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Freiberger Patente: Sächsische Verfahren zur Lithiumgewinnung

Ein Forscherteam der TU Bergakademie Freiberg hat zwei Verfahren entwickelt, mit denen sich der auf dem Weltmarkt stark nachgefragte Rohstoff Lithiumcarbonat sowohl aus dem Lithiummineral Zinnwaldit als auch aus Altbatterien gewinnen lässt. Auf diese Weise ist es möglich, eine Tonne Lithiumcarbonat zu vergleichbaren Preisen zu erhalten, wie sie derzeit auf […]

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Förderpaket Elektromobilität – endlich der große Wurf?

Elektroauto an einer öffentlichen Stromtankstelle
Elektroautos sieht man heutzutage noch selten im Straßenbild. Kann das neue Förderpaket der Bundesregierung das ändern?

Haben Sie heute schon ein Elektroauto gesehen? Vermutlich nicht – sind aktuell doch nur rund 50.000 Stromer auf Deutschlands Straßen unterwegs. Das entspricht gerade mal 0,1 Prozent des Fahrzeugbestandes.

Das ursprüngliche Ziel von 1 Million Elektroautos ist auch mit zusätzlichen Fördermaßnahmen bis zum Jahr 2020 nicht mehr zu erreichen. Das musste sich die Bundesregierung eingestehen. Vor zwei Tagen hat die Große Koalition den Zielwert auf 500.000 Fahrzeuge halbiert und ein neues Förderpaket bekanntgegeben.

Bisherige Maßnahmen, die im aktuellen Elektromobilitätsgesetz fixiert sind, beschränken sich auf verkehrsrechtliche Privilegien, wie die Mitnutzung von Bus- und Taxispuren oder Sonderparkplätze für Elektrofahrzeuge. Gebracht haben sie wenig.

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Einsteigen, bitte: Mit einem Elektroauto durch Ostsachsen stromern

Schloss Moritzburg mit Schlossteich
Machen Sie Ihren nächsten Ausflug zum malerischen Schloss Moritzburg im Elektroauto. Foto: Schlösserland Sachsen @Dittrich

Haben Sie Ihren Sommerurlaub im Schwarzwald oder im Allgäu verbracht? Dann sind Sie vielleicht in den Genuss gekommen, mit einem vor Ort angemieteten Elektroauto die Umgebung zu erkunden.

Die Ferienregionen Hochschwarzwald und Allgäu testen seit längerem, wie sich die „Stromer“ touristisch nutzen lassen. Auch in Dresden und der Sächsischen Schweiz wird es ab sofort diese Möglichkeit geben. Deshalb: Einsteigen, bitte!

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Elektrofahrrad im Test: Radeln mit eingebautem Rückenwind

Mein Testobjekt: ein Pedelec von ENSO
Mein Testobjekt, ein ENSO-Pedelec, und ich.

Pedelecs? Das sind doch diese Fahrräder mit elektrischer Tretunterstützung für das ältere Semester. Oder für jene, die keinen Ehrgeiz haben und sich einfach anschieben lassen wollen. Zugegeben, so hab ich gedacht.

Wer wie ich relativ viel mit dem Rad unterwegs ist, teilt sicher diese Einstellung. Der sportliche Ehrgeiz (oder das eigene Ego?) erlaubt es einfach nicht, fremde Hilfe durch einen Elektromotor anzunehmen.

Trotzdem war ich neugierig, was an den Dingern dran ist und wie sie sich fahren. Als sich die Gelegenheit für eine Testfahrt bot, hab ich diese beim Schopf gepackt und mir ein Elektrofahrrad bei meinen Kollegen ausgeliehen.

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Eine Million E-Fahrzeuge in 2020 auf Deutschlands Straßen?

Autoverkehr auf einer Landstraße
In fünf Jahren sollen deutlich mehr Elektroautos als heute über Deutschlands Straßen rollen. Foto: pixelio.de/Rudolpho Duba

Als Projektkoordinator habe ich die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland und vor allem in Sachsen im Blick.

Besonders aufmerksam verfolge ich, wie die Politik die Weichen stellt. Denn nach dem Willen der Bundesregierung soll es im Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen geben.

Wie nah sind wir diesem Ziel? Im letzten Fortschrittsbericht hat die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) den aktuellen Stand zusammengefasst.

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Verbundauto: Der Nächste, bitte!

Armin Raupach
Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaft und Verkehr an der TU Dresden begleitet Armin Raupach das Projekt Verbundauto. Er selbst ist begeisterter Carsharer und Radfahrer.

Normalerweise ist ein Autoschlüssel handlich. Doch anlässlich der feierlichen Übergabe der fünf „Verbundautos“ an die TU Dresden durfte das Exemplar etwas größer ausfallen. In den kommenden Wochen werden die Autoschlüssel von Nutzer zu Nutzer wandern. Denn in der Praxisstudie, die wir gemeinsam mit DREWAG und ENSO auf die Beine gestellt haben, teilen sich mehrere Fahrer ein Elektroauto.

Nach unserem Verständnis soll sich Elektromobilität und das Teilen der Autos nicht auf bestimmte Personengruppen beschränken, sondern für jedermann zugänglich und erfahrbar sein. Deshalb versuchen wir im Projekt Verbundauto möglichst viele verschiedene Personen zu gewinnen und ihre Bedürfnisse zu kombinieren.

Bewerber aus dem Stadtgebiet ohne eigenen Pkw-Stellplatz und Lademöglichkeit beispielsweise profitieren durch die gemeinsame Nutzung ebenso wie Bewohner im ländlichen Raum, die das Auto privat abstellen und aufladen können.

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Verbundauto – Carsharing für die Wissenschaft

Verbundauto VW e-up
Mit dem Praxisprojekt Verbundauto erproben DREWAG, ENSO und die TU Dresden mögliche Szenarien für die Mehrfachnutzung von Elektroautos.

Haben Sie sich schon mal überlegt, wie viele Stunden in der Woche Sie Ihr Fahrzeug wirklich nutzen? Und vor allem wie viele nicht?

Die meisten Autos fristen den Großteil ihrer Existenz im stehenden Zustand – dies gilt selbst für Carsharing-Fahrzeuge. Bedenkt man die hohen Anschaffungskosten und den auch im Stand voranschreitenden Zeitwertverlust und Verschleiß, wird einem die Verschwendung von Geld und Ressourcen bewusst. Besonders trifft das auf Elektrofahrzeuge zu, die teuer in der Anschaffung, dafür aber billiger im Unterhalt sind.

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Pedelec-Leistungsstudie: Testfahrt mit Hindernissen

Steffen Buck auf seinem Liegetrike
Im Namen der Wissenschaft: Für eine Pedelec-Leistungsstudie radelten Steffen Buck und acht Mitstreiter vom Bodensee nach Berlin. Fotos: e2rad

e2rad – ein Projekt zur Förderung der Elektromobilität auf zwei Rädern. So lautete die Projektbeschreibung in unserer Vorlesung Angewandtes Projektmanagement an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Friedrichshafen.

Doch wie können Studenten mit begrenzten Mitteln erlernte Methoden des Projektmanagements in der Praxis anwenden? Zum Beispiel, indem sie mit Pedelecs quer durch Deutschland radeln – vom Bodensee bis nach Berlin.

Wir, sieben Kommilitonen, unser Prof Dr. Jürgen Brath und ich, machten es uns im Namen der Wissenschaft zur Aufgabe, Projektmanagement und Technik zu verknüpfen – ganz im Sinne unseres Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen. Ich, Steffen Buck (23), war bei der Tour als stellvertretender Projektleiter und Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit dabei.

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e2rad: Mit Pedelecs vom Bodensee nach Berlin – Teil 2

Regenschutz
Schlechtes Wetter? Für die e2rad-Crew kein Grund zum Aufgeben. Fotos e2rad

Im ersten Teil unseres Interviews berichtete Steffen Buck, woher die Idee einer Pedelec-Tour vom Bodensee nach Berlin kommt und was die Studenten der DHBW Ravensburg, Campus Friedrichshafen, mit dem Projekt erreichen wollen.

Heute geht es weiter mit Fragen und Antworten zur Tour. Ich wollte wissen, wie sich die Teilnehmer vorbereitet haben, an welche Erlebnisse sich Steffen Buck erinnert und wie es jetzt – nachdem alle wieder nach Hause zurück gekehrt sind – weiter gehen wird.

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e2rad: Mit Pedelecs vom Bodensee nach Berlin – Teil 1

Steffen Buck vom e2rad-Team
Mit Liegetrike dabei: Steffen Buck. Fotos e2rad

Vergangene Woche war eine 15-köpfige Truppe mit Elektrorädern vom Bodensee nach Berlin unterwegs. Unser Unternehmen unterstützt die Aktion.

Die 1.150 Kilometer lange Strecke führte die Radler unter anderem durch Sachsen. Nach einer bergigen 150-Kilometer-Etappe von Gera aus legte das Team Zwischenstopp in Dresden ein.

Ich habe Steffen Buck, einem der Mitstreiter, neugierig ein paar Fragen gestellt.

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