Energie-ABC: Hydraulischer Abgleich

moderne Heizkörperventile

Kommt Ihnen das bekannt vor? Egal, wie weit Sie die Thermostate an Ihren Heizkörper aufdrehen, der eine wird nur lauwarm, der andere glüht. Dazu kommen Rauschen oder Gluckern in den Rohrleitungen. Das ist nicht nur ungemütlich, sondern sorgt auch für einen hohen Energieverbrauch. Der Grund dafür: Das Wasser im Heizungskreislauf […]

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Meine Heizung: Holzpellets plus Solarthermie

Blick ins Pelletlager
Martin Schramm kontrolliert den Füllstand des Pelletlagers.

Gemeinsam mit sieben anderen Familien kauften meine Frau und ich vor zehn Jahren ein Grundstück mit dreiseitiger Bebauung in einem alten Dresdner Dorfkern. Eine umfangreiche Sanierung war dringend nötig. Wir wollten die Grundrisse und Wohnungsaufteilungen verändern und mussten die Dächer, die Fassaden und die Haustechnik erneuern.

Eines stand für uns als Bauherrengemeinschaft fest: Unsere Wohnungen wollten wir so individuell wie möglich gestalten, die Heizungsanlage aber gemeinsam betreiben. Nur mit welchem Heizsystem?

Eine von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geförderte Energieberatung half uns bei der Entscheidung. Der zertifizierte Berater ermittelte den Wärmebedarf für unsere Gebäude, prüfte verschiedene Heizsysteme und die Möglichkeiten der energetischen Sanierung.

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Energie-ABC: Solarthermie

Solarthermieanlage
Eine Solarthermieanlage deckt bis zu 60 Prozent des Warmwasserbedarfs pro Jahr. Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio.de

Wer aufmerksam durch die Lande fährt, sieht auf den Dächern oft dunkle, rechteckige Flächen. Die meisten denken, es handelt sich dabei um eine Photovoltaikanlage.

Bei genauerem Hinsehen fallen aber Unterschiede auf. Denn es sind keine Module, sondern Sonnenkollektoren, die zu einer Solarthermieanlage gehören.

Während eine Photovoltaikanlage aus Sonnenstrahlen elektrische Energie erzeugt, liefert eine Solarthermieanlage Wärmeenergie.

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Meine Heizung: Kachelofen-Luftheizung – Wärme wie in Kindertagen

Eine Katze liegt auf dem Schafsfell vor dem Kamin.
Die Stelle vor dem Kamin ist heute wieder ein begehrter Platz in unserem Haus – nicht nur bei uns Menschen.

In meiner Kindheit war im Winter eine Stelle im Haus besonders begehrt: der Sessel vor unserem Kachelofen.

Es gab nichts Schöneres für mich, als die kalten Füße nach dem Toben im Schnee am Ofen wieder aufzuwärmen oder die Bettdecke, kurz vor dem Schlafengehen, schnell anzuwärmen. Ich erinnere mich noch heute gern daran. Was hat das nun mit meiner neuen Heizung zu tun?

1996 bin ich in das Haus (Baujahr 1926) eingezogen, in dem ich heute noch mit meiner Familie lebe. Bei den Sanierungsarbeiten war uns eine komfortable Heizung wichtig.

Die alten Öfen rissen wir ab. Mit 20 Jahren mehr Erfahrung hätte ich es nicht gemacht. Denn seit zwei Jahren steht in meiner Küche wieder eine Kachelofen-Luftheizung.

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Meine Heizung: Wärmepumpe mit Direktverdampfung

Einfamilienhaus
Unser Einfamilienhaus aus dem Jahr 2006 wird mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe beheizt.

Seit neun Jahren bewohnen meine Familie und ich unser eigenes Zuhause im Dresdner Süden. Unser Einfamilienhaus bietet 140 Quadratmeter Wohnfläche auf zwei Etagen. Für wohlige Raumtemperaturen und warmes Wasser sorgt eine Wärmepumpe.

Die Frage nach dem passenden Heizsystem stellte sich zwangsläufig im Zuge der Hausplanung. Da wir ein Niedrigenergiehaus bauen wollten, würden wir mehr Geld in die Gebäudehülle investieren, um im Gegenzug Heizenergie und Betriebskosten zu sparen. So der Plan.

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Energie-ABC: Brennwerttechnik

Brennwerttechnik spart Heizkosten
Durch den Einsatz von Brennwerttechnik können Sie Heizkosten sparen. Foto: Margot Kessler / pixelio.de

An einem kalten Wintertag saßen mein Bekannter und ich in seiner warmen Stube. Er schwärmte von seiner neuen Erdgasheizung, die komfortabel und effizient arbeitet. Nur was es mit dem Brennwert auf sich hatte, wusste er nicht. „Marian, das ist doch Dein Metier: Was bedeutet Brennwerttechnik?“.

Brennwertgeräte gibt es für Öl- und Gasheizungen. Bei der Verbrennung dieser Heizstoffe entsteht Kohlendioxid und Wasser in Form von Wasserdampf, da sich der Sauerstoff aus der Verbrennungsluft mit dem Wasserstoff aus dem Brennstoff verbindet.

Die im Wasserdampf gespeicherte Wärmeenergie geht für den Nutzer eines herkömmlichen Heizkessels durch den Schornstein verloren. Brennwerttechnik nutzt diese Energie.

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Forschungsthema für Klein und Groß: Energiereserven im Abwasser

Steven-Jodzio
Steven Jodzio ist erst 13 Jahre alt, hatte aber schon zweimal im Regionalwettbewerb bei „Schüler experimentieren“ die Nase vorn.

Der 49. Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ nähert sich seinem Höhepunkt – dem Bundesfinale vom 29. Mai bis 1. Juni in Künzelsau (Baden-Württemberg). Felix Knothe und Fabian Bülow werden die Region Dresden-Ostsachsen dort vertreten.

Unter dem Motto „Verwirkliche deine Idee“ stellte sich Steven Jodzio beim diesjährigen Regionalwettbewerb die Fragen „Wieviel Energie steckt im Abwasser?“ und „Wieviel Energie kann man zurückgewinnen?“.

Als Jurymitglied und Wasserwirtschaftlerin hat mich seine Arbeit ganz besonders interessiert. Bemerkenswert finde ich vor allem, dass der 13-Jährige sie nicht nur beantwortet, sondern einen konkreten Lösungsvorschlag mitliefert.

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Warmes Wasser durch Luft – ein Erfahrungsbericht

Händewaschen-mit-Warmwasser
Foto: www.istockphoto.com

Zugegeben, die Überschrift stimmt nicht ganz, denn Strom und eine Wärmepumpe braucht es auch, um Wasser durch Luft zu erwärmen. Warmes Wasser ist in der heutigen Zeit Standard in deutschen Haushalten. Es gibt viele Möglichkeiten, das kalte Nass zu erwärmen. Eine davon ist die Wärmepumpe. Diese Methode klingt modern und umweltfreundlich. Doch spart man wirklich Energie und Kosten?

Meine fünfjährige Erfahrung mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, auch bekannt als Warmwasser-, Brauchwasser- oder Trinkwasser-Wärmepumpe, ergibt ein durchwachsenes Bild. Die wichtigste Information am Anfang: Lassen Sie sich vom Fachmann mit Erfahrung auf diesem Gebiet beraten, denn eine Luft-Wasser-Wärmepumpe passt nicht überall.

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