Noch Zukunftsmusik: Mit dem E-Auto von Ostsachsen nach München

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In Zukunft soll es möglich sein, diese Strecke komplett elektrisch zu bewältigen.

Stellen Sie sich vor, Sie wohnen in Ostsachsen und wollen nach München. Mit einem Elektroauto! Ein abwegiger Gedanke, finden Sie? Zumindest einer, der viele Fragen nach sich zieht:

Gibt es entlang der Strecke genügend Stromtankstellen? Erreiche ich diese auch oder bleibe ich unterwegs liegen? Schalte ich die Lüftung und das Radio ein oder verkneife ich es mir lieber, weil so die Batterie länger hält? Damit jeder, der es will, eine solche Fahrt mit einem Elektroauto in Zukunft genauso beruhigt antreten kann wie mit einem herkömmlichen Auto, haben sich die Bundesländer Bayern und Sachsen im gemeinsamen Schaufenster „Elektromobilität verbindet“ zusammengefunden.

Das „Schaufenster“ steht dabei für: Erprobungsraum, Versuchslabor und Werkstatt, in der Elektromobilität auf Nutzen, Umweltwirkung und Nutzerakzeptanz getestet wird. Mehr als 60 Projekte aus den Bereichen Fahrzeug, Verkehr und Energie werden bis zum Jahresende 2015 umgesetzt.

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Elektromobilität: ENSO kooperiert mit CarSharing-Anbieter

Fotos: René Paritschkow

Jeden Morgen komme ich auf dem Weg zur Arbeit an der ENSO-Stromtankstelle am Dresdner Hauptbahnhof, Friedrich-List-Platz 2, vorbei und freue mich, wenn ich einen Elektroflitzer sehe, der dort aufgeladen wird. Seit wenigen Tagen gibt es einen Dauergast: Der mitteldeutsche CarSharing-Dienstleister teilAuto stellt an diesem Standort mit Unterstützung von ENSO und unserem Projektpartner DREWAG ein Elektroauto für seine Kunden bereit.

Elektromobilität und CarSharing passen gut zusammen, denn beides sind Ansätze, um sich umweltfreundlich fort zu bewegen. Deshalb haben meine Kollegen und ich die Kooperation mit teilAuto vorangetrieben.

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Mehr Reichweite fürs Elektroauto – Opel Ampera im ENSO-Einsatz

Echter Hingucker: Opel Ampera neben der ENSO-Ladestation in Dresden, Friedrich-List-Platz 2.

Wer mit einem Fahrzeug unterwegs ist, das mittels Batterie elektrisch betrieben wird, hat derzeit ein Problem. Für lange Strecken eignet es sich (noch) nicht. Serienfahrzeuge bringen es bisher auf maximal 150 Kilometer. Dann ist die Batterie leer. Abhilfe soll ein zusätzlicher Motor schaffen, der die Reichweite von Elektroautos verlängert. Ein erstes Fahrzeug dieses Typs in Deutschland ist der Opel Ampera. Seit vier Wochen wird er im ENSO-Fuhrpark erprobt. Eine Zwischenbilanz.

„Klassenerster.“, Elektrevolution.“, „So alltagstauglich wie eine Steckdose.“ Mit diesen Worten wirbt Opel für den Ampera, der wahrlich modern und zukunftsorientiert wirkt. Er versteht sich als Elektroauto mit Reichweitenverlängerung, das heißt er verfügt neben dem Elektromotor für den Antrieb durch eine Batterie über eine Motor-Generatoreinheit zur Stromerzeugung. Bei unseren vier Opel Ampera ein 1,4-Liter-Ottomotor mit einer 54-Kilowatt-Generatoreinheit.

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Pedelec und E-Bike: Was ist der Unterschied?

Foto: Diamant/Trek Fahrrad GmbH

Mein Nachbar erzählt von seinem neuen Pedelec, mein Kumpel von einem E-Bike. Fahren sie am Ende das Gleiche?

Laut Zweirad-Industrie-Verband wurden im vergangenen Jahr in Deutschland rund 310.000 Pedelecs bzw. E-Bikes verkauft. Das entspricht einem Marktanteil von acht Prozent. Damit sind elektrische Fahrräder schon heute ein verbreitetes Fortbewegungsmittel im Individualverkehr. Doch worin unterscheiden sich Pedelec und E-Bike?

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Sachsen wird „Schaufenster Elektromobilität“

Foto: saena

Mit Spannung haben meine Kollegen und ich aus dem Projektteam Elektromobilität die Entscheidung erwartet. Jetzt ist es sicher. Sachsen wird zusammen mit Bayern eins von deutschlandweit vier „Schaufenstern Elektromobilität“. Mit deren Umsetzung wird die elektromobile Fortbewegung in Deutschland weiter Fahrt aufnehmen.

Am 16. Januar 2012 stellten die Ministerpräsidenten von Bayern und Sachsen, Horst Seehofer und Stanislaw Tillich, in München die gemeinsame Bewerbung der beiden Freistaaten beim Bund als »Schaufenster Elektromobilität« vor. In dem folgenden Film erfahren Sie mehr.

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Elektromobilität: ENSO aktiv in der Modellregion Sachsen

Einer unserer Mitsubishi i-MiEV unterwegs im Regionalbereich Heidenau.

Im Schienenverkehr bewährt sich der Elektromotor seit Jahrzehnten. Warum also nicht auch den Straßenverkehr elektrifizieren?

Geringe Emissionen und weniger Lärm im Alltagsverkehr wären die Folge – für mich als passionierter Radfahrer eine reizvolle Vorstellung. Und auch die Politik setzt auf die Vorteile des Elektroantriebs.

 

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