Freiberger Patente: Sächsische Verfahren zur Lithiumgewinnung

Ein Forscherteam der TU Bergakademie Freiberg hat zwei Verfahren entwickelt, mit denen sich der auf dem Weltmarkt stark nachgefragte Rohstoff Lithiumcarbonat sowohl aus dem Lithiummineral Zinnwaldit als auch aus Altbatterien gewinnen lässt. Auf diese Weise ist es möglich, eine Tonne Lithiumcarbonat zu vergleichbaren Preisen zu erhalten, wie sie derzeit auf […]

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Diplomarbeit: Spannungshaltung im Stromnetz der Zukunft

Victor
In seiner Diplomarbeit beschäftigt sich Victor Vodenitscharov mit dem Blindleistungsverhalten Erneuerbarer-Energien-Anlagen.

Als sich vor etwas mehr als einem Jahr mein Studium der Elektrotechnik langsam dem Ende neigte, kam mir der Karriere-Tag an meiner Hochschule Zittau gerade recht. Auf der Suche nach einem Thema für meine Diplomarbeit stieß ich auf den Stand der ENSO, an dem sich auch die ENSO NETZ vorstellte. Denn die wichtige Rolle der Netzbetreiber bei der Energiewende interessierte mich schon immer.

Als Schnittstelle zwischen Erzeuger und Verbraucher sind es die Netzbetreiber, die eine sichere Energieversorgung gewährleisten. Sie überbrücken nicht nur räumliche Entfernungen, sondern gleichen auch Schwankungen zwischen der Stromerzeugung und dem Verbrauch aus.

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Neues bei Jugend forscht: Von Tintenlöscher bis Medizintechnik

Tintenkleckse
Tintenkleckse? Kein Problem für den Tintenlöscher von Jungforscher Tobias Jordan: Er erwärmt die Tinte und schwupps löst sie sich auf. Foto: Claudia Hautumm/pixelio.de

Einen Tintenlöscher, mit dem sich Tinte präzise entfernen lässt, ohne Bleistiftzeichnungen oder gar das Papier zu beschädigen. Der Traum eines jeden Schülers! Zumindest wäre es meiner in jungen Jahren gewesen. Denn nicht selten befand sich an der Stelle, an der ich gekillert habe, ein Löchlein im Blatt und meine kreativen Zeichnungen waren verschmiert. 😉

Die Idee für den neuartigen thermischen Tintenlöscher stammt von Jungforscher Tobias Jordan. Ich bin gespannt, wie er sie uns zum diesjährigen Regionalwettbewerb Dresden-Ostsachsen am 3. März präsentiert.

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Deutschlandstipendium: Unterstützung im Doppelpack

ENSO-Deutschlandstipendiaten Henrike Kietz und Kai Uhlig
Unsere Deutschlandstipendiaten Henrike Kietz und Kai Uhlig.

Mit 300 Euro monatlich fördert das Deutschlandstipendium Hochschüler mit herausragenden Studienleistungen. Für jeweils zwei Semester kommt die eine Hälfte des Geldes vom Bund, die andere von privaten Förderern wie unserem Unternehmen.

Wir finden, das Deutschlandstipendium ist eine super Sache und unterstützen es gleich doppelt: an der Technische Universität (TU) Dresden und an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden.

Ich habe mit unseren beiden Stipendiaten Henrike Kietz (26) und Kai Uhlig (23) über das Förderprogramm gesprochen.

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Solepower: Energie aus der Schuhsohle

Informatikkaufmann Rico Hoffmann beim Joggen
Als Informatikkaufmann sitze ich viel vor dem Rechner. Bewegung ist dann nach dem Feierabend angesagt.

Jetzt ist der Sommer auch in Ostsachsen angekommen. Höchste Zeit, etwas für meine Strandfigur zu tun. 😉 Also rein in die Sportklamotten, Schuhe gebunden und erst mal eine Runde laufen gehen!

Meine Strecke lasse ich mir durch eine Jogging-App anzeigen. Nur leider geht der Akku meines Smartphones dabei oftmals mittendrin in die Knie.

Eine Erfindung aus den USA könnte dafür sorgen, dass das zukünftig nicht mehr passiert.

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Verbundauto: Der Nächste, bitte!

Armin Raupach
Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaft und Verkehr an der TU Dresden begleitet Armin Raupach das Projekt Verbundauto. Er selbst ist begeisterter Carsharer und Radfahrer.

Normalerweise ist ein Autoschlüssel handlich. Doch anlässlich der feierlichen Übergabe der fünf „Verbundautos“ an die TU Dresden durfte das Exemplar etwas größer ausfallen. In den kommenden Wochen werden die Autoschlüssel von Nutzer zu Nutzer wandern. Denn in der Praxisstudie, die wir gemeinsam mit DREWAG und ENSO auf die Beine gestellt haben, teilen sich mehrere Fahrer ein Elektroauto.

Nach unserem Verständnis soll sich Elektromobilität und das Teilen der Autos nicht auf bestimmte Personengruppen beschränken, sondern für jedermann zugänglich und erfahrbar sein. Deshalb versuchen wir im Projekt Verbundauto möglichst viele verschiedene Personen zu gewinnen und ihre Bedürfnisse zu kombinieren.

Bewerber aus dem Stadtgebiet ohne eigenen Pkw-Stellplatz und Lademöglichkeit beispielsweise profitieren durch die gemeinsame Nutzung ebenso wie Bewohner im ländlichen Raum, die das Auto privat abstellen und aufladen können.

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Energiegeschichte: Mit Gaslaternen begann die Straßenbeleuchtung

Gaslaterne
Die Gasbeleuchtung löste die Ära der Kerzen, Öl- und Petroleumlampen ab. Foto: brit berlin / pixelio.de

Die Gaslaternen und ich hatten einen schlechten Start – das muss ich gleich zu Beginn gestehen. Denn als ich neulich nachts mit dem Auto auf den schwach beleuchteten Straßen des Dresdner Stadtteils Striesen unterwegs war, habe ich auf die Gasbeleuchtung geschimpft. Da wusste ich noch nicht, dass sie eine herausragende Erfindung ist.

Heute gebe ich ihr eine zweite Chance und werfe einen Blick in die Energiegeschichte. Schließlich spielten Dresden und der hier tätige Rudolf Sigismund Blochmann (1784 – 1871) eine wichtige Rolle in den Anfängen der deutschen Gasindustrie.

Doch schauen wir zunächst auf die Insel nach Großbritannien. 1792 gelang es dem schottischen Erfinder und Ingenieur William Murdoch, eine funktionierende Gasbeleuchtung zu entwickeln. In seinem eigenen Haus experimentierte er und setze als Energiequelle ein Gas ein, das unter Luftabschluss bei der Verbrennung von Kohle entsteht. Über Kupferrohre leitete er das Gas ins Haus und speiste damit die Gaslampen.

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Strom auf Vorrat: Wie sich Energie speichern lässt

Batterien
Batterien sind klassische Energiespeicher. In Uhren, Handys oder Kameras nutzen wir sie ständig. Foto: Simone Hainz / pixelio.de

Im Herbst und Winter weht der Wind bekanntlich häufiger als im Frühjahr und Sommer. Erst kürzlich bin ich mitten in der Nacht vom Scheppern unserer Außenrollos wach geworden, an denen eine steife Brise rüttelte.

Schlecht für meinen Schlaf, gut für die Windenergieerzeugungsanlagen, habe ich mir da gedacht. Mitten in der Nacht wird allerdings deutlich weniger Strom benötigt als tagsüber – insbesondere an den Wochenenden.

Energiespeicher machen es möglich, den überschüssigen Strom später zu nutzen. Die wohl bekanntesten sind Batterien. Im Alltag finden sie sich in jedem mobilen elektrischen Gerät, wie zum Beispiel Uhren, Handys oder Kameras.

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MapBiquitous – Navigationssystem ohne Grenzen

Dr. Thomas Springer
Dr.-Ing. Thomas Springer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Rechnernetze der Fakultät Informatik an der TU Dresden.

In der Winterausgabe des ENSO-Magazins haben Sie im Beitrag zur Kommunikation der Zukunft auf den Seiten 16/17 vielleicht schon über unser aktuelles Forschungsprojekt an der Professur Rechnernetze der Technischen Universität Dresden gelesen: MapBiquitous.

Wir arbeiten an einer Lösung, die Ortung und Navigation im Innen- und Außenbereich von Gebäuden verbindet. Eine Anwendungsmöglichkeit ist die Verwaltung von Gebäuden – bis hin zum Energieverbrauch einzelner Räume.

Sie waren sicher schon einmal in der Situation, sich in einer neuen Umgebung schnell orientieren zu müssen. Navigationssysteme für Fahrzeuge oder Apps auf dem Smartphone helfen hier weiter.

Sie stellen den aktuellen Aufenthaltsort auf einer Karte dar und können einen Weg zum gewünschten Zielort ermitteln. Große Umwege und das umständliche Hantieren mit Karten gehören dank dieser modernen Helfer der Vergangenheit an.

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“Verwirkliche Deine Idee” bei Jugend forscht!

Regionalwettbewerbsleiterin Saskia Schnasse ist hauptberuflich Gymnasiallehrerin für Mathematik und Physik. Hier mit ENSO-Juror Alexander Schwolow.
Regionalwettbewerbsleiterin Saskia Schnasse ist hauptberuflich Gymnasiallehrerin für Mathematik und Physik. Hier mit ENSO-Juror Alexander Schwolow.

Das Plakat von Jugend forscht 2014 gefällt mir besonders gut: ein halb fertiggestellter Roboter, der ungeduldig darauf wartet, dass er endlich loslegen kann. Genau so geht es mir gerade auch.Ich bin ehrenamtlich als Wettbewerbsleiterin des Regionalwettbewerbs Jugend forscht Dresden / Ostsachsen tätig. Gemeinsam mit den Patenfirmen ENSO, Wacker Chemie AG Nünchritz und dem Wirtschaftsforum Sächsisches Elbland organisiere ich die jeweils erste Wettbewerbsrunde. Mit Verteilung des neuen Plakates und einer Auftaktveranstaltung geht es los.

Ich bin voller Tatendrang und neugierig auf die Projekte und Teilnehmer, die sichanmelden werden. Jugend forscht führt immer wieder zu interessanten Begegnungen.

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