EMBATT – Mehr Reichweite für Elektroautos

Urlaubszeit. Volle Straßen. Der Staubericht im Radio ist ellenlang und die Kinder auf dem Rücksitz quengeln. Kommt Ihnen das bekannt vor? Sicherlich! Denn nahezu jeder fuhr schon einmal mit dem Auto in den Urlaub. Laut einer repräsentativen Umfrage der Aral AG, war 2016 der Pkw das beliebteste Reiseverkehrsmittel unter den […]

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Kommunen testen Elektroautos von ENSO

Die Netzgesellschaften von ENSO und DREWAG, die Dresdner Verkehrsbetriebe AG, die Stadtreinigung Dresden GmbH sowie ostsächsischen Kommunen und Institutionen nehmen seit Anfang vorigen Jahres am Förderprogramm zur Elektromobilität teil. Mit diesem Programm unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur die Beschaffung von Elektrofahrzeugen, den Aufbau von Ladeinfrastruktur und die Erarbeitung von […]

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Projekt ENMOVER abgeschlossen: Mobiler dank Elektroauto

Ladesäule-Neusalza-Spremberg
Ins Projekt ENMOVER waren auch Kommunen wie Neusalza-Spremberg einbezogen.

Nach drei Jahren haben DREWAG, ENSO NETZ und TU Dresden das Projekt „Ener­gie und Mobilität im Verbund“ (kurz ENMOVER) erfolgreich abgeschlossen.

Zum Einsatz kamen 39 Elektrofahrzeuge – einerseits in den Flotten der Unternehmen, zum anderen in Kommunen und bei anderen Partnern. Über die Verbundauto-Aktion  waren auch private und betriebliche Nutzer eingebunden.

Ziel war es, verschiedene Einsatzszenarien von Elektrofahrzeugen zu testen und neue Mobilitätsangebote zu erproben.

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Von BMW i3 bis VW e-up – Elektroautos im Vergleich

Elektroauto an der Zapfsäule
Nach wie vor selten im Straßenbild: Ein Elektroauto an einer öffentlichen Ladesäule. Dabei gibt es auch heute schon Einsatzfelder, für die sich ein Stromer lohnt. Foto: PETAIR, Fotolia

Seit Juli gibt es den sogenannten Umweltbonus für Elektrofahrzeuge. Über diese Förderung i. H. von 4.000 EUR bzw. 3.000 EUR für die Anschaffung von reinen Elektrofahrzeugen und Plug-In-Hybriden habe ich bereits berichtet.

Die Anzahl der Anträge hält sich mit etwa 3.000 stark in Grenzen – der erhoffte Anschub des Markthochlaufs bleibt bisher aus. Woron liegt das?

Die Kaufprämie hilft, deckt in der Regel aber nicht den gesamten Kostenunterschied zum vergleichbaren Verbrennermodell.

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Förderpaket Elektromobilität – endlich der große Wurf?

Elektroauto an einer öffentlichen Stromtankstelle
Elektroautos sieht man heutzutage noch selten im Straßenbild. Kann das neue Förderpaket der Bundesregierung das ändern?

Haben Sie heute schon ein Elektroauto gesehen? Vermutlich nicht – sind aktuell doch nur rund 50.000 Stromer auf Deutschlands Straßen unterwegs. Das entspricht gerade mal 0,1 Prozent des Fahrzeugbestandes.

Das ursprüngliche Ziel von 1 Million Elektroautos ist auch mit zusätzlichen Fördermaßnahmen bis zum Jahr 2020 nicht mehr zu erreichen. Das musste sich die Bundesregierung eingestehen. Vor zwei Tagen hat die Große Koalition den Zielwert auf 500.000 Fahrzeuge halbiert und ein neues Förderpaket bekanntgegeben.

Bisherige Maßnahmen, die im aktuellen Elektromobilitätsgesetz fixiert sind, beschränken sich auf verkehrsrechtliche Privilegien, wie die Mitnutzung von Bus- und Taxispuren oder Sonderparkplätze für Elektrofahrzeuge. Gebracht haben sie wenig.

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Einsteigen, bitte: Mit einem Elektroauto durch Ostsachsen stromern

Schloss Moritzburg mit Schlossteich
Machen Sie Ihren nächsten Ausflug zum malerischen Schloss Moritzburg im Elektroauto. Foto: Schlösserland Sachsen @Dittrich

Haben Sie Ihren Sommerurlaub im Schwarzwald oder im Allgäu verbracht? Dann sind Sie vielleicht in den Genuss gekommen, mit einem vor Ort angemieteten Elektroauto die Umgebung zu erkunden.

Die Ferienregionen Hochschwarzwald und Allgäu testen seit längerem, wie sich die „Stromer“ touristisch nutzen lassen. Auch in Dresden und der Sächsischen Schweiz wird es ab sofort diese Möglichkeit geben. Deshalb: Einsteigen, bitte!

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Eine Million E-Fahrzeuge in 2020 auf Deutschlands Straßen?

Autoverkehr auf einer Landstraße
In fünf Jahren sollen deutlich mehr Elektroautos als heute über Deutschlands Straßen rollen. Foto: pixelio.de/Rudolpho Duba

Als Projektkoordinator habe ich die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland und vor allem in Sachsen im Blick.

Besonders aufmerksam verfolge ich, wie die Politik die Weichen stellt. Denn nach dem Willen der Bundesregierung soll es im Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen geben.

Wie nah sind wir diesem Ziel? Im letzten Fortschrittsbericht hat die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) den aktuellen Stand zusammengefasst.

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Verbundauto: Der Nächste, bitte!

Armin Raupach
Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaft und Verkehr an der TU Dresden begleitet Armin Raupach das Projekt Verbundauto. Er selbst ist begeisterter Carsharer und Radfahrer.

Normalerweise ist ein Autoschlüssel handlich. Doch anlässlich der feierlichen Übergabe der fünf „Verbundautos“ an die TU Dresden durfte das Exemplar etwas größer ausfallen. In den kommenden Wochen werden die Autoschlüssel von Nutzer zu Nutzer wandern. Denn in der Praxisstudie, die wir gemeinsam mit DREWAG und ENSO auf die Beine gestellt haben, teilen sich mehrere Fahrer ein Elektroauto.

Nach unserem Verständnis soll sich Elektromobilität und das Teilen der Autos nicht auf bestimmte Personengruppen beschränken, sondern für jedermann zugänglich und erfahrbar sein. Deshalb versuchen wir im Projekt Verbundauto möglichst viele verschiedene Personen zu gewinnen und ihre Bedürfnisse zu kombinieren.

Bewerber aus dem Stadtgebiet ohne eigenen Pkw-Stellplatz und Lademöglichkeit beispielsweise profitieren durch die gemeinsame Nutzung ebenso wie Bewohner im ländlichen Raum, die das Auto privat abstellen und aufladen können.

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Strom aus der Straße: eine Idee mit Zukunft?

Solarstraße mit integrierten LEDs
LEDs in der Solarstraße können Fahrbahn-markierungen anzeigen und den Fahrer vor Gefahrstellen warnen. Bild: Dan Walden

Als Kind habe ich gern mit Autos gespielt. Anfangs reichten die kleinen „Hot Wheels“, um bei mir wahre Begeisterungsstürme hervorzurufen. Einige davon änderten sogar ihre Farbe, sobald ich sie unter warmes oder kaltes Wasser gehalten habe. Später musste es dann größer, ferngesteuert und elektrisch sein. Umso mehr freute ich mich, als Weihnachten die lang ersehnte Carrera-Autorennbahn unter dem Weihnachtsbaum lag.

Was ich seit damals nur von der Spielzeugrennbahn kenne, könnte in Zukunft Wirklichkeit werden: Strom, der aus der Straße kommt! Das amerikanische Unternehmen Solar Roadways testet zurzeit, ob sich asphaltierter Straßenbelag durch Solarmodule ersetzen lässt.

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Nachhaltige Mobilität: Der Schlüssel liegt im richtigen Mix

Patrick-Schöne
Patrick Schöne ist Verkehrsingenieur und Geschäftsführer beim mitteldeutschen Carsharing-Anbieter teilAuto. Foto: teilAuto

Mit 16 bekam ich ein Moped. Zwei Jahre lang bin ich damit in meiner Geburtsstadt Zittau und im Umland herumgefahren, dann habe ich es wieder verkauft. Es ist bis heute das einzige motorisierte Fahrzeug geblieben, das mir gehört hat. Zugegeben, ich bin eher ein Bahn- und Radfahrer.

Das ist für manche Menschen schwer zu glauben, da ich tagtäglich mit Autos zu tun habe. Als Geschäftsführer von teilAuto bin ich für unseren Fuhrpark zuständig. Dieser umfasst mittlerweile über 500 Fahrzeuge in Mitteldeutschland, 150 davon allein in Dresden.

Zum Carsharing gekommen bin ich, weil ich mich für einen vernünftigen Einsatz von Verkehrsmitteln engagieren wollte. Es gibt Wege, für die ein Auto praktisch und sinnvoll ist, wie zum Beispiel beim Transport schwerer Gegenstände und bei Ausflügen zu Orten, die nur schwer mit dem Öffentlichen Personennahverkehr zu erreichen sind.

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