Rubrik Freizeit abonnieren

Wasserkraftwerk Malter: Energie aus dem Stausee

Wasserkraftwerk Malter hinter der Staumauer
Seit 1914 erzeugt das Wasserkraftwerk Malter umweltfreundlichen Strom.

Wenn ich den Namen Malter höre, denke ich sofort an mein Lieblings-Eis-Café. Oftmals ist die Talsperre Malter Ausgangspunkt für unsere Familienausflüge. Bei schönem Sommerwetter gehen wir gern im Stausee baden. Ist es dafür zu kalt, machen wir einen Ausflug in das Freizeitbad oder den Kletterpark Paulsdorf. Anschließend gönnen wir uns meistens einen extra großen Eisbecher im Eiscafé Pinguin.

Doch die Talsperre Malter bietet nicht nur Möglichkeiten zur Erholung oder für sportliche Aktivitäten. In erster Linie soll sie den Lauf der Roten Weißeritz regeln, um Schäden durch Hochwasser zu vermeiden. Das abfließende Wasser nutzt unser Unternehmen, um regenerativen Strom zu erzeugen. Am Fuß der Staumauer befindet sich unser Wasserkraftwerk (WKW) Malter, das seit 1914 in Betrieb ist.

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Solardusche: Die schnelle Erfrischung im Garten

Zwei Kinder springen über einen Rasensprenger
Bei Kindern sorgt der Rasensprenger im Sommer für Erfrischung, bei Erwachsenen die Solardusche. Foto: wildsau, CC-BY-SA, Flickr

Mit Hilfe von Solarzellen lässt sich die Energie der Sonne in elektrischen Strom umwandeln. Diese Möglichkeit kennen Sie sicher nicht nur durch meine bisherigen Blogbeiträge. Doch das Sonnenlicht kann noch mehr.

Neben Strom liefert es auch Wärme. Wer im Hochsommer schon einmal schwarze Kleidung getragen hat, kann das sicher bestätigen. Schwarze Oberflächen nehmen die wärmenden Sonnenstrahlen besonders gut auf.

Diese Eigenschaft können Sie sich auch im Garten zunutze machen und eine Solardusche aufstellen. Sie bietet nach getaner Arbeit an heißen Sommertagen eine schnelle Erfrischung für alle, die zu alt sind, um noch über den Rasensprenger zu hüpfen.

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Energiegeschichte: Kohleförderung seit 1987 im Tagebau Reichwalde

Antje Lehnigk
Antje Lehnigk ist verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit in den Tagebauen Nochten und Reichwalde.

Ich bin ein seltenes Exemplar im Tagebau Reichwalde. Statt im Blaumann Kohle oder die Erde darüber zu fördern, fahre ich meist in orange-gelber Jacke mit einem Mannschaftstransportwagen (MTW) durch den Tagebau.

Ich allein bräuchte keinen großen MTW, aber meist bin ich in Begleitung. Schulklassen, Firmen aus der Energiewirtschaft oder weitgereiste Energieexperten – sogar aus Australien kamen schon Gäste – führe ich durch den Tagebau und erkläre ihnen die Arbeit der Bergleute.

700 Fahrradfahrer am Stück, wie sie am 19. Juni im Rahmen der ENSO-RUNDUM-TOUR zu mir an den Aussichtspunkt im Tagebau Reichwalde kommen, waren noch nie dabei. Ich bin mir sicher, sie werden viel Neues und Interessantes erfahren.

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Aktive Erholung: Deutscher Wandertag in der Sächsischen Schweiz

Wandern
Wandern ist Anstrengung und Erholung zugleich. Foto: Michael Bader/Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.

Wandern. Das ist für mich Naturgenuss, Familienzeit, entdecken, abschalten. Durchaus auch Anstrengung und schwitzen – gerade, wenn wir Weinholds im Elbsandsteingebirge unterwegs sind, wo man zum Teil ordentlich kraxeln muss.

Ähnlich wird es den Teilnehmern des 116. Deutschen Wandertages gehen, die in diesem Sommer aus allen Himmelsrichtungen in die Sächsische Schweiz strömen.

Vom 22. bis 27. Juni ist die Seidenblumenstadt Sebnitz Ziel für 20.000 bis 30.000 Wanderfreunde. ENSO unterstützt die Veranstaltung finanziell. Unser Vorstand, Dr. Reinhard Richter, ist einer der Botschafter des größten deutschen Wanderereignisses und wünscht allen Besuchern eine erlebnisreiche Zeit.

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Wasserkraftwerk Seifersdorf: Energie aus zwei Quellen

Wasserkraftwerk Seifersdorf mit Photovoltaikanlage
Mit seinen fassadenintegrierten Solarmodulen erzeugt das Wasserkraftwerk Seifersdorf auch umweltfreundlichen Sonnenstrom.

Das zweite Wasserkraftwerk (WKW), das ich Ihnen im Rahmen unserer kurzen Blog-Serie vorstelle, ist das WKW Seifersdorf. Es ist die kleinste und jüngste unserer sechs Anlagen, die wir entlang der Roten und Wilden Weißeritz betreiben.

Das WKW Seifersdorf nahm 1911 den Betrieb auf. Damals erzeugte es Strom durch eine Kraftanlage mit Mühlradantrieb. 20 Jahre später wurde der Gleichstromgenerator durch einen Drehstromgenerator ausgetauscht. Drehstromgeneratoren zeichnen sich durch eine höhere Effizienz, geringeren Materialbedarf und damit auch geringeren Verschleiß aus.

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Wasserkraftwerk Rabenauer Grund: So schön kann Technik sein

Rote Weißeritz
Entlang der Roten und Wilden Weißeritz erzeugen sechs ENSO-Wasserkraftwerke umweltfreundlichen Strom.

Heute ist der weltweite Tag des Wassers. Dieses Element, das für das Leben auf der Erde verantwortlich ist, hat mich schon immer fasziniert. So war es kein Zufall, dass ich mich im Jahr 2000 für das Studium der Wasserwirtschaft entschied.

In meiner Abteilung Neue Energien habe ich zwar mehr mit Sonne und Biomasse zu tun. Aber auch die sechs ENSO-eigenen Wasserkraftwerke (WKW) an der Roten und Wilden Weißeritz im Vorland des Osterzgebirges beschäftigen meine Kollegen und mich.

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Fürs Eislaufen braucht’s viel Energie

EnergieVerbund Arena
Auch ohne Schnee und Kälte kommen Eislauffans in der EnergieVerbund Arena in Dresden auf ihre Kosten. Foto: Jürgen Mummert

Sie ist die größte unter den 100 städtischen Sportanlagen in Dresden: die EnergieVerbund Arena. Ihren Namen erhielt sie vor fünf Jahren nach einem Sponsor, der EnergieVerbund Dresden GmbH.

Seit der Eröffnung des Sportkomplexes im August 2007 sind die Nutzerzahlen kontinuierlich gestiegen. Mehr als eine halbe Million Gäste pro Jahr kommen bei weitem nicht nur aus der Landeshauptstadt.

Als Zuschauer feuern sie die Dresdner Eislöwen oder den Handballclub Elbflorenz 2006 e.V. an. Auf spiegelglattem Eis und dem Hallenparkett treten sie selbst in Aktion.

Allein rund 100.000 Eisläufer nutzen das öffentliche Angebot von Oktober bis März. Dafür braucht es viel Energie – im wahrsten Sinne des Wortes.

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Weihnachtstradition: Ein geschmückter Baum zum Fest

Geschmückter Weihnachstbaum
Ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum bringt Behaglichkeit ins Wohnzimmer. Foto: Julien Christ/pixelio.de

Für viele ist er das Symbol für die schönste Zeit des Jahres: der Weihnachtsbaum. 23 Millionen Stück wurden laut dem Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger (BWS) im vergangenen Jahr deutschlandweit verkauft.

Auch aus sächsischen Haushalten ist das immergrüne Gewächs zum Jahresende nicht mehr wegzudenken. Rund 30.000 Bäume verkauft der Staatsbetrieb Sachsenforst jährlich aus heimischen Wäldern. Darunter sind vor allem Blaufichten, Gemeine Fichten, Kiefern und Nordmanntannen – der beliebteste Weihnachtsbaum der Deutschen.

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Einsteigen, bitte: Mit einem Elektroauto durch Ostsachsen stromern

Schloss Moritzburg mit Schlossteich
Machen Sie Ihren nächsten Ausflug zum malerischen Schloss Moritzburg im Elektroauto. Foto: Schlösserland Sachsen @Dittrich

Haben Sie Ihren Sommerurlaub im Schwarzwald oder im Allgäu verbracht? Dann sind Sie vielleicht in den Genuss gekommen, mit einem vor Ort angemieteten Elektroauto die Umgebung zu erkunden.

Die Ferienregionen Hochschwarzwald und Allgäu testen seit längerem, wie sich die „Stromer“ touristisch nutzen lassen. Auch in Dresden und der Sächsischen Schweiz wird es ab sofort diese Möglichkeit geben. Deshalb: Einsteigen, bitte!

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Ferientipp: Auf den Spuren des Lichts

Besucher
Spannend für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahre ist die Sonderausstellung zum Licht. Foto: Marco Wende/ Technische Sammlungen Dresden

Schon mehrmals habe ich die Technischen Sammlungen besucht. Immer gab es etwas Eindrucksvolles oder Überraschendes zu entdecken. Diesmal erwartet mich gleich zu Beginn das Unerwartete: Mit Eintritt in die Ausstellung „HiLights! Neues vom Licht“ umgibt mich Dunkelheit.

Am Anfang bin ich darüber irritiert. Beim Weitergehen leuchtet es mir im wahrsten Sinne des Wortes ein: Das Licht, seine Eigenschaften und die Experimente wirken nun mal am besten, wenn es um einen herum finster ist.

Die Ausstellung ist eine der zahlreichen Aktivitäten des „Dresdner Lichtjahres“, mit dem sich unsere sächsische Landeshauptstadt am Internationalen Jahr des Lichts 2015 beteiligt. Von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen soll dieses Jahr an die Bedeutung von Licht als elementare Lebensvoraussetzung erinnern.

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