Umweltfreundlich und zum Nulltarif: Energie aus Sonnenlicht

Die Natur ist ein riesiges Sonnenkraftwerk aus Millionen einzelner Blätter, überlege ich beim Wandern mit meinen Freunden auf dem ENSO-Energie-Erlebnispfad: Ohne Lichtenergie keine Photosynthese. Ohne Photosynthese kein Pflanzenwachstum. Ohne Pflanzenwachstum keine Nahrung für Mensch und Tier. Und mein Körper produziert mithilfe des Sonnenlichts ausgiebig Serotonin (hebt die Laune, macht aktiv) […]

Beitrag lesen

ENSO-Energie-Erlebnispfad: Energie auf Schritt und Tritt

Frau mit Kind an Experimentierstation

Fast ein Drittel ihres Stromverbrauchs decken die Deutschen mittlerweile aus erneuerbaren Energiequellen. Mit sechs Wasserkraftwerken, drei Windkraftanlagen, einem Biogasprojekt und zahlreichen Photovoltaikanlagen sorgt auch unser Unternehmen für umweltfreundlichen Strom. Was im Großen die Weichen für die Zukunft stellt, können Wanderer und Radfahrer auf dem ENSO-Energie-Erlebnispfad im Kleinen auf Schritt und […]

Beitrag lesen

Wasserkraftwerk Lehnmühle: Jüngling unter Technikveteranen

Luftaufnahme des Wasserkraftwerks Lehnmühle

Die Sonne lacht und das Grün sprießt. Endlich entfaltet der Frühling wieder seine ganze Schönheit und lädt zu ausgiebigen Spaziergängen oder Wanderungen ein. Einen Ausflug zur Talsperre Lehnmühle habe ich mir für dieses Frühjahr fest vorgenommen. Natur und Technik bilden entlang der Wilden Weißeritz schon seit langem eine Einheit. Die […]

Beitrag lesen

Wasserkraftwerk Malter: Energie aus dem Stausee

Wasserkraftwerk Malter hinter der Staumauer
Seit 1914 erzeugt das Wasserkraftwerk Malter umweltfreundlichen Strom.

Wenn ich den Namen Malter höre, denke ich sofort an mein Lieblings-Eis-Café. Oftmals ist die Talsperre Malter Ausgangspunkt für unsere Familienausflüge. Bei schönem Sommerwetter gehen wir gern im Stausee baden. Ist es dafür zu kalt, machen wir einen Ausflug in das Freizeitbad oder den Kletterpark Paulsdorf. Anschließend gönnen wir uns meistens einen extra großen Eisbecher im Eiscafé Pinguin.

Doch die Talsperre Malter bietet nicht nur Möglichkeiten zur Erholung oder für sportliche Aktivitäten. In erster Linie soll sie den Lauf der Roten Weißeritz regeln, um Schäden durch Hochwasser zu vermeiden. Das abfließende Wasser nutzt unser Unternehmen, um regenerativen Strom zu erzeugen. Am Fuß der Staumauer befindet sich unser Wasserkraftwerk (WKW) Malter, das seit 1914 in Betrieb ist.

Beitrag lesen

Wasserkraftwerk Seifersdorf: Energie aus zwei Quellen

Wasserkraftwerk Seifersdorf mit Photovoltaikanlage
Mit seinen fassadenintegrierten Solarmodulen erzeugt das Wasserkraftwerk Seifersdorf auch umweltfreundlichen Sonnenstrom.

Das zweite Wasserkraftwerk (WKW), das ich Ihnen im Rahmen unserer kurzen Blog-Serie vorstelle, ist das WKW Seifersdorf. Es ist die kleinste und jüngste unserer sechs Anlagen, die wir entlang der Roten und Wilden Weißeritz betreiben.

Das WKW Seifersdorf nahm 1911 den Betrieb auf. Damals erzeugte es Strom durch eine Kraftanlage mit Mühlradantrieb. 20 Jahre später wurde der Gleichstromgenerator durch einen Drehstromgenerator ausgetauscht. Drehstromgeneratoren zeichnen sich durch eine höhere Effizienz, geringeren Materialbedarf und damit auch geringeren Verschleiß aus.

Beitrag lesen

ENSO-Energie-Erlebnispfad: Wie alles anfing

Wasserkraftwerk Seifersdorf
ENSO errichtete das Wasserkraftwerk Seifersdorf 2004 komplett neu. Zwei Jahre zuvor zerstörte das Jahrhunderthochwasser seinen historischen Vorgänger.

Wochenende. Die Sonne lacht. Mit meiner Familie bin ich auf dem Energie-Erlebnispfad im Rabenauer Grund unterwegs. Angenehm kühl ist es hier! Unsere Wanderung führte uns von Freital-Hainsberg vorbei am historischen Wasserkraftwerk Rabenauer Grund bis zum „Gläsernen“ Wasserkraftwerk Seifersdorf. Da stehen wir nun und bewundern das Bauwerk.

Sehr modern sieht es aus. Ganz zeitgemäß glitzern an der Gebäudefassade 21 blaue Solarmodule in der Sonne. Zehn Jahre ist es her, dass ENSO den Technikveteran wiederaufgebaut und so schmuck herausgeputzt hat. Das historische Wasserkraftwerk, welches seit 1911 an dieser Stelle seinen Dienst verrichtete, fiel im August 2002 dem Jahrhunderthochwasser zum Opfer.

Beitrag lesen

E-Bike: Mehr und mehr Verleihstationen in Ostsachsen

E-Bike
Mit einem E-Bike sind selbst steile Anstiege ein Kinderspiel. Foto: Uschi Dreiucker/pixelio.de

Länge: 27 Kilometer. Höhenmeter: 345. Fahrzeit: etwa 90 Minuten. Das zeigte der Tachometer am Ende meiner letzten Tour an. Mit meinem Mountainbike bin ich von Dippoldiswalde über Hennersdorf, Ammelsdorf und Bärenfels zum Kurort Altenberg gefahren. Die Strecke ist zwar recht kräftezehrend, aber für halbwegs geübte Mountainbiker kein Problem.

Während ich mich mit reiner Muskelkraft auf den Erzgebirgskamm strampelte, wurde ich das eine oder andere Mal überholt – sogar von Zweirädern mit Fahrradanhänger. Fragezeichen über meinen Fitnesszustand machten sich in meinem Kopf breit. Dann der erlösende Gedanke: „Das geht doch nur mit einem E-Bike“. Beim nächsten Überholmanöver einmal genau hingeschaut – tatsächlich.

Beitrag lesen

Energie erleben zwischen Tharandt und dem Rabenauer Grund

ENSO-Stromtankstelle in Tharandt
An der ENSO-Stromtankstelle in Tharandt können Sie Parken und “Betanken” Ihres Elektroflitzers gut kombinieren.

Am P&R Bahnhof Tharandt befindet sich eine von sechs ENSO-Stromtankstellen. Also schnappe ich mir einen Elektroflitzer aus unserem Fuhrpark und fahre zum vierten Teilabschnitt des Energie-Erlebnispfades nach Tharandt.

Von Dresden aus sind es ja nur 15 Kilometer. Das Gute: während meiner Wanderung kann ich den Mitsubishi i-MiEV an unserer Ladestation wieder aufladen. Ich drehe den Zündschlüssel nach rechts, vernehme ein leises Summen, das stromgetriebene Herz schlägt.

Bis auf die Stille beim Fahren ist der i-MiEV ein ganz normales Auto mit Automatikwählhebel, Radio, Navigationssystem und den üblichen Bedienelementen. Nur das Cockpit mit Digitaltacho, Batterie- und Reichweitenanzeige verraten mir, dass ich in einem Elektroflitzer sitze. Ladekabel angeschlossen, Tankcode eingegeben und ab auf den Pfad.

Beitrag lesen

Energie erleben zwischen Klingenberg und Tharandt

Die-Staumauer-Talsperre-Klingenberg
Der Ausgangspunkt meiner erlebnisreichen Wanderung – die Staumauer der Talsperre Klingenberg. Fotos: René Gaens

Zurzeit lädt das Wetter ja nicht gerade zum Wandern ein. Die Aussichten versprechen allerdings, dass der Regen bald den Sonnenstrahlen weichen soll. Höchste Zeit also, Ihnen den dritten Teilabschnitt des ENSO-Energie-Erlebnispfades vorzustellen. Er führt von unserem Wasserkraftwerk (WKW) Klingenberg zum Wasserkraftwerk Tharandt. Übrigens, auf dem Abschnitt gibt es nun einen neuen Höhenweg – vom Bahnhof Edle Krone zur Jugendherberge „Am Tharandter Wald“.

Für die zirka 13 Kilometer lange Strecke habe ich ungefähr vier Stunden benötigt – ohne eine längere Pause einzulegen. Unterwegs und an unseren drei Energie-Erlebnisstationen gibt es viel zu entdecken. Leider führt der Erlebnispfad aber teilweise auch über asphaltierte Straßen. Deshalb folgender Tipp:

Eine Wanderung, die Sie an Szenen aus Grimms Märchen denken lässt und Kindheitserinnerungen weckt, erleben Sie auf dem Weg von der Talsperre Klingenberg zum WKW Dorfhain. Tauchen Sie ein in eine Welt aus knochigen Bäumen, von Farnen und Moos bewachsenen Felsen und lauschen Sie den Stromschnellen der Wilden Weißeritz. Wer es etwas abenteuerlicher wünscht, startet seine Tour am neuen Höhenweg am Bahnhof Edle Krone. Ach, festes Schuhwerk nicht vergessen!

Beitrag lesen