.de

Welcher kleine Junge träumt nicht davon, ein Cowboy zu sein? Auch wenn die deutsche Übersetzung „Kuhjunge“ gar nicht so romantisch klingt. Zumindest mancher große Junge könnte sich diesen Traum erfüllen und damit zugleich einen Beitrag zur Energiewende leisten.

Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium errechnet hat, lassen sich aus der Gülle einer Kuh bis zu 1.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr gewinnen.

Mit dieser Menge kann eine Waschmaschine 1.000 Mal im Vollwaschgang laufen. Würde die Gülle einer kleinen Rinderherde mit 25 Tieren energetisch genutzt, wäre damit laut Minsterium die Stromversorgung von sieben Haushalten ein ganzes Jahr lang gesichert.

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ENSO-Magazin: Neue Serie „Energieeffizient wohnen“

Hausmodell
Energiesparhaus – dieser Begriff steht für viele verschiedene Konzepte.

Die Umfrage im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) liegt zwar schon ein paar Monate zurück, aber das Ergebnis hat gewiss noch Bestand: Bei der Immobiliensuche ist vielen der Energieverbrauch eines Gebäudes als Entscheidungsfaktor wichtiger als die Bauweise und der Wunsch nach Garten oder Balkon.

Ein Fünftel der Befragten bezeichnet den energetischen Zustand als maßgebliches Auswahlkriterium. Die Bauweise halten 19 Prozent für bedeutsam, einen Garten oder Balkon 14 Prozent.

Auch Faktoren wie Ausstattung und die Helligkeit der Räume stuft die Mehrheit als weniger wichtig ein. Erwartungsgemäß am häufigsten werden klassische Wahlkriterien wie Lage (63 Prozent), Größe (31 Prozent) sowie Preis (28 Prozent) genannt.

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Ferientipp: Sonderschau zur Elektromobilität im Verkehrsmuseum

Besucher
Noch bis 2. März lädt die Schau zur Elektromobilität im Dresdner Verkehrsmuseum zum Besuch ein. Fotos: Deutsches Museum

Gut Ding will Weile haben, sagt der Volksmund. Was den elektrischen Antrieb fürs Automobil angeht, dauert diese „Weile“ inzwischen schon eine kleine Ewigkeit.

Auf die über 100 Jahre alte Geschichte der E-Mobile blickt die Sonderschau „Aufgeladen!“ im Verkehrsmuseum Dresden noch bis 2. März zurück. Anhand von historischen und modernen Exponaten sowie interaktiven Informationsständen beleuchtet sie das vielschichtige Thema Elektromobilität. Darüber hinaus stellt sie die neuesten Entwicklungen im Hinblick auf Technologien, Technik und Materialien vor.

Wenn Sie Zeit und Lust haben, nutzen Sie die Winterferien für einen Besuch. Es lohnt sich – das kann ich Ihnen und Ihren technisch interessierten Sprösslingen nach meiner Stippvisite im Johanneum am Neumarkt versprechen.

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Für Sie recherchiert: Energiewende in Ostsachsens Kommunen

Windpark-Wachau
Im Windpark Wachau vor den Toren Dresdens betreibt die ENSO AG zwei Windenergieanlagen.

Der Wunsch der Deutschen nach einer schnellen und konsequenten Energiewende ist ungebrochen. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale-Bundesverbandes. Danach halten vier von fünf Befragten die Ziele der Energiewende für „völlig richtig“ oder „eher richtig“.

Schon im Frühjahr hatte der Bundesverband Solarwirtschaft die Ergebnisse einer Untersuchung von Infratest dimap vorgestellt. Danach wollen mehr als drei Viertel (76 Prozent) der Befragten die Energiewende unterstützen – zum Beispiel, indem sie Strom aus erneuerbaren Quellen beziehen, einer regionalen Energiegenossenschaft beitreten oder in den Bau von Bürgersolaranlagen investieren.

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Ferientipp: Dresdner Energie-Museum KraftWerk

Themenbereich Strom
Das komplette Erdgeschoss des Dresdner Energie-Museums ist der Stromversorgung gewidmet.. Foto: DREWAG

Das war ein Ferienauftakt nach Maß. Reichlich Sonne und Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius. Ganz klar, der nächste Weg führt ins Freibad.

Schülern, denen das auf Dauer zu eintönig wird und die auch in der schulfreien Zeit wissbegierig sind, empfehle ich einen Besuch im Dresdner Energie-Museum KraftWerk Wettiner Platz 7 (Eingang Könneritzstraße).

Jeden Mittwoch von 10 bis 17 Uhr bietet sich dazu die Gelegenheit. Ihre Eltern können sie natürlich auch mitnehmen – oder umgekehrt. Der Eintritt ist frei. Auf zwei Etagen wird die Geschichte von Strom-, Gas-, Fernwärme-, Fernkälte- und Wasserversorgung lebendig.

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Sommerzeit – Urlaubszeit: Energie sparen beim Verreisen?

Die-Koffer-sind-gepackt
Die Koffer sind gepackt – der Urlaub kann beginnen. Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

Die Sommerferien stehen vor der Tür, die alljährliche Hauptreisezeit beginnt. Nicht nur über das Urlaubsziel oder Ihr Reisegepäck sollten Sie sich rechtzeitig Gedanken machen. Auch die Art und Weise, wie Sie Ihren Urlaubsort ansteuern, ist mehr als eine Überlegung wert. Denn beim Energieverbrauch unterscheiden sich die Verkehrsmittel erheblich.

Sind Sie neugierig, wie wir Blogger in den Urlaub starten oder wie wir uns dort fortbewegen? Wir verraten es Ihnen.

 

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Elektrische Fliegenklatsche – Fluch oder Segen?

Elektrische-Fliegenklatsche
Sie sieht doch recht harmlos aus, die elektrische Fliegenklatsche. Doch sie hat es in sich, stellte ich beim Produkttest fest.

Der finanzielle Aufwand ist überschaubar, der versprochene Nutzen um ein Vielfaches höher: Für 3,99 Euro habe ich bei einer großen Drogeriekette eine elektrische Fliegenklatsche gekauft. Sie verspricht „Insektenvernichtung durch Stromschlag“. Zugegeben – klingt ziemlich brutal, aber effektiv.

Gefährlich scheint die Methode für mich auch nicht zu sein: „mit Sicherheitsschalter“ und „sichere Handhabung durch Schutzgitter“ lese ich auf der Verpackung. Betrieben wird das an einen Federballschläger erinnernde Gerät aus Kunststoff mit zwei 1,5-Volt-Batterien.

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